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Donnerstag, 4. Januar 2018

Post von Ulimantulus

Wieder einmal gibt es Neues aus der Uli-Gang. Das entsprechende Label birgt die Dokumentation einer fortlaufenden Entwicklung, die durch das Zeigen früher Handarbeiten hier im Blog in Gang gesetzt wurde. Interessierte mögen die Geschichte von unten nach oben lesen.

Heute nun wird sie fortgesetzt, denn vor Weihnachten bekam ich Post von den neuen Pflegeeltern, die seinesgleichen (Uli & Co.) sehr zu mögen scheinen.

Hier der Inhalt der Mitteilung:

Liebe Frau N.,

ich möchte ich Ihnen mitteilen, dass es Ihrem Uli nicht nur gut geht, sondern seine "Familie" unaufhörlich größer wird. ;-)

Meine bessere Hälfte wird nämlich nicht müde, im Netz geradezu auf Jagd nach weiteren gehäkelten Fehlerteufeln zu gehen. Nun gut, so schlimm ist es zwar nicht, aber wann immer sich die Gelegenheit bietet, schlägt sie zu. Deshalb schicke ich Ihnen in der Anlage einmal ein Foto, welches alle bei ihr im Haushalt "lebenden" Ulis zeigt. Sie können sehen, Ihrem Uli geht es blendend!!!

Beste Grüße, auch im Namen meiner Lebensgefährtin

M. W.



Ich schrieb zurück:

Lieber Herr W.,
 
na, das war ja mal wieder eine Freude,
Ihre kleine rote Familie wachsen zu sehen.
Familienzusammenführungen haben doch immer etwas Belebendes!!!
 
Das angehängte Foto habe ich mir gleich ausgedruckt
und werde es mir in Sichtnähe positionieren.
Ja, es macht mir richtig Spaß!
 
Die "Kerle", die Ihre Lebensgefährtin ausfindig macht,
scheinen ja immer größer zu werden.
Sitzen sie wohl in der Reihenfolge, in der sie zu Ihnen kamen?
Der Lipper Uli dürfte ja wohl der ganz links sitzende sein.
 
Ich staune ja, dass Ihre Lebensgefährtin noch immer fündig wird.
Was für eine tolle Erfindung ist doch das Internet!
 
Lassen Sie immer wieder gerne von sich hören,
wenn es Neues gibt.
 
Alles Liebe Ihnen beiden,
U. N.

Dienstag, 4. Oktober 2016

Pagine lebt noch immer!

Beim Aufräumen alter Bilddateien entdeckte ich noch ganz viele Fotos von meiner selbstbestrickten Puppe Pagine. Hier soll also noch allerhand folgen.

Der Winter ist nicht weit - Pagine trägt ihren Skipullover mit Schal, Handschuhen und Mütze.

Ein Hebemaschenmuster ziert den Pulli, der Schal ist breit gestrickt, einmal längs zusammengelegt und so zusammengenäht

Eine Pudelmütze hatte ich damals, wenn ich mich recht erinnere, schon in der Grundschule stricken gelernt. Sie war leuchtend blau und wurde auf  5 roten Plastiknadeln gestrickt. Da ich damals schon fest strickte,  quietschte das immer ganz fürchterlich. Das Garn rutschte sehr schlecht auf den Nadeln, weil die Finger vor Stress immer feucht waren und das Garn natürlich auch. Als ich die Puppensachen strickte, hatte ich schon mehr Routine.
Die Knöpfe waren im Verhältnis zur Puppe irgendwie immer zu groß, selbst, wenn es ganz kleine waren.

Für den Winter war Pagine gut ausgestattet. Hier trägt sie wieder einen Pulli im Hebemaschenmuster. Der Rollkragen wärmt ganz herrlich! Es gab immer zur Kleidung passende Ohrstecker, die aus einfachen Stecknadeln bestanden, die ich in den Kopf steckte - BRUTAAAL!!
Ich könnte mich heute kringeln vor Lachen, wenn ich dieses Outfit sehe. Ich war damals (mit 13) total kirre auf eine graue Wildlederbundhose. Bis mir der Wunsch zu Weihnachten erfüllt wurde. Eine Freundin von mir hatte eine glatte Hirschlederne in Dunkelgrün mit Seitenschlitz. Eine Extraanfertigug für ein Mädchen. Das muss wohl sehr teuer gewesen sein. Ich bekam eine Jungenhose mit Schlitz vorne. Eine Sonderanfertigung kam nicht in Frage. Dazu hatte ich auch solch eine - wie man sie damals nannte - Astronautenmütze* die unterm Kinn geknöpft wurde. Ein roter Wollponcho komplettierte das Outfit der "Vogelscheuche", wie mich nicht lange danach ein paar Jungen spöttisch titulierten, als sie sich über meine Kleidung lustig machten. Eskimostiefel aus Seehundfell trug ich nämlich auch noch dazu.
Ja, das Nordische und die Neigung, zum Wichtel zu mutieren, steckten schon immer in mir. Aber die Bezeichnung "Vogelscheuche" ließ mich die Kleidung dann schnellstens ablegen. 
Und dann kam die Zeit der ersten Verliebtheit, da sah ich dann auch wie ein Mädchen aus.

* aus der verlinkten Seite zitiere ich einen Textausschnitt zur Astronautenmütze- herrlich: 
... meine Mutter bevorzugte es, mir zu Weihnachten Sachen zum Anziehen zu schenken; gerne auch mal was Selbstgestricktes und als Steigerung: etwas Selbstgestricktes aus Garn, das sie vorher aus einem anderen, abgelegten Kleidungsstück von mir „aufgeribbelt“ und aufgewickelt hatte…
Sie strickte gerne und gut, aber wenn andere Kinder schon Jeans und Parka tragen und man selbst mit gestrickten Klamotten und der verhassten Astronautenmütze herumlaufen muss, dann ist es schwer, das vierte Gebot zu halten! ...
Solange meine Mutter Pudelmützen strickte, war das ja noch in Ordnung. Die waren ganz witzig, warm und lustig, weil man so schön mit dem Bommel wackeln konnte. Aber als die doofen Russen 1961 den ersten Kosmonauten ins All schossen, folgten ja wenig später die nicht weniger doofen amerikanischen Astronauten und das bescherte uns Kindern die Astronautenmütze!
Wer nicht weiß, was eine Astronautenmütze ist, stelle sich den Rollkragen eines Pullovers mit einer angestrickten Kapuze vor.
Diese Mützen umschlossen den ganzen Kopf und den Hals und ließen nur ein Loch für das Gesicht. Genauergesagt hatte das Ding zwei Löcher, eins fürs Gesicht und eins für den Hals. In etwa sehen heute die Feuerschutzhauben der Formel-Eins-Rennfahrer so aus. Nur waren unsere Astronautenmützen damals nicht aus atmungsaktivem Weltraumstoff, sondern… genau: aus aufgeribbelter Kratzwolle.

Noch ein hübsches Strickteil. Ich weiß gar nicht, wie ich es nennen soll. Für einen Pulli zu lang, für ein Kleid zu kurz ... Ringelrollikleiderpulli?



Jetzt wird's ganz schick! Ein Anzug in Grau-Blau! Mit aufgehäkelter Einfgrifftasche (Attrappe) und Schmuck aus kleinen Perlchen.


Ein Kleidungsstück mit Dauerschmuck:


Und die Hosen hatten damals alle einen Schlag (schräg!) mit Schlitz:


Mehr demnächst in diesem Theater!



Sonntag, 2. Februar 2014

Aus besonderem Anlass ...

Martina Hees, eine der allervordersten Meister- und Vielstrickerinnen der Nation, lernt derzeit autodidaktisch das Häkeln. Und wir können ihr dabei zusehen, und zwar auf großformatigen Bildern. Mir macht es auf jeden Fall Spaß, ihre Fortschritte zu beobachten. Es erinnert mich an meine Anfangsversuche, nur mit dem Unterschied, dass ich noch im Grundschulalter war und meine Häkelstücke immer wieder von meiner Mutter oder der Lehrerin aufgeribbelt werden mussten, weil ich einfach nicht dahinter kam, wie man verhindert, dass das Häkelstück von Reihe zu Reihe schmaler wird. Da hat man es als Erwachsener, der schon beim Stricken so viel Routine beim Erkennen von Strukturen entwickelt hat, doch viel leichter.

Speziell für Tina habe ich jetzt mal in meinen Dateien gesucht, was ich in meiner Häkelsuchtphase in den 80ern erschaffen habe. Vielleicht, liebe Tina, schürt dies Dein Feuer ja noch mehr. Viele auf den Fotos gezeigten Handarbeiten umgeben uns noch heute. Es mag sein, dass Filethäkelgardinen nicht mehr in Mode sind, aber was heute die Fenster der Häuser ziert, finde ich keineswegs schöner. Also habe ich vor wenigen Jahren nach unserem Umzug alle Gardinen, die noch zu unseren neuen Fenstern passten, wieder verwendet.

Ein abstraktes Muster 

Eine Bildgardine mit Frühlings-/Sommermotiv,
das ich im Winter gegen ein Schiffsmotiv austausche (Es kommt ein Schiff geladen)

Umgenähte Gardinen am Erkerfenster - früher waren sie alle gleich lang

Eher ein kleiner Fensterschmuck denn Gardine (in der Küche)

Die Häkellampe über dem Esszimmertisch habe ich im Auto auf dem Beifahrersitz gehäkelt.
Sie gibt es schon seit 9 Jahren nicht mehr.

Nur eine kleine Bordüre im Geschirrschrank

Ein schmückendes Tischband
Und übrigens, liebe Tina ...
auch ich habe in den letzten Tagen eine neue Technik gelernt - das Entrelac. Ich werde es in Kürze noch posten.

Samstag, 30. November 2013

Socke kaputt - was nun?


Nach vielen, vielen Jahren (gefühlte 25) ist mal wieder ein Paar meiner Lieblingssocken (eigentlich Regia unkaputtbar) sehr dünn und teils auch löcherig geworden. Zum Reparieren habe ich dieses graue Garn nicht mehr. Außerdem ist die ganze Sohle so dünn, dass ich sie eh nicht mehr richtig ausbessern könnte. Was tun? 
Ich habe mir ein Blatt Kästchenpapier genommen, die ganze Socke ausgezählt, die Muster aufgezeichnet und kann sie nun neu stricken. Vielleicht auch mal in anderen Farben. Es ist eines meiner Lieblingsmuster (MEINE UNENTBEHRLICHEN WICHTELSOCKEN!!!) und woher ich es hatte, weiß ich nicht mehr. Irgendein altes Handarbeitsheft vielleicht ... keine Ahnung.

Hier die Socken:

Loch unter dem Hacken

Dünn gelaufene Sohle

Socke als Ganzes - im Hintergrund meine Aufzeichnungen

Das Muster im Sockenschaft

Die Sohle endet vor der Abnahme mit Pfeffer-und-Salz-Muster

Dienstag, 9. Juli 2013

Es wird ausgemistet!

Nachdem ich meine Schulsachen sortiert und ausgemistet habe, ist heute mein Kleiderschrank dran. Endlich verschwinden auch mal zwei uralte selbstgestrickte Pullover, die ich nicht mehr trage, weil ich ihren Schnitt einfach nicht mehr mag. Das Garn ist außerdem nicht mehr farbenfrisch, wirkt irgendwie schmuddelig, obwohl die Pullover gewaschen sind. 



Ob es weh tut? - Nein, es tut nicht weh. Ich gebe sie in die Altkleidersammlung, bin dankbar für die vielen unzähligen Male, die ich sie tragen konnte und nun ist es gut. Es könnte nichts Neues geben, wenn man sich von alten Sachen nicht mal trennte. So einfach ist das ...

Freitag, 1. Februar 2013

Angeregt durch TICHIRO ...

Angeregt durch ein kleines Filmchen auf Tinas Website über eine irische Frau, die Arans strickt, zog ich meinen blauen Irish Sweater heute mal wieder aus dem Schrank. Gestrickt habe ich ihn vor vielen Jahren - aus einem wunderschönen, qualitativ sehr hochwertigen Merinogarn. Hier ein paar Eindrücke - im Ganzen und im Detail:












Ich erinnere mich noch, mit welcher Freude ich den Pullover derzeit gestrickt habe und dass ich es gar nicht abwarten konnte, bis er fertig war. Der Pullover ist durch die aufwändigen Muster und die dadurch bedingte große Garnmenge recht schwer (annähernd 800 g) und zieht noch heute viele Blicke auf sich, wenn ich ihn mal trage.

Woher ich die Anleitung hatte, weiß ich nicht mehr. Kannst Du Dich an das Modell erinnern, Tina? Weißt Du, in welchem Heft es stand? Ich habe damals ziemlich oft die Constanze gekauft, auch die Nicole habe ich regelmäßig bezogen (und alle weggeworfen - Mist!).

Freitag, 16. Dezember 2011

Alte Neuigkeiten vom Ulimantulus Irrichmich Fehlerteufel

Oh je! Heute habe ich mal wieder meine ganzen Mails aufgeräumt und dabei fiel mir siedend heiß ein, dass ich doch von den jüngsten, inzwischen schon fast zwei Monate alten Erlebnissen meines Ex-Zöglings Uli erzählen wollte, der sich offensichtlich bei seinen neuen Pflegeeltern recht wohl fühlt. So bekam ich folgende Nachricht:

Eigentlich wollte der Uli ja schon längst mal wieder geschrieben haben, aber er ist  dermaßen ausgelastet und mit dem Unterricht an seinem großen Bruder beschäftigt, dass er bisher leider noch nicht dazu gekommen ist. Eines kann man aber sicher sagen: Er hat sich mittlerweile hier eingelebt. Wobei er manchmal den Eindruck macht, als hätte er Heimweh. Wenn er so gedankenverloren aus dem Fenster guckt, wüsste man schon gerne, was er so gerade denkt ... ;-)

Dabei tun wir alles, um ihn abzulenken. Als Höhepunkt kann man sicherlich die gemeinsame Reise nennen, die beide Ulis letztens zusammen gemacht haben. Mann, war das ein Erlebnis! In der Anlage schickt er Ihnen ein Foto mit. Das hat ihm großen Spaß gemacht. Von Norwegen hatte er ja schon gehört, umso größer war seine Freude, als er sich dann mit eigenen Augen wenigstens einen klitzekleinen Eindruck von Oslo machen konnte.

Er wünscht Ihnen alles Gute und läßt Sie herzlich grüßen!


Viele Grüße
S. M. und M. W.

Und hier das mitgeschickte Foto:
 

Freitag, 30. September 2011


Heute nun der Inhalt der gestern erwähnten Mail vom 11.9.11, in der es darum geht, wie unsere beiden Ulis sich nun die Zeit vertreiben:

Nachdem der Kleine-Uli erzählt hat, was er so in der Schule erlebt hat, ist der Grosse-Uli toootal neidisch und möchte auch rechnen, lesen und schreiben lernen und auch in die Schule gehen.
Der Kleine-Uli hat schon versprochen Heim-Unterricht zu geben.
Die beiden haben heute schon angefangen.
Der Grosse-Uli tut sich noch etwas schwer, aber das "A" kennt er nun schon ;-)
Der Kleine-Uli ist dabei so ins Schwitzen gekommen, dass wir sein Stirnband in die Wäsche legen mussten.

So weit die letzten Neuigkeiten aus der Adoptivfamilie. Ich freue mich sehr für meinen Klein-Uli, dass er jetzt endlich wieder etwas Sinnvolles zu tun hat. Mal sehen, vielleicht werde ich ja mal wieder Neuigkeiten erfahren ...

Klein-Ulis sind bei meinen "Großen" inzwischen auch wirklich nicht mehr gefragt, da müssen schon größere Maskottchen her, wie diese beiden, die demnächst in unserer Aufführung der Zauberflöte nach Mozart die Paradiestiere darstellen sollen:


Donnerstag, 29. September 2011

Adoption gelungen!

Ihr erinnert Euch an diese Geschichte? Hier kündigte ich an, dass die Übergabe meines Schätzchens an die neuen Adoptiveltern am 10. September stattfinden sollte, denn der 100000. Blogbesucher hatte meinen Uli gewonnen. Es war der zweite Blogbesucher, der mir nachweisen konnte, dass er der Glückliche war. Merkwürdig genug, aber glaubwürdig!

Heute nun möchte ich endlich von unserem Treffen berichten.
Mein Uli hatte ja vorher lange Zeit in der Schule im Klassenschrank verbracht, der Arme! Da der glückliche 100000. Besucher den Wunsch äußerte, er würde dem armen Geschöpf gern den Weg aus der Finsternis bahnen, sagte ich zu. Meine SchülerInnen spielen nicht mehr mit Uli, außerdem ist er als Maskottchen, das den Kindern dauernd Fehler ins Heft fabriziert, inzwischen unterrichtsmethodisch so gar nicht mehr aktuell. Warum sollte er nicht zu seinem Bruder kommen?
So verabredeten mein Mann und ich uns mit den avisierten neuen Eltern in einem Hotelcafé in unserer Nähe im schönen Lipperland. Das Wetter war uns gnädig, die Sonne schien und es war angenehm warm, so dass wir draußen sitzen konnten.
Nachdem wir am verabredeten Platz aus dem Auto gestiegen waren, stapfte mein Uli mutig und offen voran, direkt auf seine Adoptiveltern zu, die unter einer Baumgruppe standen und warteten. Da sie einen dicken Rucksack bei sich trugen, vermutete ich gleich, dass ihr Uli sich noch ein wenig zierte, sich seinem ankommenden Bruder gleich offen zu zeigen. Als wir uns miteinander bekannt gemacht hatten, kroch der andere Uli etwas vorsichtig aus seinem Rucksack und ich erkannte sofort, warum er so vorsichtig war: Meines Ulis neuer Bruder ist viel größer! Das war wirklich sehr rücksichtsvoll von ihm, uns nicht gleich in seiner vollen Länge zu begegnen! Das Aufeinandertreffen der beiden Neubrüder verlief sehr herzlich. Man drückte sich und beguckte sich und schloss sich gleich gegenseitig ins Herz.
Das Kaffeetrinken der alten und der neuen Eltern fand im Beisein des neuen Geschwisterpaares statt, die sich  zum Kennenlernen gleich beide ins Kinderzimmer (= Rucksack des großen Bruders) zurückzogen. Draußen plauderten die Großen fein über Gott und die Welt.
Nach bestimmt zwei Stunden wollten die Adoptiveltern mit ihrem neuen Kind weiter ... man verabschiedete sich und wünschte sich für die Zukunft alles Gute.
Es dauerte nicht lange, als eine Mail von ihnen kam ...

Darüber berichte ich dann im nächsten Post.

Samstag, 10. September 2011

ACHTUNG! Fehler in der Anleitung!

Bis heute Morgen um 11:40 Uhr war in der Mützenanleitung noch ein Fehler am Ende der letzten Bündchenreihe. Wer sich die Anleitung schon ausgedruckt hat, sollte sie noch einmal öffnen und ggf. den Fehler auf dem Ausdruck von Hand korrigieren oder die Anleitung neu ausdrucken. 
Sorry ... es war wohl ULLI, mein Fehlerteufelchen, der heute adoptiert wird und scheinbar noch einmal bei mir seinen Schabernack treiben musste. Ab morgen ist Schluss damit, dann kann er es bei seinem Bruder tun. Der Elternwechsel findet heute Nachmittag statt. ULLIs neue Eltern sind neben BimbiPea die zweiten 100000. Besucher gewesen. Ich freue mich sehr, denn  sie werden meinen ULLI, der mehrere Jahre im Dunkeln im Klassenschrank gesessen hat, seinem Bruder Uli zuführen. "Wir" sind schon sooo gespannt! 

ULLI freut sich auf seine Adoptiveltern

Samstag, 27. August 2011

Der zweite Hunderttausender

Ja, noch eine zweite Mail kam kurz nach der ersten, die mir bewies, man(n) sei der 100000. Besucher. Und auch diesen kannte ich schon durch Mailaustausch. Wir haben ein Treffen vereinbart, denn mein gehäkelter Ulimantulus Irrichmich Fehlerteufel soll nun zu seinem Bruder kommen - dies war der Wunsch des zweiten Hunderttausenders. Gerne erfülle ich ihn und ich freue mich auf unsere Begegnung. Hier die Erklärung!

Mittwoch, 13. Juli 2011

Pulli aus den 80ern aus SCHEWE-Florida

Wie ich es in einem Kommentar bei Tina schon versprochen hatte, kommt jetzt ein Eindruck von meinem Original-80er-Modell, das ich noch heute gern trage - trotz überschnittenen Ärmeln.

Zuerst auf einem Bügel:



Ein Musterdetail:


Wer genau hinschaut, sieht kleine Pillknötchen - na und?



Und hier der Beweis, dass er noch immer passt
und auch nicht aus der Mode ist:


Ein zweites Mal möchte ich den Pulli nicht stricken, obwohl ich ein Knitalong witzig finde. Ich habe ihn ja noch und außerdem habe ich gerade genug auf den Nadeln.

Was läuft sonst ab? Mein Schockmock Dragon wächst dort, wo ich nichts Größeres, Kompliziertes stricken kann, außerdem ein Dragon aus ZAUBERBALL Farbe "Wurzelsepp".
Die Regenbogen-Fledermaus ächzt in den letzten Zügen. Jede Reihe dauert eine Stunde, es sind vermutlich ca. 1500 Maschen auf der Nadel. Zum Nachzählen habe ich keine Lust. Spannend wird es dann, wenn die Maschen abgekettelt sind und die Rüsche frei hängen kann. Das dauert nicht mehr lange ...

Samstag, 9. Juli 2011

Dringend gesucht!

Heute erhielt ich eine Mail mit folgendem Inhalt:

Es geht um diesen kleinen Kerl hier, den ich bei Ihnen gefunden habe:



In der Anlage schicke ich Ihnen einmal ein Foto unseres Uli, genauer den meiner Lebensgefährtin.

Leider hat ihre Mutter die Strick-/Häkelanleitung nicht aufbewahrt. Dabei hätten wir doch so gerne noch eine "Ulrike"... Deshalb meine Frage: Haben Sie vielleicht noch die Anleitung, die ja wohl in den "Mücke-Heften" seinerzeit stand?


Es wäre nett, wenn Sie uns diese zur Verfügung stellen oder einen Tip geben können, wo wir diese noch finden. Ich bin im Netz noch nicht fündig geworden.

Grüße etc. ...

Gern würde ich dem "Herrn" helfen. Leider habe ich aber selbst die Anleitung nicht mehr. Wobei ich sie auch gern hätte. Es ist einfach zu lange her.

Daher an die Bloggergemeinde meine Frage, ob jemand "Mücke-Hefte" kennt. Ich kann mich nicht erinnern, Mücke-Hefte gehabt zu haben. Oder weiß jemand, wo die Anleitung stand oder hat sie sogar?

Tja, eine ULL-Rike kann der "Herr" wohl fragen, leider aber bisher in gehäkelter Form nicht bekommen. ;-)
Ich wünsche ihm und auch mir Erfolg bei der weiteren Suche.

Freitag, 10. September 2010

Ich hab's auch schon früh getan

Frau Wo aus Po erzählt von ihren ersten Handarbeitserlebnissen, ich tat's dann auch in ihrem Blog als Kommentar ... und hier nochmal kopiert für meine BlogleserInnen:

Es war auf jeden Fall im Grundschulalter ... Fotos gab es damals noch nicht so locker ... ich erinnere mich an eine kobaltblaue Pudelmütze auf einem Nadelspiel in Tomatenrot aus Plastik, Nadelstärke: erinnert gefühlte Nr. 5.

Dann weiß ich noch von Topflappen aus Baumwollgarn in diesen länglichen Tüten, aus denen oben der Faden lief, ein Häkelgarn, das ich so stumpf fand, die Topflappen waren weiß mit gelbem Mausezäckchenrand - dazu saß im Handarbeitsunterricht immer ein Mädchen (Jungen gab es in meiner Klasse nicht) MIT DEM STUHL AUF DEM TISCH und las vor aus einem "Nesthäkchen"-Buch, während meine Handarbeitslehrerin ärgerlich unsere "Hexen" (wie sie es nannte) aus der Handarbeit prünte. Zu Weihnachten bekamen meine Eltern vier heimlich gestrickte Pudelmützchen mit Bommelchen als Eierwärmer aus einem Restgarn aus Muttis Nähtisch - Farbe Sonnengelb - und ich hatte die letzten Maschen beim Bimmeln der Weihnachtsglocke zur Bescherung noch nicht fertig. Dieses Gefühl werde ich nie vergessen - meinen Ärger, weil ich nicht fertig war, den Ärger meiner Eltern, die nicht verstanden, warum ich nicht kommen wollte, weil sie ja nicht wussten, was ich hinter verschlossener Kinderzimmertür machte - und dann dieser schreckliche Konflikt ... ja, es gibt Kindheitserlebnisse, die sich tief in die Seele eingebrannt haben. Ich kam dann tatsächlich zu spät zur Bescherung, total gestresst, aber mit fertigem Geschenk – und weil ich so geschimpft bekommen hatte – in Tränen aufgelöst.

Erinnert sich noch jemand an die Nesthäkchen-Serie? Von Else Ury? Hier eine kleine Erinnerungshilfe:

Und ein Winkewinke an die SchnaPPesdroSSel aus Po - dies geschah bei:

SchnaPPesdrossel kommt von: Schnapp ES, Drossel!

Übrigens habe ich heute im Wald die Feder von einem Woody Woodpecker gefunden - was das ist? SchnaPP ES, rief's mich, denn es war eine schwarze Feder mit weißen Punkten drauf ... außerordentlich schöööön! Und die hat mal einem großen Buntspecht gehört. Na, welche(r) weit entfernte Freund(in) hat denn da an mich gedacht???

Dienstag, 22. Juni 2010

Handarbeiten der 80er-Jahre

Eine neue Serie von Fotos aus meinen alten Alben ...
Ich habe doch tatsächlich noch ein Farbfoto von dem Partnerpulli gefunden, den ich hier (mal zum Vergleichen) mit ganz viel Konzentration extra für das Weblog gefärbt hatte. Na, besonders gut habe ich die Farben ja doch nicht getroffen ...

Der folgende Pullover entstand drei Mal aus verschiedenen Garnen. Einer davon ist dieser aus einem hellgrauen Mohairgarn. Der hier abgebildete war der erste der Serie, dessen Anleitung ich damals in der holländischen Handarbeitszeitung ARIADNE fand. Auch hier war die erste Version schon einmal in meinem Blog zu sehen.



Auf dem nächsten Foto trage ich den Pulli auch. Da häkele ich gerade eine von den vielen Filethäkelgardinen, die nach und nach fast alle unsere Fenster zierten. Sie sind von Haus zu Haus inzwischen zweimal mitgewandert und einige passen nach ein paar kleinen Änderungen noch immer. Heute hätte ich keine Lust mehr dazu, denn man muss ja ständig auf die Handarbeit schauen - anders als beim Stricken.


Ja, wer schaut denn da hinter der Gardine her?
Mehr in Kürze ...