Sonntag, 26. April 2020

Mairlynd - fertig!

Nachdem ich das Mairlynd-Tuch schon mehrmals getragen habe - heute gegen Abend, als es auf der Terrasse kühler wurde z. B. - will ich es doch wenigstens einmal fertig zeigen. Sehr Schweden - meinte mein Schatz dazu. Ja, die Farben erinnern an das Blau und das Gelb Schwedens.


Am liebsten trage ich das Tuch zu meiner sonnengelben Kuscheljacke:




Kleine Nettigkeiten - Lesezeichen aus buntem Papier

Wo sollte ich diese kleine Bastelei einordnen? 

Es passt nicht zum Nähen, nicht zum Stricken, eigentlich noch am ehesten zur Kunst, denn aus alten Kunstkalendern und abgelaufenen bunten Katalogen wie z. B. Gartenversandhauskatalogen lässt sich vorzüglich etwas basteln.

Es war meine Schwägerin, die mich zum Nachbasteln animierte. Außerdem ein abgelaufener Kunstkalender, den ich nicht einfach wegwerfen konnte. Ein neuer hängt schon seit Jahresbeginn an der Wand, der alte versteckte sich noch immer darunter.

Also los ...

ich bastelte mir eine Schablone nach dem geschenkten Lesezeichen und damit ging es dann sehr fix. Einmal umfahren, die Knickstellen markieren, ausschneiden, knicken, zusammenkleben und eine Ecke abschneiden - fertig!

Besonders schön sieht es aus, wenn man hübsche Tagebücher dem Thema entsprechend mit einem Lesezeichen versieht. Dies sind meine zwei Naturtagebücher:





Inzwischen habe ich eine Künstlerin aus dem Kalender angeschrieben, die nicht einmal reagiert hat. Es ist wohl auch lächerlich, wenn ich Papier, das ich andernfalls entsorgen würde, nicht für solch einen guten Zweck verwenden könnte. 
Im Sonnenschein auf der Terrasse habe ich noch mehr Lesezeichen gebastelt.












Ein hübsches Portemonnaie darf die Spenden sammeln. 


Jetzt habe ich natürlich ständig die Augen offen und entdecke noch mehr geeignetes Papier. Auch eigene Bilder, die ich gemalt habe und die irgendwo herumliegen und nie mehr angesehen werden, lassen sich so verwenden. Es  gibt reichlich Potenzial. Nun bin ich nur noch gespannt, ob die Leseecken angenommen werden.

Mittwoch, 22. April 2020

In eigener Sache ...

Es gibt Neuigkeiten in der Maskenfertigung:


Ich hoffe, bei Euch klappern nicht nur die Nadeln, sondern die Maschine rattert sich heiß. Die Maskenpflicht greift ja in den nächsten Tagen ganz schön um sich. Hauptsache, wir bleiben gesund und die Läden nicht mehr geschlossen.



Montag, 20. April 2020

Mund-und-Nasen-Maske

Aus aktuellem Anlass mache ich hier auf meine Blogposts in meinem Nähblog aufmerksam:


Dort gebe ich Tipps zum Nähen und gebe Erfahrungen weiter, die ich selbst beim Nähen gemacht habe.

Hier und da wird ja nun doch das Tragen einer Maske gefordert. Wer nähen kann und sich und seine Familie versorgt hat, muss keine teuren Masken im Internet bestellen.

Mittwoch, 15. April 2020

Verliebt! Ein Tuch von Melanie Berg

An meinem Geburtstag habe ich mich in ein sehr schönes Stricktuch verliebt. Was für angenehme Farben! Was für ein interessantes Muster!

Ich ging in den Laden, gab einen ordentlichen Geldbetrag aus (ca. 56 €) und freute mich auf das neue Projekt:



So sieht das fertige Tuch nach einer Anleitung von Melanie Berg aus (Foto von dort):

Tuch "La Crau"

Zu dem wunderschön weichen Garn gehört folgende Beschreibung:
Seit Jahrhunderten schon ziehen die Schäfer in Südfrankreich zusammen mit ihren Herden über das Land - im Sommer wählen sie die hochgelegenen Weideflächen in den Alpen und wenn der Winter mit all seiner Kälte einzieht, suchen sie Schutz auf den üppigen Ebenen von La Crau.

Für diese Wanderungen steht La Crau - mit seinem Farbspiel von warmen und kühlen Tönen erinnert das wunderschöne Dreieckstuch aus Rosy Green Wools Merino d'Arles Wolle an die unterschiedlichen Jahreszeiten, an Sommer und Winter.
Gebraucht werden von jeder Farbe je zwei Stränge á 50 g. Das Garn hat eine sehr hohe Lauflänge und ist damit extrem ergiebig. Das Tuch bekommt eine beträchtliche Größe. Das Muster ist - wenn man es einmal durchschaut hat - einfach zu stricken.

Fortschritte - meine nordische Strickdecke

Das Stricken nach Plan an meiner nordischen Strickdecke läuft gut. Warum? Weil ich mir nicht zu viel für einen Tag vorgenommen habe.
Da kann ich auch gern mal ein paar Tage pausieren und an anderen Tagen dafür mehr stricken. Ich hole es immer schnell wieder auf. Dieses Jahr zu Weihnachten wird sie fertig sein.

Auf einen Stuhl drapiert

Über das Sofa gelegt

Socken - eigentlich was Winterliches

Sie sind schon lange fertig. Sie gehören schon lange nicht mehr mir, denn sie erschienen mir etwas groß geraten. Aber ich fand einen dankbaren Abnehmer, dessen Füße sich als passendere Modelle erwiesen.

Nun stricke ich sie für mich ein zweites Mal - etwas kleiner.

Das Modell stammt aus einem der VERENA-Sonderhefte "In 80 Socken um die Welt".



Dienstag, 17. März 2020

Corona überall

Liebe BlogleserInnen,

angesichts der aktuellen Pandemie, ausgelöst durch das Coronavirus, setze ich mich auch in meinem Gartenblog damit auseinander. 

Vielen Menschen fallen dazu viele Dinge ein.

Die Medien sind voll davon.

Ich versuche in meinem Garten- und Naturblog dem Phänomen andere Aspekte abzugewinnen. Mich dabei zu begleiten, dazu lade ich Euch herzlich ein:



Viel Spaß beim Spazierengehen!



Sonntag, 26. Januar 2020

Es ist gelungen!



Es hat geklappt! Nur in dem rechten Schenkel des roten N ist eine Einzelmasche in der falschen Farbe gestrickt. Geschenkt, oder? Ist doch Handarbeit. Und das darf man an solchen winzigen Stellen auch erkennen, finde ich.

Nun kann ich wieder drauflos stricken ... die Signatur hat mich zeitlich etwas mehr aufgehalten, aber das hole ich schnell wieder auf.

Montag, 20. Januar 2020

Heutiger Tagesabschluss



Es läuft!

Aber weil es schon spät ist und die Sache eine sehr hohe Konzentration erfordert,
stricke ich den Rest morgen.

Sonntag, 19. Januar 2020

Lange keine Socken mehr gestrickt!

Eigentlich brauche ich keine Socken mehr, denn ich habe die Schublade voll. Aber dieses Modell hat mich dann doch sehr gereizt:


Grau brauche ich immer, und diese werden wegen der Zöpfchen schön warm. 

Die Anleitung steht in einem der drei tollen VERENA-Socken-Spezialhefte In 80 Socken um die Welt.

Versuch, eine Signatur zu stricken

Allerhöchste Konzentration erfordert schon die Doublefacetechnik an sich. Wenn dann noch auf der Vorder- und auf der Rückseite etwas Verschiedenes erscheinen soll, wird es ganz kompliziert. Aber nach meiner ersten Strickprobe bin ich sicher, dass es mir gelingen wird. Nur die Fehler sollen mir beim Original nachher nicht mehr passieren.

Da man ganz automatisch beim Doublefacestricken nach jeder rechts gestrickten Masche eine linke Masche in der Gegenfarbe strickt, die vorne unsichtbar bleibt, kommt man in einen Rhythmus, bei dem man nicht mehr allzu viel nachdenkt. Dies ist aber hinderlich, wenn auf Vorder- und Rückseite nicht ein Positiv-Negativ-Motiv entstehen soll. Dabei muss man wirklich jede einzelne Masche beachten. So habe ich mir meine Signatur für die jeweils vordere Seite einer Reihe durch Transparentpapier von der Vorgabe abgeschrieben. Dann habe ich das Transparentpapier umgedreht und die erste Zeile der Vorgabe nochmal darüber gezeichnet, mit umgedrehter Zeichenfolge.

So sieht meine Strickvorlage aus - nein, die Signatur ist darin kaum zu erkennen. Aber das maschenweise Abstricken führt zum Ziel:



Für die nächste Reihe musste dann auch noch ein Wechsel der Farben stattfinden, denn es ist dann ja die gestrickte Rückreihe. 

Aber es hat geklappt! Nicht ohne Fehler beim ersten Mal. Beim zweiten Mal weiß ich ja nun, worauf es ganz besonders ankommt. Und der Schriftzug erstreckt sich ja nur über 9 Reihen, da kann man ja mal für einen Nachmittag in Klausur gehen und sie abarbeiten.

Das noch ziemlich fehlerhafte Ergebnis von beiden Seiten:



Es wird!