Sonntag, 26. Januar 2020

Es ist gelungen!



Es hat geklappt! Nur in dem rechten Schenkel des roten N ist eine Einzelmasche in der falschen Farbe gestrickt. Geschenkt, oder? Ist doch Handarbeit. Und das darf man an solchen winzigen Stellen auch erkennen, finde ich.

Nun kann ich wieder drauflos stricken ... die Signatur hat mich zeitlich etwas mehr aufgehalten, aber das hole ich schnell wieder auf.

Montag, 20. Januar 2020

Heutiger Tagesabschluss



Es läuft!

Aber weil es schon spät ist und die Sache eine sehr hohe Konzentration erfordert,
stricke ich den Rest morgen.

Sonntag, 19. Januar 2020

Lange keine Socken mehr gestrickt!

Eigentlich brauche ich keine Socken mehr, denn ich habe die Schublade voll. Aber dieses Modell hat mich dann doch sehr gereizt:


Grau brauche ich immer, und diese werden wegen der Zöpfchen schön warm. 

Die Anleitung steht in einem der drei tollen VERENA-Socken-Spezialhefte In 80 Socken um die Welt.

Versuch, eine Signatur zu stricken

Allerhöchste Konzentration erfordert schon die Doublefacetechnik an sich. Wenn dann noch auf der Vorder- und auf der Rückseite etwas Verschiedenes erscheinen soll, wird es ganz kompliziert. Aber nach meiner ersten Strickprobe bin ich sicher, dass es mir gelingen wird. Nur die Fehler sollen mir beim Original nachher nicht mehr passieren.

Da man ganz automatisch beim Doublefacestricken nach jeder rechts gestrickten Masche eine linke Masche in der Gegenfarbe strickt, die vorne unsichtbar bleibt, kommt man in einen Rhythmus, bei dem man nicht mehr allzu viel nachdenkt. Dies ist aber hinderlich, wenn auf Vorder- und Rückseite nicht ein Positiv-Negativ-Motiv entstehen soll. Dabei muss man wirklich jede einzelne Masche beachten. So habe ich mir meine Signatur für die jeweils vordere Seite einer Reihe durch Transparentpapier von der Vorgabe abgeschrieben. Dann habe ich das Transparentpapier umgedreht und die erste Zeile der Vorgabe nochmal darüber gezeichnet, mit umgedrehter Zeichenfolge.

So sieht meine Strickvorlage aus - nein, die Signatur ist darin kaum zu erkennen. Aber das maschenweise Abstricken führt zum Ziel:



Für die nächste Reihe musste dann auch noch ein Wechsel der Farben stattfinden, denn es ist dann ja die gestrickte Rückreihe. 

Aber es hat geklappt! Nicht ohne Fehler beim ersten Mal. Beim zweiten Mal weiß ich ja nun, worauf es ganz besonders ankommt. Und der Schriftzug erstreckt sich ja nur über 9 Reihen, da kann man ja mal für einen Nachmittag in Klausur gehen und sie abarbeiten.

Das noch ziemlich fehlerhafte Ergebnis von beiden Seiten:



Es wird!  

Montag, 30. Dezember 2019

Eins nach dem anderen

Nachdem mein grau-gelber BW-Pulli fertig ist und noch ein einfacher Loop dazukam, widme ich mich nun ganz der nordischen Strickdecke in Doubleface-Technik. Wenn ich das Ziel früher erreiche als geplant, kann ich ja wieder etwas anderes stricken. Zwei Pulliprojekte liegen noch "auf Halde", aber die sollen jetzt warten.

Manchmal drapiere ich die Decke ganz locker über einen Stuhl. Auch wenn noch 3/5 fehlen, sieht das schon sehr ansprechend aus und ich spüre in mir den Drang, zügig weiterzumachen. Schal Nr. 5 ist bald fertig. Leider musste ich die letzten vier Quadrate aufribbeln, weil ich die Vorder- und Rückseite bei der Farbgebung vertauscht hatte. Das würde bei der fertigen Decke später sofort auffallen.

Ob man wohl auf Vorder- und Rückseite auch verschiedene Muster stricken kann? Das müsste ich mal ausprobieren ... ich vermute, eher nicht, weil ja zu jeder Maschenfarbe der Vorderseite immer je eine Masche in der Gegenfarbe gehört.

Hier ein aktueller Eindruck:

Montag, 25. November 2019

Ach nee ...

Sieh mal an - da hatte ich ja schon mal eine Zeitstrategie ... hat aber nicht geklappt. Da habe ich mir mein Tagesziel wohl zu hoch gesteckt.

Zielsetzung: Weihnachten 2020

Nochmal zur Erinnerung ein Foto der erst zu 4/7 fertiggestellten nordischen Doublefacedecke:


Damit sie noch fertig wird, bevor ich eines Tages mal die Nadeln beiseite lege (obwohl ... meine Lehrtante Henny bewegte sogar bis ins Alter von fast 100 noch irgendwelche Nadeln - zum Schluss die Häkelnadel für Topflappen), habe ich mir jetzt eine Zeitstrategie überlegt.

Und die sieht so aus:

Da ich genau weiß, wie viele Schalstreifen, wie viele Quadrate darin und wie viele Reihen zu stricken sind, habe ich mal hochgerechnet, wie viele Reihen ich täglich stricken müsste, um Weihnachten 2020 fertig zu sein. Dabei habe ich nicht zu hoch gegriffen, denn es gibt ja auch Tage, an denen man nicht zum Stricken kommt oder andere Parallelstrickprojekte bearbeiten möchte. Ich kam dann auf eine Tagesreihenzahl von 3,5 - das schaffe ich! Seit einigen Wochen arbeite ich bereits nach diesem Zeitplan und komme  gut voran. Schal 5 ist fast fertig und es macht Spaß, den Zuwachs zu sehen.

Der fünfte Schalstreifen

Pulli in Grau-Gelb

Bei Buttinette gab es einen schönen Pulli im Angebot. Er gefiel mir so gut, dass ich mir gleich das Garn bestellte. Allerdings in anderen Farben als angegeben. Da es beim Bestellen schon in Richtung Herbst ging, sollte ein schönes Herbstgelb darin vorkommen. Und zu dem Messinggelb dieser Garnqualität passten besonders gut alle Grautöne. Hier kann man das Angebot finden, auch das von mir nachgestrickte Modell.

Mein Pulli geht der Fertigstellung entgegen. Der eingenähte Ärmel muss allerdings nochmal raus und nach der Hälfte seiner Länge um ein paar Maschen weiter gestrickt werden, weil er auf der Schulter etwas zu sehr spannt. Den zweiten Ärmel stricke ich gleich in der passenden Weite.


Ich hoffe, bald mit Fotos vom fertigen Pulli wieder hier zu sein.

Freitag, 9. November 2018

Nachtrag zum Pulswärmer (+ Socken)

Horst Schulz! Jaaaaa, natürlich! Von seiner genialen Patchworktechnik habe ich doch früher schon mal gelesen.

Danke für den Tipp, liebe Margit! Ich habe nun eine ganze Weile in Deinem angegebenen Link herumgesurft. Ja, DAS kann süchtig machen! 

Ich hatte die kleine Anleitung zu meinen Pulswärmern in einem nahe gelegenen Handarbeitsgeschäft zum Kauf der Wolle dazubekommen. Es war eigentlich eine Sockenanleitung und bei dem gedachten Modell nur für den Schaft vorgesehen. Da ich die Socken genau so stricken wollte, dann aber feststellte, dass der Schaft zu eng wurde, entstanden diese Pulswärmer. Ein Paar Socken strickte ich dann ganz stinomäßig (stinknormal) hinterher ...




@ Margit: Verliebt habe ich mich übrigens in eines Deiner Armstulpenpaare ... es ist das mit den roten Wülsten und den grau-weiß-schwarzen Partien dazwischen. Ich habe sehr viele graue Wollreste und Rot ist auch noch da ... ;-) 

(Eigentlich wollte ich bei Dir kommentieren, aber das funktionierte nicht.)

Mittwoch, 7. November 2018

Pulswärmer zum Verlieben

Wie diese Stricktechnik heißt, weiß ich leider nicht. Sie ist dem Entrelac etwas ähnlich. Wenn man es erst mal begriffen hat, geht es ganz einfach. Was herauskam, ist ein hübsches Kleinod, das ich noch entsprechend ausgeschmückt habe. Ein Paar passende Socken habe ich gleich hinterher gestrickt.