Jetzt habe ich schon etwas Routine. Das Anbinden an die erste Runde klappt wie am Schnürchen. Und die Farben machen fröhlich ... wie der Garten im Sommer.
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Dienstag, 17. Juni 2014
Kurze Nacht!
Jetzt war es so spannend, die Runde voll zu bekommen und die zweite wenigstens zu beginnen, dass es nach Mitternacht wurde. Freue mich schon auf den Rest des Tages ... nachdem ich geschlafen habe!
Jede nach links gerichtete Spitze wird mit einer aus dem jeweiligen Winkel herausgeholten Masche zusammengestrickt. Ganz easy!
Die Farben sehen viel schöner aus in Wirklichkeit. Lampenlicht ist kein ideales Fotolicht (jedenfalls nicht das von der Schreibtischlampe). Am Tage gibt's dann bessere Bilder ...
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Montag, 16. Juni 2014
Kein Witz ... eine Litz!
Irgendwie laufen einem im Internet immer so nette Teilchen über den Weg. Ganz zufällig ... dran hängen geblieben ... genau angeschaut und losgetüftelt. Jeder, der stricken kann, kann ja selber tüfteln und gucken, was dabei herauskommt. Ich tüftelte und tüftelte. Das Ergebnis erinnerte mich an die klassische Zackenlitze, doch das Getüftelte ist zackeliger:
Das Garn war ein alter Rest von Sandnes-Sockengarn aus Norwegen mit Farbverlauf. Grundsätzlich ein schönes Garn, aber mit seinem flauschigen Charakter fand ich es weniger geeignet, wollte es glatter und glänzender, denn es ist Sommer.
Bei Andrea's Glücksmasche in Bad Meinberg wurde ich fündig. Es wurde ein Merinogarn in diesen Farbtönen:
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| Hersteller: ZITRON |
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| Fantastische Farben! |
Ja, so gefällt mir das Gezackel besser.
Wie es weiter geht, werde ich hier zeigen ...
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Mittwoch, 31. März 2010
BEESCH aufgerüscht!
Wie war das noch mit der Farbe Beige? Langweilig? Friedhof der Farben?
Da kann man etwas dran tun!
Endlich ist er fertig, der Strickschmuck, den ich im letzten Sommer begonnen habe. Es handelte sich um ein selbstmusterndes Sockengarn, das ich teilweise mit der Strickliesel, teilweise mit zwei Nadeln strickte. Er lässt sich auf vielerlei Weise um den Hals schlingen. Die Knoten stellen ein zusätzliches gestalterisches Element dar. Nachstricken erlaubt!
Über die Zusendung eurer eigenen fertigen Schmuckstücke würde ich mich freuen und sie gern auch in meinem Blog zeigen, wenn ihr mögt.
Da kann man etwas dran tun!
Endlich ist er fertig, der Strickschmuck, den ich im letzten Sommer begonnen habe. Es handelte sich um ein selbstmusterndes Sockengarn, das ich teilweise mit der Strickliesel, teilweise mit zwei Nadeln strickte. Er lässt sich auf vielerlei Weise um den Hals schlingen. Die Knoten stellen ein zusätzliches gestalterisches Element dar. Nachstricken erlaubt!
Über die Zusendung eurer eigenen fertigen Schmuckstücke würde ich mich freuen und sie gern auch in meinem Blog zeigen, wenn ihr mögt.
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Sonntag, 27. September 2009
Endlich Neues aus der Strickwelt!
Vielleicht erinnern sich einige der BlogabonnentInnen ja noch an diese "tiefe Spur im Regenbogenmatsch"? Inzwischen haben sich zwei hübsche Broschen dazugesellt. Bald wird der Schal fertig sein.
Natürlich musste ich ausprobieren, wie der Schal zu meiner roten selbstgenähten Walkstoffjacke passt, die ich so gern im Herbst trage, mit der ich aber immer ein wenig friere, weil sie am Hals recht weit ausgeschnitten ist. Na, passt doch wunderbar:
Es wird herbstlich - daher habe ich mir Tante Hennys herrlich flauschigen Halswärmer aus der Garderobe geholt um meine Leinenjacke herbsttauglich zu machen.
Da ich am Samstag Morgen in die Stadt wollte um den wöchentlichen Markteinkauf zu tätigen, nutzte ich die Gelegenheit und suchte das kleine Woll-Lädchen "Die Spindel" auf, das ich neulich erst entdeckt habe. Dort gibt es tolle Garne und noch tollere Strickideen. Mein Wunsch war, zu dem Halswärmer von Tante Henny ein passendes Garn zu finden, aus dem ich ein Paar Armstulpen stricken könnte. Aber es kam viel besser als ich mir hätte träumen lassen.
Im Laden schaute ich mich lange Zeit um, während eine andere Kundin bedient wurde. Ich nutzte die Wartezeit um mich umfassend über die diversen Garnqualitäten zu informieren. Da steckten die Spangen, von denen ich neulich zwei gekauft hatte (siehe oben), in einem schmalen Puschelgarnschal. Also musste es doch auch dieses Garn hier zu kaufen geben!?
Ich suchte und suchte, doch war ein Fransengarn der gleichen Art nicht zu entdecken. Endlich war ich an der Reihe, zeigte meinen Halswärmer und fragte, ob sie ein solches Garn hätten.
"Nein, nicht hier drinnen", bekam ich zur Antwort, "aber draußen in dem Körbchen, das auf dem Wollschaf steht, da sind noch ein paar Reste. Das Garn verkaufen wir ansonsten nicht mehr."
Ich ging nach draußen, sah dort das Wollschaf mit dem Körbchen auf dem Rücken und - siehe da - es gab noch einige Knäuel von dem fransigen Garn, u. a. in meiner Lieblingsfarbe Terracotta. Preis: 50 g zu 1,- €!!!
Was für ein Schnäppchen! Das war ja wie geschenkt! Natürlich nahm ich gleich alle drei restlichen Knäuel in "meiner" Farbe mit und beschloss sofort, mir auch den Halswärmer noch einmal zu stricken.
Eine Anleitung wird es in Kürze geben. Er ist ein regelrechtes Anfängermodell und vertuscht mit seinen Fransen alle Unregelmäßigkeiten.
Hier das Garn (BASICS - VENEZIA von LANA GROSSA):
Es brauchte nur einen halben Tag und der Halswärmer war fertig. Den größten Teil strickte ich abends während eines zweistündigen Telefongesprächs mit T., einer ganz lieben Freundin, die dafür den Hörer (die Arme!) ganz dicht ans Ohr gepresst hat (hier siehst Du nun, wofür Du das auf Dich genommen hast, liebe T.!), denn ich musste um stricken zu können, die Freisprechanlage einschalten.
Heute Morgen nach dem Aufstehen setzte ich dann gleich noch eine Idee um, die ich im Aufwachen hatte ... das Schmücken des Halswärmers mit Holzperlen, die man nach Bedarf aber auch abnehmen kann.
Die zweite Stulpe wird nicht lange auf sich warten lassen ...
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Donnerstag, 6. August 2009
Fünfunddreißigster und sechsunddreißigster Ferientag - aus dem Lukreativkästchen geplaudert ...
Ich habe hier längere Zeit nichts mehr gezeigt, daher gibt es heute mal ein bisschen mehr.
Von meinen Adventssöckchen gibt es seit heute 12 Stück, gestern waren es noch 11, wie auf dem Foto zu sehen ist. Wie weit bist Du inzwischen, Nadia? ;-)
Der Halsschmuck zu der braunen Leinenjacke ist nur unwesentlich länger geworden. Ich weiß nun, dass ich die Perlen am anderen Ende in Naturweiß nehmen werde, denn das kommt auch in dem Farbmustergarn vor.
Das gab es neulich mal an einem heißen Tag: Limonade, selbst gemacht! Dazu wurden je eine Handvoll Zitronenmelisse und Pfefferminze mit kochend heißem Wasser (1,5 l) aufgebrüht, dazu kam Zucker (8 EL) und der Saft von mehreren Zitronen (mindestens drei). Das lässt man abkühlen und serviert es am nächsten Tag mit Minzeblättchen und einem kleinen Zitronenstückchen (unbehandelt natürlich). Sehr erfrischend!
Dazu gehörte dann noch die edle Pfefferminzschokolade von Dolfin, die wir in einer Chocolaterie erstanden hatten. Gemein lecker!!!
Derzeit befasse ich mich ganz und gar nicht mit solchen Leckereien, da ich aus gesundheitlichen Gründen gerade eine strenge Fastendiät einhalte.
Also zu einem anderen Thema:
Schöne Farben!
Diese Kombination hier mag ich im Blumenbeet besonders gern:
Mein kleiner Glücksbringer SANSORIUS auch, doch die nun langsam, aber sicher verblühenden Hornveilchen und Stiefmütterchen empfindet er nicht mehr als Bereicherung für sein kleines SANSIBAR. Heute habe ich sie denn auch ausgerupft und ihm einen kleinen Zwergengemüsegarten eingerichtet. Es gibt kleinen Kohl und Paprikaschötchen. Für uns Menschen sind es nur Zierpflanzen, aber er wird sie mögen ... ;-)
Bilder davon gibt es später mal.
Heute Morgen suchte ich nach einem Stück blauen Stoff, der neulich von dem genähten Kissen übrig geblieben war. Ich suchte in meinem großen Wäschekorb, den ich zu einem Woll- und Stofflager umfunktioniert hatte. Dabei entdeckte ich so allerlei Brauchbares:
Besonders schön finde ich diesen Strang naturfarbige Wildseide, die ich mal aus Industriegarnresten bekam. Sie war derzeit unglaublich billig. Ich habe sie mit einem gleichfarbigen Baumwollgarn zusammen kombiniert in einem Faden zu einem sportlichen Pullover verarbeitet, den ich damals selbst entwarf.

Heute Abend kam ich auf die Idee, das Wildseidengarn mit einem anderen Vorrat mercerisierten Baumwollgarns zu mischen und so wie unten sieht das Knäuel bisher aus. Eine Strickprobe habe ich auch schon gemacht, aber noch nicht fotografiert. Das Pröbchen finde ich schon sehr ansprechend. Das könnte noch ein Sommertop für die letzten heißen Tage dieses Sommers werden!
Der gelbe Pfeil auf dem Bügelbrett zeigt auf einen Formstreifen, den ich heute Morgen als Gardinenraffer für unsere Wohnzimmerstores genäht habe. Da ist ja der blaue Stoff!
Ich bin es Leid, hinter dem Fenster zu sitzen und in mein von links verdecktes Blumenparadies zu sehen.

Noch sitzt der Raffer provisorisch an seinem Platz. Ich muss noch Ringe und einen Haken besorgen. Aber der Blick ist schon mal frei:

Genug für heute - ich gehe noch ein bisschen stricken ...
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Samstag, 25. Juli 2009
Vierundzwanzigster Ferientag - neuer Stoff und Strickschmuck kreiert
Samstag - Markttag in der Nachbarstadt.
Und schon vorher wusste ich, dass ich mal wieder in den Stoff-Markt gehen würde (Reste-Truhe). Mal sehen, was es da so gibt ... Sommer-Ausverkauf?
Ich suchte nach einem weißen Stoff für ein Top zu meiner braunen Leinenjacke. Der war schnell gefunden.
Auf dem Wege hatte ich im Auto als Beifahrerin auch schon wieder die Nadeln in der Hand, denn es soll ein Strickschmuck zu der Jacke entstehen - auf dem zweiten Foto im Detail:
Ganz aus dem Häuschen war ich wegen der Entdeckung eines Taftstoffes für feierliche Anlässe, der mit Blättern bestickt ist. Den passenden Schmuck - eine Keramik-Anstecknadel mit einem Blatt - hatte ich heute zufällig an der Jacke stecken:
Hier der Strickschmuck noch einmal im Detail. Noch steckt die Idee in den Kinderschuhen, denn ich habe noch viele andere Perlen, die dazu passen würden. Aber es wird auch möglich sein, sie von Fall zu Fall auszutauschen.
Hier ist der Schnitt für das Top zu sehen, den ich von einem gekauften Top abzeichnete und leicht veränderte - auf dem Detailfoto ist der weiße Stoff abgebildet:
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Dienstag, 7. Juli 2009
Sechster Ferientag - Invasion der UFOS
Für alle, die nicht wissen, was für leidenschaftliche Stricker ein UFO bedeutet, sei es vorweg erklärt:
Ein UFO ist ein UnFertigesObjekt ... und davon ist bei mir heute eine ganze Armada gelandet.
Das kam so:
Seitdem meine Strickleidenschaft neu erwacht ist (das war im Januar dieses Jahres) hatte ich noch nicht ein einziges Mal die Gelegenheit, mich mit viel Zeit und Muße in einer größeren Stadt nach Wolle und allem, was dazu gehört, umzusehen.
Heute war es nun endlich so weit:
Ich fuhr mit meinem lieben Mann nach Hannover!
Gestern habe ich bereits im Internet geforscht, was es denn dort so alles gibt.
Am meistversprechenden schien mir ein Geschäft in der Innenstadt zu sein, das hauptsächlich LANA GROSSA verkauft und außerdem aussortierte Ware zu einem günstigeren Preis veräußert.
So landete ich bei WOLLANA & WOLLOUT in der Grupenstraße.
Natürlich wurde ich fündig ...
Vorher war ich noch bei Schmorl & v. Seefeld gewesen, Hannovers führender Buchhandlung, und hatte dort ein Buch mit Taschen entdeckt, die in der Strickfilztechnik hergestellt werden.
Bei WOLLANA konnte ich gleich das passende Garn dazu finden.
Aber jetzt will ich die heutige UFO-Invasion mal schön UFO für UFO vorstellen:
Hier zunächst das Taschenbuch und zwei norwegische Lehrbücher. Mit ihnen wollen wir unsere bisherigen Norwegischkenntnisse vertiefen und unsere Sprache verbessern. Mal sehen, mit welcher Lektion wir beginnen werden, denn durch das häufige Lesen norwegischer Zeitschriften und Bücher sowie durch den Kontakt zu einer sehr netten norwegischen Familie kommen wir schon ganz gut zurecht.
Auch diese tollen Holzperlen entdeckte ich bei idee. Sie werde ich bei kleineren Sächelchen, z. B. Strickschmuck aus Schläuchen, verwenden.
Bei WOLLANA fand ich auch das passende Garn für den Adventskalender, den ich für meine Klasse stricken möchte. Statt Royalblau wählte ich allerdings Tannengrün. Weihnachten ist für mich Grün und Rot mit etwas Weiß, das den Schnee am Söckchenrand darstellen soll.
Während der Hin- und Rückfahrt durfte ich auf dem Beifahrersitz meine neuesten Socken fertigstellen. Kein UFO mehr ... ich muss nur noch die Fäden vernähen.
Die Restfäden werden nach den Ferien in der Klassentischdecke verschwinden.
Dann war da noch das schon letzte Woche gelandete UFO, aus dem sechs Zwerge ohne Mütze ausstiegen. Sie warten schon sehnsüchtig ... die sechs kleinen Eiermänner!
Ein wenig liegt mir dieses schon etwas in die Monate kommende UFO - die Kurzjacke aus LANA GROSSA Baumwollseidengarn - auf der Seele. Ich müsste mich nur mal mit einem Maßband an die Vorlagenjacke begeben und die Ärmelgröße berechnen. Ja, und dann ... dann wird aus dem UFO hoffentlich bald ein FO!
Das farbenfroheste UFO allerdings wird sich bald verwandeln. Das zweite NORO-Knäuel ist fast aufgestrickt. So werde ich das Tuch in Kürze bei nächster Gelegenheit tragen können.
Heute hätte ich es im Auto gut gebrauchen können, denn wir mussten von Hannover bis zu uns ins Lipperland mit einem offenen Fenster fahren, weil der Hebemechanismus plötzlich defekt war. Wie gut, dass es warm war und die Sonne schien! Trotzdem hätte ich meinen Hals gern mit einem Tuch gegen Zugluft geschützt.
Nun liegen in meinem Büro auf dem Fußboden alle UFOS friedlich beieinander, denn sie wissen, in welcher Reihenfolge sie sich verwandeln dürfen.
Ich lege es mal fest, auch wenn ich mich nicht zur Einhaltung zwingen werde:
1. Sockenfäden vernähen
2. NORO-Tuch fertigstellen
3. Zwergenhütchen weiter stricken und filzen
4. Kurzjacke fertigstellen
5. Tasche stricken und filzen
6. Kissenhülle mit dem Kreuzstichbild nähen
Und zwischendurch immer wieder mal ein Söckchen für Advent stricken, ein bisschen Norwegisch lernen und schönen Strickschmuck basteln.
Ganz leise klingeln noch ein paar Sockenwünsche an ... keine Sorge - die gehen schnell!
So wird meine UFO-Armada sicher meine freie Zeit bis Weihnachten füllen. Das hätte ich heute Morgen noch nicht gedacht!
Hier will ich weiterhin dokumentieren, was wie vorwärts geht ... die Ferien fangen ja gerade erst an.
Und jetzt bin ich hundemüde und werde wohl von Eierzwergen in Filztaschen mit Weihnachtssöckchen an den Füßen und schönem Wollschmuck um den Hals träumen ...
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