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Mittwoch, 22. Februar 2012

Das HAMMER-Geschenk!!!

Am Rosenmontag packte ich ein ganz spezielles Geburtstagspäckchen aus und staunte Bauklötze. Oder sollte ich besser sagen, ich staunte Knöpfe??


Schaut doch mal, was ich darin fand:


Diese Knopfsammlung hat mir eine ganz liebe Freundin auf weißes Reinigungsvlies (dieses Saugvlies mit 1001 Löchelchen) genäht ... alle einzeln!!! Was für ein liebevoll angefertigtes Geschenk!


1000 Dank, liebe TV!


Du bist ein richtiger Schatz!

Samstag, 16. Juli 2011

Gehäkeltes Korallenriff

Gestern war ich zum Einläuten des Wochenendes in meinem Lieblingscafé, wo mir die Inhaberin einen Artikel aus der ZEIT überreichte. Sie weiß, wie gern ich handarbeite, denn in dem Café verbringe ich inzwischen keinen einzigen Besuch mehr, ohne mein Handarbeitszeug dabei zu haben. 
Bei den Erfinderinnen des Korallenriffs handelt sich um ein Zwillingspaar, zwei Frauen, die sich mit dem Wesen der Mathematik befasst haben und begannen, dieses in Häkelarbeiten umzusetzen. Was dabei herauskam, ist absolut sehenswert!
Hier ein Video (leider nicht in Deutsch, trotzdem sollte man der Bilder wegen durchhalten) mit einem Vortrag über die Umsetzung der Mathematik in ein komplettes Korallenriff. Ja, die Natur lehrt uns mehr über die Mathematik als ein menschliches Gehirn sich jemals ausdenken könnte!
Nun recherchiere ich nach Anleitungen ... da möchte man sofort mitmachen! Mal sehen, man kann ja die Fibonacci-Folge auch selbst häkeln. Interessant, was dabei herauskommen mag ... vielleicht tüftele ich noch heute Abend.
Und dieses Buch ist dann ja wohl ein absolutes MUSS! Warum hat es bloß noch niemand auf Deutsch geschrieben? Nicht nur der Häkelei wegen ...

Sonntag, 19. September 2010

Traumbaum in Traumpark

Heute haben wir einen kleinen Ausflug zu den Externsteinen gemacht und sind anschließend zu meinem Lieblingsbaum gefahren:



Er steht in Hornoldendorf bei Detmold. Hier mehr dazu:

„Wenn die Leute über Ursula Oetker und ihre Familie sprachen, fiel schon mal das Wort von den ärmeren Oetkers. Meist war damit aber nur gemeint, dass die ältere Schwester Rudolf-August Oetkers ihre Beteiligung an der Nahrungsmittelfabrik aufgegeben hatte und sich auch von ihrem Besitz an den Reedereien getrennt hatte. Denn wirklich arm war auch dieser Teil der Familie niemals.

Seit 1939 lebten die ärmeren Oetkers auf dem Rittergut Hornoldendorf bei Detmold, das einst der Familie von Hammerstein gehört hatte. Ernst Oetker bewirtschaftete den riesigen Agrarbetrieb.



Das prächtige Herrenhaus des Guts liegt in einem Privatpark, der von einer meterdicken Mauer umgeben ist. In der Mauer steht an einer Stelle eine mächtige tausendjährige
Eiche, die von zwei Seiten von den Steinen eingefasst ist.


Es gibt einen Bach und einen großen Garten. Ein ungemein idyllischer Ort …“

Zitat aus dem Buch: Die Oetkers: Geschäfte und Geheimnisse der bekanntesten Wirtschaftsdynastie / von Rüdiger Jungbluth

Mittwoch, 11. November 2009

Grippen oder grippen

Wir haben inzwischen den dritten Tag mit Kindergrippen. Das hat nichts mit Grippe zu tun (in der Zeit der viel diskutierten Schweinegrippe, die in meinem Umfeld gar kein Schwein hat.

Das Verb grippen bedeutet wohl heimliches Entwenden, aber eher von Kleinigkeiten. Nicht ein regulärer Diebstahl ist damit gemeint. Heute Nachmittag in einem Fernsehmagazin habe ich erfahren, dass das Wort grippen oder gripsen in NRW angeblich auch für das herbstliche Betteln der Kinder an den Haustüren steht. Noch nicht gewusst? Ich auch nicht.

Nun waren sie zu Halloween da als nette kleine Hexen und Gespenster, dann gestern Abend zum Geburtstag von Martin Luther und heute Abend schon wieder. Ein armseliges kleines Dreierhäuflein verschüchterter Mennunitenkinder, die brav ihr Verslein absangen (Trat in die Welt nun ein Licht - hä? Zu St. Martin???), dann scheu in das dargebotene Körbchen mit Bonbons griffen und anschließend eine ihrer Ziehharmonika-Laternen auch noch so ungeschickt in der Hand hielten, dass sie damit fast unser Haus abgefackelt hätten. Wir bekamen ein kostenloses Lagerfeuerchen von nur kurzer Dauer, die Laterne war hin, der Blick der Drei wurde noch scheuer und statt über ihr Ungeschick zu schimpfen, war uns nur nach Trösten zumute. Für das Süße dankend zogen sie schnell mit eingezogenen Köpfen von dannen.

Anschließend mussten wir unsere Diele lüften, deren Luft rußgeschwängert waberte, die Eingangstreppe von schwarz verkohlten Papierresten reinigen und lächelnd den Kopf schütteln über eine solche Kombination von Frömmigkeit und Ungeschick.

Vielleicht hätte ihnen etwas mehr Grips gut getan ...


Zum Schluss kam uns noch eine Idee:

Was tun, um dem immer mehr zunehmenden Bettelstrom Einhalt zu gebieten?

Ein paar Papierlaternen abbrennen und die verkohlten Reste (noch als Laternen erkennbar) vor die Haustür legen?

Wie würdet Ihr als Kind reagieren, wenn ihr so ein Bild vorfinden würdet?


Ich wäre früher mit Sicherheit schnell davongelaufen ... aber waren wir nicht anders gestrickt?


Zum Thema Grippe hörte ich heute (als Lehrerin von der Schulleitung) den dringenden Rat, wir möchten doch bitte Kindern, die zuhause einen Fall von Schweinegrippe haben, sagen, dass sie zuhause bleiben sollen.
Ja, es kommt vor, dass Eltern ihre gesunden Kinder trotzdem in die Schule schicken ... mit etwas mehr Grips ... ach, das hatten wir ja schon!

Ich gebe zu, bei Grippe handelt es sich ja um ein ernstes Thema, doch gerade um allzu ernste Phänomene werden oft besonders markante Witze gemacht. Ist ja auch viel gesünder zu lachen als sich Vorschusssorgen zu machen ... lachen hier! Kann ein bisschen haken, lange Ladezeit ... lohnt sich trotzdem.

Samstag, 31. Oktober 2009

Die jungen Zahmen

Heute ging ich mit meinem Schatz nach dem Einkauf auf dem Wochenmarkt ins Café Cup, wo wir uns ein Tässchen Cappucino gönnten. Bei solchen Gelegenheiten habe ich immer etwas zu stricken in der Tasche. Heute war es ein 100g-Knäuel braunschwarzes Farbverlaufsgarn von LANA GROSSA MEILENWEIT. Daraus soll ein Paar Herrensocken entstehen. Als wir im Café saßen, kam der bedienende Angestellte an den Tisch, schaute auf mein Gestrick, in dem vier Strumpfstricknadeln steckten und fragte: "Hm ... Socken?" "Ja, sagte ich", während mein Schatz einen Fuß unter dem Tisch hervorstreckte und ihm die Socken zeigte, die er an den Füßen trug. "Waaas?", fragte der junge Mann. "Sowas kann man stricken?" Dabei hatte ich zuvor schon auf meinen Pulli gezeigt, den ich auch selbst gestrickt habe. Den hielt er offensichtlich nicht für schwierig.
Anschließend entspann sich ein Gespräch darüber, dass Stricken heute wieder total in sei und er erzählte, er wolle auch so gern stricken lernen: "Man hat ja so viel Zeit, da sitzt man so viel vorm Fernseher herum. Stattdessen könnte man sich doch was stricken."
Ich war platt!
Stellt Euch den jungen Mann etwa so ähnlich vor wie diesen. Eigentlich sollte es mich ja nicht mehr wundern, denn bei meinen Süßen waren auch die Jungen vorn, als ich eine Strickliesel mit in die Schule gebracht hatte.
Neue Zeiten, neue Interessen!