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Mittwoch, 23. April 2014

Cappucino Dream - was lange währt ...

Ich habe ein altes UFO landen lassen! Endlich ist mein Cappucino-Tuchtraum fertig. Hier erst mal ein paar Fotos kurz vor der Fertigstellung:

Das Tuch wird sehr groß

Ich überlege, wie ich den Abschluss gestalte

Ungefähr so würde er mir gefallen

Dieses Plaid von Oleana hat mich inspiriert

Und so sieht nun das fertige Tuch an meiner unhübschen Hulda aus (da gerade ein Gewitter aufzieht und es sehr dunkel ist, sind die Fotos etwas grobkörnig)

Vorn zugeknöpft (aber auch offen tragbar), oberer Rand zum Kragen umgeschlagen

Rückseite

Über die Schulter geschlagen
Damit das Tuch nicht von den Schultern rutscht und man es quasi wie einen Poncho tragen kann, habe ich noch an drei hellen Streifenenden Knöpfchen und gegenüber kleine Luftmaschenschlaufen angebracht. So lässt sich das Tuch vorn zuknöpfen:



Das sandfarbige Garn besteht überwiegend aus Baumwolle und einem kleinen Anteil Leinen, das naturweiße Garn ist noch ein Rest von meinem Gardinenhäkelgarn, das ich vor -zig Jahren schon verstrickt habe (Hersteller Heyd, ein Wollversandhaus, das es wohl schon lange nicht mehr gibt - aber das Garn ist unkaputtbar - die Gardinen wurden schon -zigmal gewaschen). Das helle Garn habe ich doppelt verstrickt. Das Tuch fällt angenehm schwer und ist sehr kräftig im Griff. Ich werde es sicher sehr oft tragen.

Mittwoch, 13. Oktober 2010

UFO gelandet!

Täterätääää! Passend zum kühler werdenden Wetter wurde endlich mein Cape fertig. Es riecht so schön nach Schaf und wärmt wunderbar.

Sonntag, 29. August 2010

Kleine Spielerei

Da der neue Walkstoffponcho noch so leer ist ... ;-)

... habe ich meinen letzten freien Sommerferientag genutzt und ein bisschen getüftelt. So wie auf dem Foto könnte eine Bordüre für den Poncho aussehen. Die Farben sagen mir schon zu, das Muster will ich noch anders ausprobieren.

Das wäre jetzt natürlich eine tolle Aufgabe für eine Strickmaschine. Von der träume ich inzwischen konkreter, denn eine supernette Frau hat mir letzte Woche angeboten, dass ich ihre mal ausleihen darf, sogar mit persönlicher Anleitung durch sie. Ich könnte sie knutschen! Aber das kann ja dann auch Knütchen übernehmen ... :-))

Samstag, 28. August 2010

Turboponcho


Hurraaa! Bin wieder daaa!

Das Wegsein hatte einen schönen Grund: 19 Tage Urlaub in Norwegen. Wetter super! Tolle Erlebnisse ... ein paar gigantische Eindrücke in Bildern werden noch folgen.

Aber heute geht es gleich wieder handarbeitstechnisch in die Vollen: Ich möchte Euch eine geniale Handarbeit vorstellen. Allen Poncholiebhabern wird das Herz höher schlagen.

Gestern war in unserem Städtchen Stricktreff, eine Woche vorgezogen, weil die Geschäfte bis 23 Uhr geöffnet hatten ("B. bei Nacht").

Eine Mitstrickerin brachte eine Idee mit und B. R., die Inhaberin des Handarbeitsgeschäfts, setzte die Idee gleich in die Tat um. Ich garantiere Euch: Die Fertigstellung des Ponchos dauerte nicht so lange wie die Erstellung dieses Posts inklusive Fotos. Hier die Anfertigung als Rezept mit Bildern. Den Stoff gibt es in den Farben Dunkelblau, Dunkelviolett, Flieder, Hellblau, Rot, Beige, Schwarz, Petrol zum Beispiel hier.
Unsere Runde war so begeistert, dass gleich vier von uns sich so einen Poncho zuschneiden ließen. Danke, B.!
Kosten für Stoff und Kordel ca. 20 €.

Samstag, 24. April 2010

Sehr froh ...

... bin ich, dass ich mich für das Cape entschieden habe. Es gefällt mir schon jetzt sehr gut und es wird auch keine Probleme mit der Größe geben, da es ja in einer Einheitsgröße gestrickt wird.
Das erste Teil habe ich fertig. Das Garn lässt sich sehr schnell verstricken und das Projekt ist ideal um es unterwegs zu stricken. Mit der Rundstricknadel passt es in jede Handtasche. Hier ein erster Eindruck:

Donnerstag, 22. April 2010

Jacke oder Cape

Um Missverständnissen vorzubeugen: Ich wollte keine Entscheidung von Euch, nur mal eine Meinung. So, wie man beim Stricktreff seine Meinungen austauscht. Vielleicht hätte ich mal ein Foto von meinem Entenpopo machen sollen ... quakquak ...
;-)
Kann auch sein, dass ich das Modell an mir dann doch etwas albern finde ... bin ja eigentlich im Katalog drauf geflogen, aber es ist irgendwie sehr brettig und die nette Kleine, die darin steckt, ist wohl geschätzte 1,5 Generationen jünger als ich. Na ja, ich verrate es Euch (und zugleich danke für Eure Meinungsäußerung, die mir die Entscheidung nun doch etwas leichter gemacht hat):
Ich stricke jetzt beim Ribbeln das Cape. Ganz MONOPOLY-tanisch: Gehe direkt auf LOS! Wickele erst gar keine Knäuel! Garn von Fischer habe ich mir auch nicht bestellt, denn ich fand für die Musterbordüre noch einen passenden Rest in Grau-Natur-meliert. Fotos folgen, wenn sich das Anschauen lohnt.
Nachtrag:
Inzwischen ist mir eingefallen, wie der MONOPOLY-tanische Spruch wirklich heißt. Ich habe ihn falsch zitiert. Es heißt nicht: Gehe direkt auf LOS! Es heißt: Gehe direkt ins Gefängnis! Gehe nicht über LOS!
Damit passt das Zitat überhaupt nicht mehr! Beim Stricken fühle ich mich nämlich nicht gefangen, sondern frei. Und auf einen Lohn, wie man ihn bei Monopoly beim Gehen über Los erhält, muss ich auch nicht verzichten, denn die Freude beim Stricken ist doch der größte Lohn.

Dienstag, 20. April 2010

Starke Zweifel ...

Mein GöGa meint, ich solle die Jacke fertigstricken - die mit den Schößchen. Er findet sie so okay. Und ich habe so meine Zweifel. Ich habe das eine Vorderteil ans Rückenteil genäht, die ganze Sache mal anprobiert und mich seitlich im Spiegel beguckt. Hm ... komischer Entenpopo ... sieht von der Seite unflotter aus als von vorne auf dem Foto im Anleitungsheft. Auch wird sie etwas vollständiger als erwartet.
Inzwischen habe ich mit einem anderen Modell geliebäugelt. Gern würde ich Eure Meinung dazu wissen. Es ist ein Damencape aus der gleichen Wolle, nur die Farbe ist anders.

Ich habe es mal umgebastelt, damit Ihr Euch vorstellen könnt, wie es in der anderen Farbe aussehen würde.



Bei so einem Poncho kann natürlich größenmäßig nichts schief gehen. Ich müsste bei Fischer-Wolle nur das jeansblaue Garn (2 Knäuel) nachbestellen. No problem ...

Sonntag, 18. Oktober 2009

Spaziergang mit AUTUMN FEELING


Ein herrliches Feeling!
Nun wünsche ich mir noch eine passende Mütze und Handschuhe dazu. Am liebsten möchte ich sie strickfilzen und ich weiß auch schon, wo ich mir die Anleitung und das Garn dazu hole. Aber das wird noch ein bisschen dauern, denn das gibt es nur an meinem Dienstort, wo ich auch die Ponchowolle gekauft habe.

Samstag, 17. Oktober 2009

Anregungen zum Poncho für Selbststricker





Die drei Zeichnungen sollen deutlich machen, wie der Poncho aufgebaut ist.
Als Garn wählte ich das Fabrikat "MURANO" von Austermann. Ein sehr flauschiges, gut wärmendes Garn, das sich fantastisch verstricken lässt. Es gibt davon viele Farbvariationen.

UFO in den Herbst-Orbit geschickt!

Endlich habe ich mal wieder meinen Poncho in die Hand genommen. Jedes Mal, wenn ich an ihm vorbeikam, schaute er mich vorwurfsvoll an und sagte: "Hey, nun schau doch mal nach draußen! Ich sehe aus wie die Blätter an den Bäumen im Wald. Ich habe wirklich keine Lust mehr, hier rumzuliegen und Fädchen zu drehen. Mach hin, dass ich Dich wärmen kann! Meine Farben wollen außerdem unter ihresgleichen sein!"
Das war ziemlich deutlich! Also ließ ich gestern Abend alles liegen, was nach Wolle und Stricknadeln aussah und nahm am Halsrand des Ponchos die Maschen auf. Natürlich mit einer Rundstricknadel - dafür brauchte ich sie. Es waren 108 Maschen, die sich aber ziemlich schnell abstricken ließen. Ein paar Runden später wurden es dann auch immer weniger, bis ich bei 72 Maschen pro Runde landete. Ab der Zahl ging es nur noch geradeaus in 2 M rechts / 2 Maschen links. Abketteln, Fäden vernähen ... alles klappte ohne viel Probieren und Ribbeln. Irgendwie musste ich die ganze Zeit einen Herbstwollengel um mich gehabt haben, der mir genau sagte, in welcher Runde ich wie viele Maschen abzunehmen hätte. ;-)

Täterätääää ... hier ist nun das gute Stück - anklicken, groß angucken!

Heute Mittag war ich damit in der herbstbunten Natur. Ein herrliches Gefühl! So schmeichelnd-flauschig! Dazu würde ich mir natürlich jetzt gern noch eine farblich passende Mütze und Handschuhe stricken, vielleicht sogar in Strickfilz. Mal sehen ...

Hier habe ich eine Anleitung angekündigt, die ich mangels Zeit getrichen habe. Im nächsten Posting kann man Skizzen sehen, die beim Selberstricken behilflich sein können.

Die Blättermuster findet man in einschlägigen Musterheften und -büchern.

Ich bin gerade dabei, ein paar Vorhaben zu streichen ... bald ist Weihnachten und dienstlich gibt es derzeit genug Verpflichtendes. Strickwütige dürften mit den Skizzen genug anzufangen wissen.

Freitag, 11. September 2009

Mein Traum nimmt Konturen an


Aaaaaaah ...

Zuerst das weniger Schöne:
Beim Aufnehmen der Maschen aus dem Seitenrand des Blattmusterteils war der verwendete Faden gerade gelb in seinem Farbverlauf. Was ich nicht bedacht hatte: Dass die Farbe schon in der nächsten Reihe wechseln würde. Zuerst habe ich das gar nicht so genau beguckt, aber nach einigen Reihen empfand ich diesen Übergang doch eher als unschön. Was tun? Na - ribbeln natürlich!
Inzwischen habe ich es schon vergessen. Teil 1 ist fertig - über dem Handtuch auf einer alten Matratze gespannt, mit heißem Dampf behandelt und trocknen lassen.
Voilá!

Donnerstag, 10. September 2009

Ideen im Kopf und in der Hand

... ohne weiteren Kommentar (meinerseits) ...

Knitting around the Soul ...


... so hieß es gerade bei elizzza ...
und genau das habe ich heute Morgen gebraucht. Ich hatte gefrühstückt, wollte mir nur noch vor der Fahrt zur Arbeit die Zähne putzen und musste mich ganz plötzlich am Waschbecken festhalten. Ein Umfallen konnte ich so gerade noch verhindern. Huch ... was ist denn das?
Mir war furchtbar schwindelig, alles drehte sich und irgendwas griff wie eine Zange um meinen Kopf.
Es war mir unmöglich ins Auto zu steigen und mich in den morgendlichen Straßenverkehr zu begeben.
Also rief ich meine Arbeitsstelle an und meldete mich für heute krank.
Jede Kopfbewegung machte mir Übelkeit und Drehgefühle. Was tun? Nun war ich gestiefelt und gespornt und konnte doch nicht zu meinen Süßen fahren ...
Also nahm ich mein Strickzeug in die Hand und "hielt mich daran fest" ... meine Seele beruhigte sich. Es wurde erträglicher. Und mein neuer Poncho wuchs ...
Inzwischen habe ich mich ärztlich beraten lassen. Alles Weitere bleibt privat ...
Immerhin ... eine neue Erfahrung von "Knitting around the Soul" ... dabei empfand ich das weichschmeichelnde Garn wie einen Seelentröster, der Panik erst gar nicht aufkommen ließ.
Hier die Diskussion um Stricken als Seelentrost, als Seelentherapie, als Seelenumschmeichler ...


Der Poncho entwickelt sich - wie es so oft bei mir ist, wenn ich Ideen habe - erst beim Stricken. Nachdem der Blätterstreifen fertig war, wurde mir klar, dass der Poncho mehr Blätter nicht verträgt. Es musste noch etwas Schlichteres dran. Also nahm ich erst einmal den einen Seitenrand auf und strickte in sich selbst generierenden Farbstreifen in der anderen Richtung einen Streifen in glatt rechts. Das Gleiche passiert auf der anderen Seite des Blätterstreifens. Damit ist dann eine Handtuchfläche gestrickt, die ich dann noch ein zweites Mal stricken werde. Ich bin gepannt auf die Wirkung des Richtungswechsels bei den Farbstreifen.

Nun ist wieder Sofazeit ... später mehr ...

Mittwoch, 9. September 2009

Es geht los! Herbstgefühle ...


Was so schön gesponnen wurde, möchte dann auch einen besonderen Rahmen und Hintergrund bekommen ... voilà!
Die MURANO von AUSTERMANN ist in den Händen total sinnlich, die Augen laben sich an dem weichen Farbverlauf in herbstlichen Laubtönungen. So blätterte ich im Blätterwald alter Musterzeitungen und fand ein tolles Blättermuster, das den Herbstcharakter des Ponchos noch unterstreichen wird.
Die Maschenprobe macht gleich den ersten "Schal" des Ponchos aus, ist in etwa so breit wie eine Handtuchhälfte, wenn man es längs faltet.
Foto anklicken, betrachten und aaaaaah fühlen!
Genug gebloggt, nun wird weiter gestrickt ...
Die Anleitung wird demnächst veröffentlicht. Ich schreibe mir alles auf.

Montag, 7. September 2009

Poncho in Sicht

In einem anderen Strickblog wurde eben diskutiert, wie man dreidimensional einen Ponchoschnitt erzeugt.
Dazu hier eine Idee, die ich neulich in einem Handarbeitsgeschäft gezeigt bekam.
Man nehme zwei normale Frotteehandtücher, stecke sie mit Sicherheitsnadeln aneinander, und zwar jeweils die kurze Seite ans Ende einer langen Seite. Ein bisschen tüfteln ... schon hat man's!
Das abgebildete Knäuel ist aus der Serie MURANO von AUSTERMANN, allerdings hat das Garn, das ich in verliebtem Zustand letzte Woche schon in der Hand hielt, eine andere Herbstfärbung. Es war ein dunkles Laubgrün darin, ein Burgunderrot und ein warmes Ockergelb.
Man kann in den Ausschnitt auch einen Rollkragen stricken. Ich jibbele schon auf den Mittwoch hin. Dann habe ich früh Schluss und fahre ins Kleinstädtchen zum Wolleinkauf!