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Donnerstag, 10. November 2016

Frühstücksabfälle als Duftspender

Beim Schälen eines wunderschönen roten Apfels für unser Frühstücksmüsli kam ich auf eine Idee. Die Schale ringelte sich auf dem Brettchen und lachte mich so saftig-frisch an, dass ich dachte, dass es doch eigentlich schade wäre, wenn man sie einfach in den Müll entsorgte. Also legte ich sie in eine dekorative Glasschale, dazu die Schalenstücke einer Orange, die auch ins Müsli wanderte. Diese spickte ich mit ganzen Nelken, fügte noch Anissterne und Zimtstangen hinzu und fertig war der winterliche Duft fürs Esszimmer.


Am Nachmittag entdeckte ich im Handel das neue Landlust-Heft (Sonderausgabe Weihnachten), das Lust auf Basteln und Werken macht. Ich werde berichten.

Donnerstag, 24. September 2015

Es wird Herbst

Die letzten Urlaubstage in Norwegen - es war schließlich fast Ende September - waren schon leicht herbstlich angehaucht. Zuerst färben sich ja die Birkenblätter gelb. Diese fallen dann auf Steine, auch mal ins Wasser, wo sie lustig herumtreiben.

In meinem Pulli sollen sie auf Steine fallen. Dieser Abschnitt folgt jetzt beim zweiten grauen Streifen, etwa in Brusthöhe bzw. kurz darüber.

Aber zuerst möchte ich zeigen, wie weit das erste Strickteil gediehen ist:


Um es besser fotografieren zu können, habe ich es heute mal meiner "Hulda" angesteckt. Beim Betrachten des Teils auf dem Foto fiel mir die erste Jacquardmusterreihe in dem grauen Streifen auf. Da stört mich etwas. Das Gelb der Musterflecken bildet am unteren Rand in die letzte Reihe Petrol hineinreichende störende Einbuchtungen. Deswegen werde ich den Pulli nun nicht aufribbeln, habe aber beschlossen, dass das erste Teil das Rückenteil werden soll. 
Beim Vorderteil werde ich eine Reihe nach dem Petrol in Schlichtgrau stricken und dann erst das Muster beginnen. Das ist ja nicht so schlimm, weil es eh unregelmäßige Flecken sind. Hinten soll mich dann dieser kleine Schönheitsfehler nicht so stören. Ich muss ihn dann ja nicht anschauen. ;-)

Die nächste Entscheidung, die ansteht, ist: 
  1. Stricke ich den nun kommenden grauen Streifen im Rücken genau so (also mit Moosflecken) wie unten? 
  2. Stricke ich ihn einfach in uni Grau und glatt links wie die anderen Streifen und lasse ihn dann so schlicht?
  3. Stricke ich vielleicht abwechselnd zwei Reihen in Grau, zwei in Gelbgrün? Natürlich für den Fall in glatt rechts, weil sich in linkem Gestrick ja immer die Farben ineinander verschlingen. 
  4. Oder Lösung 3 vielleicht gerade in glatt links, um die Unregelmäßigkeit der Felsoberfläche nachzuahmen?
Ich tendiere zu Lösung 2. In dem Fall wäre der erste Hingucker der Rundumstreifen mit dem Moos, und oben wären auf Unigrau / glatt links die Blättchen im Brustbereich ein zweiter Hingucker.
Lösung 1 würde dem Rundum-Moosstreifen irgendwie den Rang ablaufen.
Lösung 3 / 4 wären vermutlich zu viel des Guten (Verschiedenen).

Was meint Ihr dazu? Wie würdet Ihr es machen?

Für die Blättchen habe ich schon mal einen Prototyp gehäkelt. Es sollen natürlich Birkenblättchen sein. Die sehen dann so aus:



Oder als Gesamteindruck so - dann noch mehr von den Blättchen auf dem gesamten grauen glatt links gestrickten Streifen verteilt, aber nur auf der Vorderseite (wie schon beschrieben als zweiter Hingucker):


Nun warte ich erstmal auf Kommentare ... und widme mich anderen Aufgaben.

Übrigens ... diese Art zu stricken macht doch am meisten Spaß, oder?
Wolle selbst auswählen, Schnitt selbst basteln, Design entwickeln und losstricken, dabei immer wieder neue Überlegungen anstellen. Hach ... in so etwas kann ich ständig schwelgen.

Übrigens schreibe ich den ganzen  Prozess am PC mit und kann ihn anschließend als Anleitung anbieten. Mit Garnalternative, denn das Sandnes Garn gibt es hier in Germany wohl eher nicht.

Dienstag, 23. Dezember 2014

Für alle, die es nachmachen wollen ...

Hier zum Abzählen meine Skizze:


Dabei ist zu berücksichtigen, dass ich rundherum um das Motiv noch einen breiten Rand stricken werde. Gesamtmaschenzahl also 30 + 2 x 5 = 40 M. Da man bei Doubleface ja Vorder- und Rückseite gleichzeitig strickt, braucht man insgesamt 80 M. Wenn man den einfachsten Anschlag wählt, muss man mit beiden Fäden zusammen 40 M anschlagen und hat dann 80 M auf der Nadel, die getrennt abgestrickt werden. (Ich hatte zunächst falsch gerechnet und habe den Fehler jetzt korrigiert.)
Mehr zur Doubleface-Technik kann man auf vielen Internetseiten erfahren.

Inspiriert durch die Kunst

Gestern hast Du, Monika S. aus B., mich zum Kauf von drei Knäueln wunderschönem Garn verführt. ;-) Wir sprachen schon davon, dass ein Doubleface-Schal daraus werden solle. Und jetzt hat es mich einfach gepackt und ich habe herumgekritzelt, musste dabei an Werke von Vasarely denken, der durch seine geometrischen Musterungen bekannt wurde. Und so sieht mein Entwurf aus, den ich zunächst auf Kästchenpapier zeichnete und dann mit einem digitalen Programm nachvollzog. Leider kann ich den Farbverlauf des Zauberballs "Crazy frische Fische" nur andeuten. Auch wird das Muster etwas anders ausfallen, weil eine Masche nicht einer Reihe entspricht. Aber trotzdem wird ja eine regelmäßige Musterung entstehen.


Hier das Garn und der gezeichnete Entwurf:


Jetzt hatte ich gerade noch eine Idee und habe das ganze Bild der Maschenprobe entsprechend in die Länge gezogen (30M : 42R). So wird das Schalelement also aussehen:


Das daran anschließende Element wird dann in umgekehrter Farbfolge gestrickt.

Mittwoch, 12. März 2014

Einfach genial, weil genial einfach!

Es war in meiner Nährunde ... die Leiterin trug ein wollenes Tuch ... so einfach genäht, dass ich nach einem geeigneten Stoff im Handarbeitsgeschäft meines Städtchens auf die Suche ging, um mir auch so ein Tuch herzustellen. Für mich fand ich einen locker fallenden dünnen Jerseystoff, fein gemustert in einem einheitlichen Mausgrau. Elegant zu Schwarz, dachte ich und nahm ihn mit. Erst nach dem Nähen entdeckte ich anfangs zufällig, dann durch kreatives Herumprobieren die vielfältigen Tragemöglichkeiten, von denen ich Euch heute erzählen möchte. Ich erhebe keine Ansprüche auf "meine Ideen", die sich aus spielerischem Tun mit dem fertigen Objekt ergaben. Also los, macht Euch auch auf die Suche, schwelgt in schönen Stoffen, sucht Euch was Hübsches aus, ganz nach Eurem Geschmack und dann fertigt Euch in kurzer Zeit (es gibt nur eine Naht und sonst nur Versäuberungsarbeiten) ein solch geniales, vielfältiges Teil!

Beachten:

Der Stoff sollte schön fallen, nicht zu steif sein, besser glatt als stumpf, damit er auf der Kleidung darunter gut rutscht (oder glatte Kleidung darunter tragen!). Alle Jerseystoffe dürften geeignet sein, evtl. auch leichte Viskosestoffe. Probiert habe ich bisher nur den Stoff, den ich auf den folgenden Fotos zeige. Gekauft habe ich mir inzwischen noch einen schönen schwarzgrauen Spitzenstoff. Von dem werde ich später berichten, wenn das Experiment gelingt. Auch ein fein gestricktes Tuch ließe sich so ausarbeiten. Daran arbeite ich bereits ...

Die angegebenen Maße passen für Personen mit den Kleidergrößen 38 bis 42. Die Maße lassen sich nach oben und unten leicht abwandeln.


Es geht los (alle Bilder können durch Anklicken vergrößert werden): 







Man kann dieses genial einfache Kleidungsstück auch immer in der Handtasche bei sich tragen und es je nach Bedarf verwenden, wenn es einem mal ein wenig zugig oder fröstelig wird. Ideal für Frühlingstage wie gerade jetzt ... am Tage in der Sonne warm, nach Sonnenuntergang noch kühl. Der zusammengelegte Soff nimmt sehr wenig Platz weg.

Freitag, 1. Februar 2013

Übrig geblieben

Was tun mit einer einzelnen Socke, die schon seit Jahren in einem Strickkörbchen liegt und inzwischen nicht mehr ergänzt werden kann, weil das dazu notwendige Garn irgendwie verschütt gegangen ist? Verflixte Unordnung im UFO-Land!
Als ich neulich das gute Stück wieder in die Hand nahm, fiel mir sofort ein, dass es Menschen gibt, die nur eine Socke brauchen. Und ganz konkret dachte ich an T., den Enkel meiner Cousine, dem neulich ein sechs Tonnen schweres landwirtschaftliches Fahrzeug über den Fuß gefahren ist. Was musste er nicht schon an Operationen über sich ergehen lassen und an Schmerzen durchstehen, der Arme!
Ah, dachte ich, für ihn kann ich die Socke als Presentwrap verwenden! Ich fragte seine Mutter, was er denn am liebsten nascht, denn ich wollte ihm die schwere Zeit etwas versüßen. "M & M's", sagte sie, "aber die mit Erdnüssen drin." Schnell wurden sie besorgt, in die Socke gefüllt und mit einem netten Brief versehen. 
Diese Socke darfst Du nach dem Verzehr der Süßigkeiten gern an den Nagel hängen, schrieb ich ihm dazu. Denn er soll demnächst eine Prothese bekommen, weil es den genialen Körpertechnikern wohl gelingen wird, den Hacken so weit zu erhalten, dass der junge Mann eine Prothese wird tragen können. 
Möge alles gut abheilen, so dass er mit Fußprothese bald neu laufen lernen kann.
Versprochen habe ich ihm, dass er von mir für die Zeit ein Paar Wollsocken ganz nach seinem Geschmack bekommt - wenn er so etwas mit der Prothese tragen kann. Wenn nicht, darf es halt auch ein Schal sein ...

Hier das Päckchen:




Donnerstag, 5. Juli 2012

Urlaubsstrick

Da ich die norwegische Sockenparade für unsere liebe norwegische Freundesfamilie bis auf eine halbe Socke fertig gestrickt habe (Fotoserie zum Achterpack später) und außerdem morgen die Sommerferien beginnen, mache ich heute abend mal ein Brainstorming und hole hier mal zusammen, was ich in den Ferien / im Urlaub stricken könnte.
Noch bin ich ganz eingenommen von schulischen Aufgaben. Am Dienstag war schon der erste Elternabend mit den Eltern meiner Lernanfängerklasse 2012-13 (alles ist gut), in den letzten drei Tagen hat mir meine Viertklässlerbande fleißig beim Umzug aller Plünnen und Piselotten in einen neuen Klassenraum geholfen, heute habe ich begonnen mit dem Putzen, Ausmisten und Wiedereinräumen, morgen gibt es Zeugnisse und ein gemeinsames Klassenfrühstück, danach ein Kollegiumsessen, dann werde ich den Rest des Tages wohl weiter meinen neuen Klassenraum einrichten und gestalten. Es steht noch sehr viel Arbeit an. Am Wochenende ist dann mein häusliches Büro dran und dann kann ich mich wieder ganz meinem geliebten Hobby widmen (nach meinem geliebten Schatz natürlich!).

Das Brainstorming beginnt. Da ist zunächst dieser Schal für meinen Schatz (sag' ich doch), den er zu seiner rotblauen Regenjacke im Urlaub haben soll - es ist ein Norwegen-Frischsommerwetter-Schal. Die Reihen sind wirklich schrecklich lang und ich glaube nicht, dass ich den Schal in so dünnem Garn noch einmal stricken möchte. Er enthält auch einige (nicht deutlich auffallende) Fehlerchen, weil ich mich am Anfang oft vertan habe beim Vor- bzw. Hinterlegen des mitlaufenden Fadens bei den Hebemaschen. Den Streifenverlauf habe ich systematisch angelegt. So wechselte die Farbe in den ersten Streifen nach ein bis zwei Reihen, später werden die Streifen immer breiter, zum Schluss fallen die dunkelblauen Zwischenstreifen sogar ganz weg.


Das nächste Teil soll ein Loop für den Hals werden. Zu dem wunderschönen handgesponnenen Garn gehört eine besondere Geschichte.


Hier die Geschichte dazu:

Wir haben in der Schule im Keller Plastikkästen mit Deckeln stehen, in denen mitgebrachtes Material gehortet wird. Unter anderem auch Wollreste zum Weben, Basteln etc.
Neulich brauchte ich für Pappmedaillen als Anhänger Garn, so ging ich in den Keller und wühlte eine Kiste durch.
Ja, man kann nur von Wühlen sprechen, denn darin war alles wild durcheinander gehortet. Viele Resteknäuel hingen unentwirrbar an- und ineinander.
Fast unbrauchbar waren die Reste dadurch geworden.
So etwas tut unseren Herzchen weh, nicht wahr, denn wir lieben doch jeden Faden, weil wir aus allem etwas zu machen verstehen.
Kurz und gut ... mir stellten sich die feinen Härchen hoch ... doch da griff ich etwas ... ha ... Weiches, Kuscheliges ... einen großen, fest gewickelten Ball, der sich doch so angenehm anfühlte!
Er war noch gut gewickelt und ich fühlte, dass sich in ihm etwas Besonderes verbarg. DER sollte hier sein wirres Resteknäueldasein fristen?
Das konnte mein Strickerherz nicht dulden ... so "adoptierte" ich ihn kurzerhand, rettete ihn aus den Unbeachteten, Verschmähten, denn ich fühlte seine Kostbarkeit.
Nun muss ich dazu sagen, dass ich mein schlechtes Gewissen ganz schnell wegoperierte mit der Rechtfertigung, dass auch dieses Knäuel am nächsten Werk- und Basteltag den Weg der anderen nehmen würde, ich ihm somit das Leben rettete, wenn es auch eigentlich zum Werken und Basteln gespendet worden war.
Wie kann man nur!!! Selber schuld!, dachte ich mir und nahm das gute Stück mit nach Hause.
Nein, ich habe es nicht nötig, Wolle zu klauen, aber wenn jemand in einen Mülleimer einen Diamantring legte, würde ich, wenn ich ihn zufällig entdecken würde, auch für mich herausnehmen und ihn wieder zu Ehren kommen lassen.
So weit okay, nicht wahr?
Zuhause nun betrachtete ich das kleine Geheimnis erstmal mit großem Respekt, schienen in ihm auch noch zwei kostbare Garne vereint zu sein. Ich nahm das lose Fadenende und siehe da ... es hatte jemand zwei vermutlich handgesponnene Garne zusammengewickelt zu einem Faden. Was für ein Unverstand!
Denn ... in dem zusammengefügten Faden verbargen sich einer in einem wunderschön tintigen Blau und einem zweiten, der aus mehreren verschiedenfarbigen Fäden in blau, grün, rot zusammengezwirnt war, so dass er als Faden bunt wirkte, dunkelbunt sozusagen.
Mit viel Geduld und Liebe ent-ZWEI-te ich den Doppelfaden und wickelte daraus je ein großes Knäuel, wobei mir mein Knäuelwickler gute Dienste leistete. Ich brauchte trotzdem ca. eine Stunde und erhielt zum Lohn zwei wunderbar flauschige Knäuel (ca. 200g), die farblich gut harmonieren. Was daraus nun wird?
Ein Halswärmer im Loop-Stil. Er besteht aus Streifen im Grundmuster 1r / 1l.
Und nun sag ... hättest Du das Knäuel den Weg alles Schulischen gehen lassen???

Es geht weiter ...

Nun sollst auch Du endlich dran sein, liebste Ina. Wie lange habe ich schon etwas in Regenbogenfarben im Sinn - ganz speziell für Dich! Nun war am letzten Wochenende die Veranstaltung "Bad Meinberg spinnt", wo ich für Dich diesen herrlichen Farbenreigen erwarb:


Lass Dich vom fertigen Ergebnis überraschen!


Auch für meine Füße ist nach so viel Sockenroutine in den letzten Wochen mal wieder etwas im Entstehen. Ganz schlicht, zwar geringelt, doch in ähnlichen Farben und sehr gut passend zu meinen Jeans, die ich doch so gern trage:

Die Vorlage: Mein beliebtestes Ringelmuster

Und nun kommt noch ein ganz feines Garn, in das ich mich letztes Wochenende in Bad Meinberg verliebt habe. Es handelt sich um ein petrolfarbiges Leinengarn von karen noe design (75% Leinen, 25% Baumwolle). Gestrickt wird es mit Nadelstärke Nr. 3-3,5. Da ich mir neulich eine senfgelbe Bluse zulegte, suchte ich nach einer Kontrastfarbe und diese passt hervorragend. Daraus möchte ich mir ein Jäckchen wie dieses stricken.

Fantastisch - dieser Glanz!
Das dürfte für die Sommerferien ja wohl genügen. Sicher könnte ich noch mehr zeigen - es gibt ja auch noch so manches UFO ... gar nicht dran denken ... ;-)
Auf jeden Fall ist nichts Kompliziertes dabei und ich kann alles problemlos einpacken.

Donnerstag, 12. April 2012

Aufklärung

@ Brigitte

Natürlich habe ich bisher nur ein Jäckchen gestrickt. Das Ändern der Farbe nehme ich mit MS PhotoDraw vor. Dabei wird digital das Strickstück ausgeschnitten und nach der Farbkarte umgefärbt. Ha, das wär ja was! Wenn ich die alle sobutz gestrickt hätte ... dann könnte ich ja fast schon ein Lädchen aufmachen.

Das Grau finde ich auch sehr edel, so war die Jacke in dem Wollgeschäft auch ausgestellt und so habe ich sie anprobiert. Trotzdem ... das Rot fände ich gerade zum Sommer sehr frisch und Blau liebe ich zu Jeans halt auch sehr. Es gibt also noch viel zu stricken.


Mittwoch, 11. April 2012

Noch einmal ... aber in einer anderen Farbe?

Schrieb ich neulich, das messinggelbe Jäckchen würde ich gern noch ein zweites Mal stricken? Nur - in welcher Farbe dann? Ach, wer die Wahl hat, hat die Qual. Hier zunächst die Farbkarte:

Farbkarte der Divino von Lana Grossa
 
Meine Lieblingsfarben


In Messinggelb (Fb. 20) habe ich sie gestrickt
 
Farbe 15 - Weiß

Farbe 14 - Anthrazit
 
Farbe 4 - Mittelgrau

Farbe 12 - Grün
 
Farbe 24 - Blau

Farbe 9 - Rot
Das muss erstmal sacken ...

Samstag, 28. Januar 2012

Kreativer Arbeitsplatz

Okay, okay ... ja, ich sollte nun mal hübsch weiter an den Zeugnissen schreiben, doch für zwischendurch habe ich mir Wolle auf den Schreibtisch gelegt und stricke hin und wieder ein paar Reihen. Diese Ringelei macht aber auch zu viel Spaß!

Gestern Abend war ein Zipfelchen angestrickt. Buddha amüsierte sich königlich ...


Eines steht fest - das wird ein farbenfohes Ding, an dem ich auch noch andere Ideen erprobe, nämlich das Aufsticken von Spiralen hier und da:


Zu diesem Zweck bastelte ich mir eine Stickvorlage zum Abzählen mit PhotoDraw (dem guten alten Programm, das es heute scheinbar nicht mehr gibt).



Mal sehen, was mir noch so alles einfallen wird ...

Die Zeugnisse warten!

Dienstag, 28. Juni 2011

Eine Farborgie!

Es passiert was Frisches in meinem Strickstudio ...

die beiden Knäuel sind eigentlich so verschieden wie nur möglich. Es handelt sich um einen Lace-Zauberball FRISCHE FISCHE und um ein Knäuel aus einem etwas kratzigen und erheblich dickeren Farbverlaufsgarn in wunderschönen Farben von KAUNI. Die lachen mich richtig an, denn Regenbogen ist mein Leben!
Schaut nur mal her, was da alles drinnen steckt:


Da kam mir die Idee, die so unterschiedlichen Garne in einem Strickstück zu verarbeiten. Zwei Reihen fein und zwei Reihen grob ... nach der Anleitung zum Fledermaustuch. Ich probierte es aus:


Eigenkritik und Anlass zu Änderungen:
Das bisher verstrickte Garn ist noch etwas unregelmäßig, da es geribbelt war. Doch die Ribbelstrecke ist nun abgestrickt. Die Krausrippen machen das Gesamtbild für diese Idee zu unruhig, daher werde ich einen zweiten Versuch mit glatt rechtem Gestrick in zweireihigem Wechsel probieren, denn der Wechsel zwischen feinem und dickem Garn ist für mein Empfinden schon lebendig genug. Überraschend wird der fließende Farbwechsel in beiden Garnen sein und vor allem die Ungewissheit, wie sie zusammenkommen werde. Am Rande des Tuchs träume ich von einer schönen Rüsche. Mal sehen, wie weit ich mit dem jeweiligen Knäuel komme. Das soll darüber bestimmen, aus welchem Garn ich die Rüsche stricke.

Was tun mit dem Pröbchen? Wegwerfen? Kommt nicht in Frage! Es hat schon eine Verwendung gefunden. Pagine bat darum für ihre nächtliche Partytime, während ich schlafe. *g* @ USP
Ein echtes Grobstrickteil, wie sie heute so modern sind ...

Auch Pagine sagt:
"Danke für das neue Tüchlein!"

Sonntag, 29. Mai 2011

Tücher falten - wie macht Ihr's?

Wenn man Tücher in den Schrank oder in die Garderobe legen möchte, kann man sie nicht so zusammenlegen wie einen Pullover. Ich habe ein bisschen probiert und habe nun eine Lösung gefunden - das Tücher-Faltprinzip. Die Pfeile auf Bild 1 markieren die Mittellinie des Tuchs.


Und so kann man sie dann aufeinanderlegen, ohne dass sie umfallen:


Sieht das nicht schön ordentlich aus?

Das unterste Tuch habe ich bei Audhild Viken in Skei in Norwegen gekauft, mit dem noch fertig zu strickenden zusammen sind es dann 7 Tücher. Aber es dürfen gern noch mehr werden. Mir ist eine Bloggerin bekannt, die geradezu einer Tüchermanie verfallen ist. Es kommt mir vor, als hätte sie mindestens alle 14 Tage ein neues Tuch fertig und was  für Tücher sie strickt! Phänomenal! Und dazwischen gibt's auch noch Socken, Handschuhe, Kinderkleidung usw. - schaut Euch mal um.

Hjertelig helsing til Liv, deres blog jeg leser jevnlig. :-)
ULL-Rike

Sonntag, 3. Oktober 2010

Strickmaschinentag 5 - neue Lektionen

Mein kleiner Knut freut sich 'ne Decke an den Bart - seht selbst:


Nach Fertigstellung seiner neuen Decke musste ich neue Lektionen lernen. Wie wechselt man Farben beim Stricken mit komplizierteren Lochmusterkarten? Das kam dabei heraus:

Wie Ihr seht, habe ich den Rand abgeschnitten, denn mit dem bin ich ganz und gar nicht zufrieden. Es muss wohl am Wechsel der Fäden liegen, wenn ich einen Mustersatz fertig habe. Aber immerhin hat der Farbwechsel im Gestrick doch schon gut geklappt. Am Rand hängt mal eine Schlaufe, mal wurde eine Masche fallen gelassen. Ja ja, es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen und ich muss mich in Geduld üben.

Dann wollte ich mal ein Stück stricken, das dem Handstrickmusterlappen HAUST (Herbst)  ähnelt. Hier der Vergleich. Man sieht deutlich den Unterschied in der Regelmäßigkeit:




Da ja nicht mehr weit bis Weihnachten ist (nur noch 83 Tage!), habe ich noch ein weihnachtliches Motiv ausprobiert. Hm ... irgendwie habe ich da wohl die Farben vertauscht ... ganz unkonventionell rote Tannenbäume:



Was tun mit den Musterlappen?
Ich hatte gerade eine Idee:
Jeweils zu einem Kissenmittelstück machen, dann macht das mit dem Rand auch nichts, denn man kann die Maschen ja so weit innen aufnehmen, dass der unregelmäßige Rand auf der Rückseite der Kissenplatte verschwindet. Ha ... das wären dann die ersten Objekte, wie ich sie mir erträume. Die Umrandung würde ich dann schlicht und vielleicht sogar von Hand stricken. Aber rote Tannenbäume und grüne Häuschen??? Witzig, oder?



Samstag, 18. September 2010

Experimentieren mit Entwürfen

Die Zwischenflächen sollen in Strukturmuster gestrickt werden (= Rechts-Links-Muster). Ich weiß jetzt noch gar nicht, welche Version mir am besten gefällt, aber das entwickelt sich noch ... hier und hier nochmal die Erinnerung an mein vor Jahren handgestricktes gutes Stück. Vielleicht werden es auf der Maschine auch verschiedene Flächen. Das wird ... es gibt ja sooooooooo viele Möglichkeiten. Damit kann man ein Leben lang beschäftigt sein!

Winzige Schritte

Wochenende! Und es juckt mich in den Fingern, wenn ich bei jedem Gang durchs Wohnzimmer in den Karton mit der Wolle blicke ... okay, warum nicht mal einen kleinen Entwurf anfertigen? Das kann ja auch von Hand sein. Von der Leihstrickmaschine trennen mich noch ca. 2 Wochen, aber bis dahin kann man ja schon mal kleine Strickpröbchen anfertigen und dem Traum weiteres Futter geben.
So überlegte ich mir erstmal ein Muster, das ich mit PhotoDraw (meinem guten alten Zeichenprogramm) bastelte. Hier das Ergebnis:


Am nächsten Tag begann ich abends mit der Umsetzung  und steckte es auf ein Kissen. So konnte ich selig einschlafen und morgens fiel mein erster Blick gleich wieder darauf:



Heute habe ich ein bisschen weiter gestrickt. Knut erklärt die Farben: AZUR steht für den Sommerhimmel, GRÜN für das satte Gras, PETROL für das Wasser, OCHSENBLUTROT für die nordischen Häuser, GRAU für den Fels und PINK für das schmalblättrige Weidenröschen. So bekommt der Enturf den Namen LODALEN, denn dort habe ich diese Farbkombination genau so vorgefunden.


Hier noch einmal im Zusammenhang:


Nun überlege ich, wie ich das Musterquadrat, das ja noch nicht fertig ist, später in das "Schachbrett" einbinde. Wie ein Schachbrett sollen die Quadrate nachher angeordnet werden, immer abwechselnd ein Musterquadrat und ein schlichtes. Dazu möchte ich gern die Farbe OCHSENBLUTROT wählen. Allerdings dürfen die Zwischenquadrate in uni ein Strukturmuster erhalten, das ich mir noch überlegen werde.
Es steckt ja alles noch sooo in den Kinderschuhen!
So viel schwirrt mir durch den Kopf.
Dieses Muster kann ich z. B. nicht mit der Leihmaschine stricken, weil diese angeblich nur zwei Farben in der Reihe wechseln kann und der Musterentwurf fordert allein schon drei Farbwechsel. Und es werden mit Sicherheit noch komplexere Entwürfe folgen.
Auch hätte ich gern eine andere Möglichkeit, die Muster zu entwerfen. Mit meinem PhotoDraw ist es doch noch recht umständlich und manchmal macht der PC auch nicht mehr mit, weil zu viele Arbeitsschritte mir den Fortgang verweigern (zu kleiner Arbeitsspeicher).
Aber kommt Zeit, kommt Rat ... das wird schon ...