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Montag, 13. Januar 2014

Stimmung: Saftladen in Orange!

Vor einigen Tagen habe ich hier von meiner neuen Saftleidenschaft erzählt, einer sehr gesunden Leidenschaft übrigens! Der alte Entsafter muss noch ein wenig durchhalten, bevor der neue Einzug hält. Ja, Susi, es soll genau der werden, den Du empfohlen hast. Genau den hatten wir uns bereits ausgesucht und nach dem Betrachten einiger Videoclips im Internet hat er uns überzeugt. 
Aber zu einem Blogpost zum Thema Entsaften gehören auch frische Farben, Rezeptideen und Ergebnisse. Das soll heute folgen.

Zum Vergrößern anklicken!

Hier nenne ich die Zutaten zu den einzelnen Bildern:

Rezept zu Bild 1
  • 4 Möhren (fast immer dabei)
  • 1 Rote Bete
  • 1 Saftorange
  • 1 Clementine
  • 1 Apfel (entkernt, ungeschält)
  • 2 Stückchen Ingwer
  • 2 Stangen Staudensellerie
  • je ein Schuss Sanddorn ungesüßt und Granatapfelsirup (erhältlich im Reformhaus)
Rezept zu Bild 2
  • 2 Möhren
  • 2 Äpfel
  • 2 Birnen
  • 2 Clementinen
  • 1 Saftorange
  • 1/2 Zitrone
  • 1 Schuss Sanddorn ungesüßt
Rezept 2 war für mich etwas zu zitruslastig, zu viel Obst, zu wenig Gemüse. Der Saft bekam mir nicht so gut bei meinem etwas empfindlichen Magen. 

Rezept zu Bild 3
  • 2 Möhren
  • 1 Apfel
  • 2 Stangen Staudensellerie
  • 2 Saftorangen
  • 1 Clementine
  • 1/2 Zitrone
  • 1 Stückchen Ingwer
  • je ein Schuss Sanddorn ungesüßt und Ahornsirup
  • 1/2 Sträußchen Petersilie (nicht abgebildet)
Alle Rezepte waren lecker. Jeden Saft habe ich mit einem Viertel seiner eigenen Menge mit Wasser verdünnt. Die Saftmenge reicht dann für 4 Personen. Wir trinken sie zu zweit, verteilt auf zwei Portionen am Tag. Ich habe für mich die Erfahrung gemacht, dass mir der Saft am besten bekommt, wenn ich ihn zum Frühstück und zum Mittagessen (oder zu einem schlichten Butterbrot) trinke. So ist auch gewährleistet, dass man gleichzeitig das zur Verwertung des Carotins notwendige Fett zu sich nimmt. Abends vertrage ich den Saft nicht gut, wohl, weil sich die Verdauung in der Nacht nicht mehr mit Obst- und Gemüsebestandteilen beschäftigen sollte. Dies sind alles meine persönlichen Erfahrungen. Jeder sollte damit seine eigenen machen, denn jeder hat ja einen anderen Organismus.
Wir haben seit Jahresbeginn (bis auf eine Ausnahme) täglich ein volles Glas Saft verputzt und fühlen uns damit putzmunter.



Die Zitrusfrüchte entsafte ich mit der kleinen Handpresse. Die elektrische Zitruspresse im Hintergrund links kommt wieder in den Keller. Sie dreht sich, wenn man die Frucht auf den Kegel drückt, ist aber umständlicher zu reinigen. Und da ich das Einfach liebe ... alles klar!
Wir trinken den Saft am liebsten aus unseren beiden Gläsern, die wir auf einer unserer vielen Überfahrten mit der Fährlinie Kiel-Oslo (COLOR L.) geschenkt bekamen. Denn farbig ist ja auch der Saft. Aber auch die knalligen Keramikbecher machen das Safttrinken zu einem frischen Hochgenuss!

Dienstag, 7. Januar 2014

Ein gesunder Jahresbeginn

Am ersten Tag des Jahres wachte ich auf mit der Idee, den alten Entsafter und die elektrische Zitruspresse mal wieder aus dem Kellerschrank zu holen. Nachdem ich sie gründlich entstaubt hatte, ging es gleich los. Ein paar Möhren, zwei Äpfel, ein Löffel Sanddornsaft, etwas Granatapfelsirup, zwei Clementinen und ein Löffelchen Ahornsirup. Hach, war das lecker! Und diese geballte Ladung Vitamine gibt es jetzt jeden Tag zum Frühstück. Für das Feststellen der Schraube in dem alten Entsafter brauche ich allerdings eine Wasserpumpenzange, nachdem sich die Schraube beim ersten Anlaufen des Geräts - trotz starken Festziehens von Hand - sofort gelöst und dabei fast das Gerät geschreddert hätte. Ein neuer Entsafter soll bald her ... wir sind noch in der Orientierungsphase ... zentrifugieren oder pressen? 150 oder 600 € (na, sicher nicht 600)? 
Getrunken wird der Leckersaft, den ich auch mal mit roter Bete variiere, aus unseren schönen Color-Line-Gläsern, die wir mal auf der Fähre gleichen Namens gewonnen haben. Der Schriftzug passt so schön ... wir fahren mit vielen Vitaminen auf der "farbig-gesunden Linie".


Euch allen, liebe Blogleser, wünsche ich ein - vor allem - GESUNDES Jahr 2014!


Montag, 18. März 2013

Spinne-Rikes Innenansichten

Heute Morgen musste ich zum Röntgen. Doktor "Durchsicht" wollte meinen Rückenschmerzen mal optisch auf den Grund gehen. "Nix dran zu ändern," war das vernichtende Urteil. "Und wie soll ich mit den Schmerzen zurecht kommen?", fragte ich. "Schonen", war sein Rat. "Wenn die Getriebestange im Auto durch Alterung spröde geworden ist, fahren Sie mit dem Auto auch nicht mehr extreme Strecken. Dann legen Sie den Schongang ein. Also kann Ihnen nicht mehr laufen, mehr Yoga, mehr sonstwas helfen, nur eine angepasste Schmerztherapie und von allem höchstens ganz wenig und mit Bedacht." Und ich habe es immer noch für möglich gehalten, mir durch Muskeltraining, mehr Bewegung, Massagen & Co. helfen (lassen) zu können. Pustekuchen!

Sonstige Vorschläge des Arztes:

  • Nach Bedarf  Tabletten nehmen, parallel dazu Säurepumpenblocker, um die Magenschleimhaut zu schonen (die ja bei mir auch gern rumzickt)
  • Wirbelsäule im unteren Bereich operativ versteifen lassen, was das Problem unter Umständen noch verschlimmert und mich vor allem im LWS-Bereich gänzlich STEIF macht - nee, danke!
  • Operativ so kleine bandscheibenartige Kissen einfügen lassen - nee danke! Wer sagt mir vorher, was dabei rauskommt? Sicher nichts Besseres, als ich jetzt habe

Bildhaft gesprochen:
Die kaputte Dachpfanne auswechseln und wenn das nicht mehr möglich ist, einen Eimer unter das Loch stellen und den regelmäßig entleeren (das wird meine Lösung sein - Eimer = Schmerztablette).
Tja ... das war's dann ... austherapiert ... aber eins ist dabei auch durch: Der Zweifel, ob ich mit dem Befund nochmal in die Arbeitsmühle rein kann. Nee, kann ich nicht. Auch gut ... Thema abgeschlossen.
Wenden wir uns wieder anderen Dingen zu. So, wie es geht ...


Als ich nach zwei Stunden Wartezeit noch vor meinen aufgehängten Röntgenaufnahmen geparkt wurde, hatte ich Zeit und Ruhe, sie mal gründlich zu betrachten. Nach Hause mitnehmen darf ich sie ja nicht wegen der Dokumentationspflicht des Arztes (nur für weitere Verwendungszwecke mal ausleihen). Ach nee, dachte ich auf einmal ... Mister Schmerzschrei hat sich in meinem Rücken sogar fotografieren lassen. Das ist ja nicht zu fassen. Flugs grabschte ich mein Smartphone aus der Handtasche - noch war ich allein - und erwischte den armen Kerl. Schaut selbst - könnte ein Gemälde von Edvard Munch (DER SCHREI) sein. Hab's mal ausgeschnitten und nebeneinander gesetzt - frappierend, oder?

Links unter der Sprühflasche - Der Schmerzgnom - lamentierend!

Und wer ist nun der Beobachter? Meine innere Stimme, die mir jetzt sagt, dass ich mal wieder einen Stellungswechsel vornehmen sollte? Aua ...

Noch ein Wesen ...
Siehst Du, liebe Monika K., spinnen kann ich schon, wenn auch nicht mit Fäden. Was ich vielleicht auch besser gar nicht anfange ... alles weniger und in Maßen.