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Sonntag, 4. März 2018

Im Urlaub gestrickt - ein Dreiecktuch in Blau-Grün

Eine gute Bekannte wünschte sich ein Tuch. Es sollte bestimmte Blau- und Grüntöne enthalten, schön kuschelig sein und auch über dem Mantel tragbar sein. Also blätterte ich erst mal in diversen Zeitschriften und fand dieses Modell:


Das sah einfach aus und wirkte mit den angearbeiteten Troddeln auch noch recht fröhlich.

Ein passendes Garn war bald gefunden. Ich wählte einen Doppelfaden aus zwei Garnen: Schurwolle (Atelier Zitron - "Lifestyle") und Silk-Mohair (Lana Gatto). Das Schurwollgarn gibt das Volumen und das Seiden-Mohairgarn den Kuscheleffekt.

Die vier Grundfarben: Marineblau, Kobaltblau, Olivgrün, Gelbgrün. Dazu kommt durchlaufend das Seide-Mohairgarn in Dunkelblau.

Im Winterurlaub auf ...

Strandfunde dieses Urlaubs
war das Tuch in vier Tagen gestrickt.

Das fertige Tuch:




Man kann es so tragen, aber auch andere Tragemöglichkeiten finden. Im Innenbereich lässt es sich auch lose um den Hals hängen. Die Troddeln habe ich nur aus dem Schurwollgarn gefertigt, da ich das Mohairgarn völlig aufgebraucht habe.


Da ich noch ein bisschen Garn übrig hatte, will ich daraus ein Paar passende Handstulpen stricken ... die erste ist fast fertig:

Dienstag, 14. November 2017

Nach-Nachschlag

Größenvergleich

Mini-Nachschlag

Eine der Mit-Kreativen schenkte mir zum Schluss einen ganzen Stapel mit Mini-Briefumschlägen. "Du wirst schon was finden, wozu du die gebrauchen kannst", meinte sie. Ich fing gleich an zu brainstormen. Nun, da ich das zweite Handschühchen kreiert habe, fiel es mir wie Schuppen von den Augen ... 



So ist das kleine Machwerk doch angemessen präsentiert!
Dann noch in ein kleines Plastiktütchen gesteckt ... topp!

Nun fehlt nur noch der Ring für den Schlüssel. Auch dazu werde ich mir etwas einfallen lassen. Ob ich meinen Mann mal in den Baumarkt begleite? Oder mal in seinem Werkzeugkeller stöbere?

Mini ... minier ... am ministen

Das Wochenende war ein einziges großes Event. Es begann mit Kuchenbacken und endete mit einem Brainstorming über das, was ich erlebt hatte.

In unserem kleinen Städtchen hatte nämlich eine jährliche Veranstaltung stattgefunden, und zwar die Ausstellung und der Verkauf der kreativen Werke einer Gruppe von Frauen, die sich teilweise vor 27 Jahren schon zusammengeschlossen hatten, um ihre Kreativität miteinander zu teilen, sich darüber auszutauschen und ihre Werke an andere weiterzugeben.

Dieses Jahr war ich das erste Mal dabei. Es war für mich noch sehr aufregend, da ich mit so etwas noch keine Erfahrung hatte. So war die Woche davor geprägt vom Verfassen von Schriftstücken (Taschengeschichten), in denen ich meine Werke vorstellte, vom Etikettieren, Planen eines Ausstellungstisches und mehr.

Das Ergebnis sah so aus:



Ich hatte Socken im Angebot, allerlei kleine Täschchen, große Taschen, Etuis für Brillen oder Stifte,  Strickwaren wie Tücher oder Loops, genähte Handykissen und vor allem meine ganz besonderen Nordlicht-Taschen. Diese sind Objekte, die ich im Grunde nur vorstellen wollte, um die Kundschaft darüber zu informeiren, dass ich auch für sie ganz persönliche Taschen nähen könne.

Kam es zu einem solchen Auftrag?

Nein, das nicht ...

aber zu einem anderen ...

und von dem möchte ich heute erzählen - wenn es auch nur etwas ganz Winziges ist:

Eine junge Frau - in Begleitung ihres Partners - kam direkt auf mich zu und fragte: "Können Sie wohl auch Mini-Handschuhe stricken?" - "Im Grunde kann ich alles stricken", sagte ich, "aber erzählen Sie mal genauer, was Sie meinen und wozu Sie es haben wollen." - "Meine Frau sammelt sowas", mischte sich ihr Partner ein und grinste. "Okay", sagte ich, "wie klein sollen sie denn sein, die Handschuhe und zu welchem Zweck brauchen Sie sie?" - "Ich sammle Schlüsselanhänger", erklärte sie und zählte dann auf, was sie schon alles hatte. Natürlich waren kleine Söckchen dabei. Die zu stricken, ist ja auch eine nette Spielerei. "Gut", sagte ich, "trotzdem müsste ich schon in etwa wissen, wie groß ich den Handschuh stricken soll." Sie deutete auf meine Pagine, die kleine Fausthandschühchen trug. "Etwa doppelt so groß ...", schätzte sie.


Dazu muss man wissen, dass Pagine nur 28 cm groß ist und ihre Handschühchen 3,5 cm Länge haben. "Gut", sagte ich, "also Fausthandschühchen, doppelt so groß wie die meiner Puppe. Das müsste zu machen sein." - "Nein, doch keinen Fausthandschuh! Ich meine einen Fingerhandschuh", sagte sie und mir fiel fast die Kinnlade herunter. - "Dazu müsste man doch zumindest vier Maschen pro Fingerchen auf den Nadeln haben", sagte ich und überlegte, wie groß das Teilchen dann wohl werden würde. "Da müsste ich mich erst mal tüfteln, ob das überhaupt machbar ist." - "Ich habe sowas schon gesehen", meinte sie und ihre Augen strahlten Hoffnung aus. "Lassen Sie mal Ihre Mailadresse hier", bat ich sie und versprach, mich in jedem Fall bei ihr zu melden.

Anschließend hatte ich ein Gespräch mit einer anderen Kreativen, die die Idee hatte, solche Handschühchen mit Stopfnadeln und Stickgarn zu fertigen. Oh Gott!!! Nicht mit mir!

Nach einem anstrengenden, aber auch belebenden Nachmittag kam ich nach Hause. Es drängte mich sofort an meine Wollvorräte in der Sockenwollkiste, denn ich wollte austüfteln, wie man so etwas Kleines bewerkstelligen könne. Mich auf das kleine Abenteuer einzulassen, war nur der erste Schritt.  Der zweite war, eine normale Fingerhandschuhanleitung in eine Miniaturanleitung umzusetzen. Es war ja nicht das erste Mal, dass ich einen Fingerhandschuh (z. B. hier) gestrickt hätte. Nach mindestens zwei Stunden Friemelei hatte ich das gewünschte Handschühchen fertig. Was für eine Geduld musste ich haben! Leider habe ich versäumt, die Zwischenschritte zu dokumentieren. Man sollte es gesehen haben! Ich werde bei einem weiteren solchen Projekt mal daran denken (beim nächsten - so viel vorweg - habe ich leider wieder nicht dran gedacht).

Ich vernähte die mindestens zehn Fäden, stopfte noch ein winziges Stückchen Füllwolle hinein und schrieb noch am selben Abend der Auftraggeberin eine Mail:

Hallo liebe Frau L.,
ich hatte es zwar kaum für möglich gehalten,
habe mich aber mal schlau gemacht und mich dann der Herausforderung gestellt.
Eine ziemliche Friemelei, viele Fäden zu vernähen.
Tadaaaaaaaa ...


Den Fernsehfilm habe ich allerdings nicht ganz mitbekommen beim Stricken,
was ich sonst immer nebenbei schaffe.
Wenn Sie ihn mögen, können Sie morgen den Handschuh holen.
Ich bin ab 11 Uhr wieder an meinem Tisch.
Leider hatten wir nicht über die Farbe gesprochen.
Ich hoffe, sie gefällt Ihnen.
Größe: ca. 6,5 cm x 3,5 cm (ohne Schlaufe gemessen).
Liebe Grüße und eine gute Nacht ...

Am nächsten Tag ...

ich hatte das kleine Teil mit einem pfiffigen Preisschild versehen (einem Frauenspruch: Frauen wie WIR probieren was aus - mal in der BRIGITTE-WIR gefunden), legte es zu meinen anderen Sachen und bevor das Paar tatsächlich erschien, hatte fast jeder der vorbeikommenden Besucher der Ausstellung etwas dazu geäußert: "Ooooooch, guck mal, wie süß!" oder "Was ist DAS denn? Sooo ein kleiner Handschuh. Ach, wie süüüß!" - Natürlich blieb er der Auftraggeberin reserviert!


Heute juckte es schon wieder in meinen Strickfingern ... und obwohl ich nun schon eine Strategie hatte, brauchte ich noch etwas länger, denn ...

man sehe selbst:


Bei meiner Nachbarin, die auch als Ausstellerin beteiligt war, habe ich eine sehr hübsche Box erstanden. Die wird nun erst einmal Sammelstelle für mehr Kinkerlitzchen dieser Art werden.


Im nächsten Jahr wird es schließlich wieder eine solche Veranstaltung geben und da lässt sich noch viel Niedliches kreieren und optimieren ... es bleibt spannend.

Sonntag, 22. Januar 2017

Jetzt kommt Farbe in den Winter

Beim letzten Treffen mit meinen strickenden Freundinnen habe ich eine Kiste geöffnet, um meine maschinengestrickten Projekte zu zeigen. Dabei kramte ich diesen Schal hervor, den ich vor sechs Jahren mit einer ausgeliehenen Strickmaschine gestrickt habe.
"Trägst du den gar nicht?", fragte eine meiner Freundinnen erstaunt. "Nein", sagte ich, "ich habe so recht nichts Passendes dazu."

Mir fehlt nämlich eine Mütze dazu und auch ein Paar Handschuhe.

Also ging ich ins Wollgeschäft des Städtchens und besorgte mir Garn in passenden Farben, ein Farbverlaufsgarn von ON-Line. Es heißt Fano. Die Wahl fiel auf die Farbe 0004 Rosa. Ich und Rosa??? Trug ich den Schal vielleicht aus diesem Grund kaum, weil ich Rosa nicht als "meine Farbe " definiert habe? Aber es sind ja auch viele andere Farben in dem Schal.

Also strickte (und stickte) ich drauflos ... das Ergebnis hier:



Und meine bisherige Meinung, dass Rosa für mich nichts ist, musste ich revidieren. In dieser Kombination bringt das Rosa einen ordentlichen Kick Frische ins Wintergrau. Na also!

Freitag, 1. Februar 2013

Eine Vorstellung optimal realisiert ...

Zu meiner roten Lieblingswinterjacke sollten meine neuen norwegischen Fäustlinge mit dem Modellnamen HEMSEDAL passen und ich finde, passender könnten die Handschuhe gar nicht sein:


Wenn man dem Wetterbericht Glauben schenkt, dürfte ich sie in den nächsten Tagen wohl wieder brauchen. Es wird angeblich wieder an die Nullgradgrenze herangehen. 



Montag, 21. Januar 2013

Partner-Tarnhandschuhe

Der erste Damenfäustling ist - bis auf den Daumen - fertig. Er ist etwas mehr rotbetont, außerdem habe ich das Weiß durch ein helles Grau ersetzt. Dieses Mal werde ich kein Futter einnähen. Ich habe eine andere, eigentlich geniale Lösung gefunden: Ich trage unter den Fäustlingen einen dünnen Fingerhandschuh. Das habe ich in den letzten Tagen schon bei anderen Fäustlingen ausprobiert. Klasse!!!



Männe kann schon gut geschützt an den Händen hinaus in unseren lippischen Winter:



Montag, 14. Januar 2013

Herrenfäustlinge Hemsedal

Tataaaaa ... mein erstes Paar norwegische Fausthandschuhe ... gelungen!
Mein Schatz freut sich schon auf die nächsten Winterspaziergänge.


Sogar die Daumen haben ein Außen- und ein Innenmuster.


Damit auch der Wind nicht durch die Maschen ziehen kann,
habe ich noch ein dichtes Jerseyfutter eingenäht.
Diese Handschuhe wärmen auch noch bei  - 10° C und kälter.
Und die Temperatur fällt, wie man mir gerade zuruft.
Es sind schon  - 4,7° C!


Mittwoch, 9. Januar 2013

Tarnmuster


Als heute der erste Handschuh für meinen Schatz fertig wurde, fiel mir ein, dass ich für mich selbst vor langer Zeit mal einen Norwegerpullover aus Chenillegarn gestrickt habe, der die gleichen Farben hat wie die Fäustlinge. Ich holte ihn aus dem Schrank hervor und war platt! Da musste sofort der Fotoapparat her!
Nein, eine Farbe fehlt in den Handschuhen - das helle Grau. Das habe ich mir aber nun für meine eigenen Handschuhe inzwischen auch noch besorgt.
Die Handschuhe werden innen mit einem feinen Jerseystoff gefüttert. So kann man an den Spannfäden nicht hängen bleiben und sie sind auch winddichter - ein Nachteil, den ich an ein paar anderen Wollfäustlingen immer als unangenehm empfinde, wenn bei kaltem Wetter der Wind weht.


Sonntag, 6. Januar 2013

WIPs: Skandinavische Strickdecke und norwegische Fäustlinge

Es geht mir nach wie vor nicht gut und ich bin zwecks Genesung noch eine ganze Weile krank geschrieben, wobei mir die größte Sorge macht, wie ich in meinem Zustand diesen Alltagsstress  mitten in der Nervensägenfraktion wieder bewältigen soll. Inzwischen habe ich erfahren, dass eine zweite Kollegin an Magenkrebs erkrankt ist und wegen des Fortschritts der Krankheit gleich operiert werden musste. Ich bin zutiefst berührt, haben wir doch gerade im November des vergangenen Jahres eine Kollegin, die auch an Magenkrebs erkrankt war, zu ihrer letzten Ruhestätte begleitet. Sie war erst 61 Jahre alt und die zweite Kollegin, die nun operiert wurde, ist 63. Gar nicht weit entfernt von mir ...
PASS GUT AUF DICH AUF! sagte meine innere Stimme, denn auch mich plagen Magenprobleme und zwar innerhalb eines Jahres schon zum dritten Mal. Aber es war ja "nur" Gastritis ... nein, ich will mich nicht verrückt machen und deshalb tue ich in meiner Genesungszeit - neben den Behandlungen - das, was mir Freude macht ... stricken!

Was ich in der letzten Zeit fabriziert habe, möchte ich heute mal wieder zeigen:


Die Decke macht richtig Spaß, vor allem, weil sie durch die zwar regelmäßige, aber doch abwechslungsreiche Gestaltung viel Kurzweil bringt. Auf dem Foto sind wieder Vorder- und Rückseite nebeneinander zu sehen. Im zweitobersten Quadrat fand ich einen Fehler, als ich das oberste Quadrat schon zur Hälfte fertig hatte. Dieses Mal wird nicht geribbelt. Handarbeit darf so etwas haben. Und ich trainiere im Hinblick auf meine zukünftige Wiederaufnahme der Arbeit schon mal Gleichmut und Gelassenheit (ob mir das dabei dann auch gelingen wird?).
Ihr seht den Fehler??? - Ja, manchmal wollen Sterne einfach ungeduldig weiterziehen, bevor man mit dem Foto fertig ist ... ;-)


Im Sommerurlaub hatte ich mir in Norwegen ein traumhaft schönes, aber auch unverschämt teures Anleitungsheft für norwegische Fäustlinge (votter) gekauft. Es kostete umgerechnet fast 20 €. Okay, norwegische Papierwerke sind teuer, das war mir nichts Neues. Daher verzichte ich in Norwegen oft auf den Kauf von Büchern und Heften, aber bei diesem Heft konnte ich nicht nein sagen. 


In dem Heft wird HEILO-Garn von DALE angegeben, das eher rau und kratzig ist. Dieses Garn gibt es in sehr schönen Farben, doch wollte ich ein etwas weicheres Garn haben und entschied mich für ein Merinogarn von ONLine. Die Lauflänge passt in etwa und eine erste Anprobe an Männes Hand zeigt, dass die Größe stimmt. Er wird die Handschuhe zu einer schwarzen Jacke tragen. Für mich will ich sie - quasi im Partnerlook - noch einmal stricken, aber das Rot und das Grün will ich austauschen, denn ich will sie zu einer leuchtend-roten Jacke tragen. 
Da es Ende nächster Woche wieder Winter werden soll, will ich dieses Strickprojekt jetzt allen anderen WIPs vorziehen.

An dieser Stelle möchte ich Euch allen, liebe LeserInnen, ein vor allem gesundes und im positiven Sinne ereignisreiches Jahr wünschen. Mögen Eure Wünsche in Erfüllung gehen, Eure Strickprojekte wachsen und gedeihen und der Spaß am internetten Austausch via Blog nicht versiegen.
Für Euer Interesse und vor allem für die lieben Kommentare danke ich Euch herzlich. Sie bedeuten mir sehr viel und animieren mich, meine Werke weiter hier zu zeigen.

Im Jahr der Schlange ...


Sonntag, 10. April 2011

UFO Nummer 17 - Rapunzel in Braun

Wieder ist eine Arbeit fertig. Es ist der Pulswärmer RAPUNZEL in braun, den ich hier schon einmal in grauem Tweed gezeigt hatte (mit Anleitung). Die Rüsche habe ich dieses Mal etwas kürzer gearbeitet. Die Knöpfe müssen beim Waschen abgetrennt und anschließend wieder angenäht werden, denn sie sind aus echtem Leder, aber ich fand sie schöner als solche Plastikimitate.
Die Fertigstellung dieser Pulswärmer hat mir 21 Bonuspunkte gebracht *freu*!


Sonntag, 20. März 2011

Rapunzel ausgearbeitet


Hier gibt es eine Anleitung zum Ausdrucken.

Wenn ich diese Pulswärmer noch einmal stricken sollte, würde ich eine dickere Nadelstärke nehmen, da sie ziemlich eng geworden sind und das Zopfmuster recht breit gedehnt wird. In der Anleitung habe ich das bereits berücksichtigt. Ich habe sie mit Nadelstärke 2 gestrickt, was für den Riegel okay ist, aber der Schaft sollte wohl um eine ganze Nadelstärke lockerer sein. Eine Erweiterung der Maschenzahl wäre auch möglich, doch müsste man dann den Mustersatz umändern.
Der obere Rand - wie ich ihn beim letzten Mal gezeigt habe, hat mir so nicht gefallen, daher kam noch die Muschelpikotkante dran. Nach Fertigstellung sollte man die linken Maschen zwischen den Zöpfen auch etwas dämpfen, dann fällt die Rüsche besser.

Viel Spaß beim Nacharbeiten!

Mittwoch, 16. März 2011

Rapunzel, Rapunzel, lass dein Haar herunter!


Ja, ich gebe zu, diese Pulswärmer sind momentan nur digital gedoppelt, aber ich habe das zweite Exemplar bereits angeschlagen und ein paar Reihen gestrickt. Es hat sehr viel Spaß gemacht. Meine Anleitung werde ich in Kürze ins Blog setzen.
Dazu wird es wieder ein passendes Dreieckstuch geben, das ich noch entwerfe. Ich hätte natürlich auch gern Zöpfe drin. Die Farbe steht schon fest - Anthrazitgrau mit weißen Tweednöppchen.

Sonntag, 13. März 2011

Kunigunde x 2

Wie versprochen, zeige ich heute die fertigen Pulswärmer KUNIGUNDE. Es hat sehr viel Spaß gemacht, sie zu stricken. Für das Dreiecktuch hatte ich zwei Knäuel à 100 g von Schoppel Zauberball crazy "Auf Tauchstation" verstrickt, dann habe ich von dem dritten Knäuel erst die Pulswärmer gestrickt, den Rest des dritten Knäuels verstricke ich jetzt noch für das Tuch.
Die Knöpfe sind aus Metall und ich fand sie vom Stil her sehr gut passend, weil sie auch sowas Mittelalterliches haben.


Wenn ein Modell viel Spaß macht, stricke ich gern immer noch ein weiteres hinterher, dieses Mal habe ich es aber stark abgewandelt. Ich hatte beim Bummeln in der Stadt ein schönes hellgraues Tweedgarn von schoeller & stahl entdeckt (FORTISSIMA Tweed). Dazu passen natürlich Zöpfe ganz hervorragend. Im der Hand zugewandten Teil werden dann die Zöpfe weiter auseinander driften und den Abschluss wird vielleicht eine gehäkelte Pikotkante bilden. Mal sehen, wie ich entscheide, wenn es so weit ist. Das Knöpfchen hatte ich noch (als Pärchen) in meiner Knopfsammlung. Vielleicht habe ich es meiner lieben TV-Freundin zu verdanken. Erkennst Du es wieder??? Da ich alle Knöpfe in Deiner schönen Schachtel zusammengetan habe, kann ich sie nicht mehr ganz sicher zuordnen. Die Oberfläche schillert wie Perlmutt und unten drunter ist eine Öse zum Annähen. Natürlich wäre es mir am liebsten, sie kämen von Dir. ;-)

Donnerstag, 3. März 2011

Fleur de lys

Endlich sind sie fertig geworden, die Handschuhe für meine Mutter. Nun wird es höchste Zeit, dass ich sie ihr schicke, denn in diesen Tagen wird sie sie noch tragen können. Bald zieht der Frühling ins Land und Schals, Handschuhe und Mützen gehen in die Winterruhe.
Das Motiv stammt aus einem Musterbuch, das mir meine liebe Freundin TV schenkte. Es ähnelt der französischen Fleur de lys, der Schwertlilie, die als Symbol der Reinheit und Unschuld diente und die auch die französischen Könige in ihrem Wappen führten, da sie sich dem Patronat der Gottesmutter stellten (Wikipedia).
Ein schönes Motiv für die Hand einer älteren Dame, fand ich. Sie wird die Handschuhe zu einer schwarzen Steppjacke tragen ... und sie wird darin sehr fein aussehen.

Ansonsten ist gerade Hochsaison Karneval ... morgen gehen meine Süßen auf die Bühne. Die Generalprobe hat schon prima geklappt. Und ich werde morgen auch eine wilde Tomate so wie die Mädchen. Ich muss aber richtig gut aufpassen, dass die als Ketchupflaschen verkleideten Jungen mich nicht zu Ketchup verarbeiten (mittags groggy!).

Nun aber an die Strickmaschine, noch ein paar Schnurgürtel abstricken ... damit das Riesen-T-Shirt in der Taille abgebunden werden kann zu einer Tomate mit Röckchen.

Donnerstag, 30. Dezember 2010

Eigentlich ...

... ja, eigentlich wollte ich meiner Mutter ein Paar neue Fingerhandschuhe stricken, weil ihre alten löcherig geworden sind. Doch stellte sich bald heraus, dass sie für sie zu groß sein würden. Da ich keine Lust hatte, die Handschuhe wieder aufzuribbeln, habe ich einfach weiter gestrickt, denn mir passen sie so. Dann gibt es halt nochmal ein zweites Paar. Das Design habe ich mir ausgedacht, das aufgestickte Muster fand ich in einem Strickmusterbuch.


Samstag, 11. Dezember 2010

Karius mit passendem Pulswärmer

Ein kleiner Auftrag in Lilatönen - bestimmt nichts für mich: Ein Karius nach allgemein bekanntem Rezept aus MURANO Austermann und dazu passend Pulswärmer, die ich mit der Maschine gestrickt habe:



Sonntag, 7. November 2010

NORDICA im Set



Heute wurden die Pulswärmer zum Karius NORDICA fertig. Und so schaut es in meinen nordischen Traumwelten aus:


Und dieser Schaufenster-Gesellschaft fehlt doch auch noch was Wärmendes um den Hals, oder? ;-))


Ja, denen schon ... aber ...


Zwei neue Pulswärmer


Mehr dazu auf ARMWARM ...

Sonntag, 31. Oktober 2010

Neue Pulswärmer