Dienstag, 27. Dezember 2016

Kleiner Spaß am Straßenrand

Was so allgemein als "Scheißname" bezeichnet wird, mag man vorweg erst mal hier lesen. Und dann ... tja ... ich hatte ja bis vor kurzer Zeit noch eine Quelle voller Beispiele, als ich noch vor 20- bis 30-köpfigen Kindergruppen stand, denen ich Lesen, Schreiben und Rechnen zu vermitteln versuchte. Was galt bei uns im Lehrerzimmer als Sch...-Name? 
Ich zähle mal auf, was mir dazu so spontan einfällt - wobei ich die Namen teilweise so aufschreibe, wie es Kinder tun würden, die gerade erst das Schreiben gelernt haben (lautierend):

Schantall + Schanell (Schwestern)
Schackeline
Schajenn (oje, jetzt weiß ich gerade selbst nicht mehr, wie man den richtig schreibt - wen wundert's - der bedeutet ja auch "fremdartig sprechend")
Kevin
Piär-Schilbär
Dschäsen
Scherohm
Dschänifär
und mehr ...

Gern setzen die Eltern der so getauften Kinder (wenn sie denn getauft sind) dem noch eins drauf, indem sie den Namen dick und fett auf ihre Autorückseite kleben. Die Aufkleber sehen dann etwa so aus - allerdings mit anderen Namen :




Oder dort klebt ein Milupa-Hipp-Alete-(gibt's-noch-mehr?-)Schildchen, auf das man den Namen des Kindes schreiben kann.. Das scheint einigen Verkehrsteilnehmern so auf den Geist zu gehen, dass sie dem etwas entgegenzusetzen haben. Fand ich köstlich!!!

Neulich entdeckt in meiner Nachbarstadt:

KEIN BALG MIT SCHEISSNAMEN ON BOARD

Sonntag, 11. Dezember 2016

Schon längst fertig

So viel Neues ist derzeit in Arbeit, dass ich ganz vergessen habe, den fertigen Marius-Pullover zu zeigen, den mein Mann bekommen hat. Ich musste dieses Mal mehrfach ribbeln, aber nun passt er gut. Getragen wurde er noch nicht. Der Winter war noch nicht kalt genug.




Der Beschenkte ist sehr zufrieden mit seiner Farbauswahl. Er wollte es gern dezent haben.

Mittwoch, 7. Dezember 2016

Noch ein Beutel - ganz leicht und praktisch

Meine Mutter geht mit einem Trolley zum Einkaufen. Ab und zu kommt es vor, dass sie doch mehr gekauft hat, als sie in dem Trolley verstauen kann. Dafür wünschte sie sich einen einfachen, ungefütterten Stoffbeutel, den sie für den Fall unten im Trolley liegen hat. Gewünscht - genäht:


Der Grundstoff ist ein gewebter Pepita-Wollstoff in Schwarz-Weiß. Die Streifen habe ich nach Gusto frei zugeschnitten, gesäumt und aufgenäht. Der Streifenstoff ist ein feiner Taftstoff. Beides zusammen passt vom Design her genau zum Trolley meiner Mutter (rechts und links schwarz mit einer schwarz-weißen, fein gestreiften Mittelfläche). Die Trageriemen habe ich etwas länger als bei solchen Taschen üblich genäht, damit sie die Tasche auch auf der Schulter tragen kann.

Teil 2 des Geburtstagsgeschenks

Nun kommt ein kleiner Gag ...

zuerst hatte ich ja diesen Zahnradstoff in einer Restekiste entdeckt. Später bekamen wir eine Dynamotaschenlampe geschenkt. Eine, die man durch Pumpen mit der Hand selbst aufladen kann und damit das Verwenden von Batterien vermeidet.
Und schwupps ... hatte ich eine Idee für den älteren Herrn, von dem ich im letzten Post schrieb. Ich bestellte im Internet noch so eine Taschenlampe und ... nähte ein Täschchen dazu. Als Vorlage für die Nähtechnik diente die Anleitung zu einem Handytäschchen. Wirklich KINDERLEICHT!



Ein echt "grünes" Geschenk!

Samstag, 3. Dezember 2016

Ein Geburtstagsgeschenk

In der Familie hat jemand Geburtstag. Ich habe lange überlegt, was man ihm schenken könnte - einem ökologisch orientierten älteren Herrn, der samstags auch mal frische Brötchen holt oder um die Ecke in den Bioladen geht. Da mir momentan das Nähen von Taschen so viel Spaß macht, habe ich die kreative Hälfte meines Hirns angeschaltet und mich umgesehen, welche Materialien sich anbieten könnten und wie ich sie nähen würde.

Es ergab sich:
  • Leinen (Ökostyle)
  • Zahnraddesign (Symbol für funktionierende Gemeinschaft und passend zu dem Herrn, der gern auch an alten Fahrzeugen herumschraubt)
  • Wendefunktion (zwei Taschen in einer)
  • Innen- bzw. Außentäschchen für Kleinkram
  • Groß genug für DIN-A-4-Ordner

Das Ergebnis aus den zusammengestellten Materialien, die ich noch im Stoffkorb fand bzw. auf einem Restetisch vor einem Stoffgeschäft (den Zahnradstoff):


Ökostyle in Leinen mit dezentem Dekostreifen


Herrlich "HERR"lich!

Mein Label in Jute (Jute statt Plastik): UNik@ = Unikat

Die Tasche ist sehr stabil. Ich habe den sehr dünnen Zahnradstoff stark unterfüttert, damit die Tasche lange hält und auch genug Schweres tragen kann. 

Dazu wird es bald noch mehr Teile geben. Die Ideen sind schon fertig. Fortsetzung folgt ...

Dienstag, 22. November 2016

Alfi hat sich verliebt

Alfi, der hübsche Modelbär, der noch bis Weihnachten bei mir bleiben muss, hat sich in Poro Tähti (Rentier Stern) verliebt. Es MUSSTE ja so kommen! Hat wohl Tähti ihm die Augen verdreht? Lag es an dem hübschen Kopfschmuck, den Alfi vor einigen Tagen bekam?
Wir wissen es nicht ...



Nein dieses Foto beweist, dass es nicht am Kopfschmuck lag:



Ein Mantel für Pagine

Wir sind in der kalten Jahreszeit angekommen und Pagine wollte zu einer kleinen Vernissage gehen. Wie aber hinkommen, ohne draußen zu frieren? Einen Mantel besaß Pagine bis heute noch nicht. Also suchte ich in meinem Wollstash und entdeckte dieses lebendige blaue Garn, aus dem - flugs - ein Mäntelchen entstand:

Pagine dankt TeVo für die schicken Knöpfe!

Der Mantel ist glockig geschnitten, damit ganz up to date, wie ich heute draußen sah, als mir gleich zwei Frauen mit glockig geschnittenen Mänteln begegneten.


Die Vernissage zeigt Werke einer Textildesignerin, die auch Bilder zeichnet. Mumin-Mama blickt neidisch auf Pagines neuen Mantel und meint zu Mumin-Papa: "Immer muss ich mit diesem ollen Ringelrock rumlaufen. Kannst du mir nicht auch mal was Neues schenken?" Seine Reaktion? - Die Augen sagen alles!


Montag, 21. November 2016

Eine Frau braucht eine Tasche ... eine???

Derzeit habe ich eine riesige Freude am Nähen von Taschen, die ich selbst aus allen möglichen Resten und Fundstücken kreiere. So bekam ich vor geraumer Zeit ein für mich sehr kostbares Stück Leinen in Sandfarbe geschenkt. Vor einem Stoffgeschäft hing eine preiswerte Tischdecke, deren Stoff mich sehr ansprach (heller Blümchenstoff). Von einer Weihnachtsdeko hatte ich noch Spitzenborte liegen. Einen Knopf habe ich nach dem Jojo-Verfahren selbst hergestellt, Anregungen zum Nähen der Tasche gab es in einem Buch (Titel s. u.). Man braucht ja im Grunde nur einen Schnitt und ein paar nähtechnische Ratschläge und schon kann es losgehen. 
Alles kam zusammen wie gerufen. So soll Kreativität sein. Unverkrampft, neugierig machend, euphorisierend 🙌. Und was man dann noch braucht, ist Zeit. Da mir niemand vorschreibt, wann ich ein Projekt fertig haben soll, geht es mir dabei sogar richtig gut (obwohl mir manches Rückenschmerzen bereitet - dieses nicht!).

Heute präsentiere ich das Ergebnis einer solch glücklichen Fügung:



Der Verschlussknopf entsteht aus einem doppelt so großen Kreis, der zusammengezogen wird. Anschließend wird die offene Stelle mit einem großen Knopf verdeckt, der den gerüschten Kreis gleich an das Objekt näht.


Innen erhielt die Tasche noch ein kleines Einsteckfach für Taschentücher oder anderen Kram. Schlüssel, Geldbörse etc. werden demnächst in einem Extratäschchen untergebracht, das ich noch nähen will.


Die Tasche hat einen extra eingenähten ovalen Boden, den ich mit Schabrackenvlies und Volumenvlies ordentlich verstärkt habe.


Alle Bilder lassen sich durch Anklicken vergrößern.

Wie man einen Jojo-Knopf herstellt, kann man hier nachschauen.

Die Nähanleitung entstammt dem Buch "Taschen für jedes Beutelschema", wobei ich meine Tasche nicht als Beutel bezeichnen würde. Allerdings enthält das Buch viele Beutelanleitungen. Leider ist der Buchrücken schlecht geklebt, was beim zweiten Durchblättern zuhause schon dazu führte, dass es aus der Bindung fiel. Bei einem Preis von 17 € hätte ich etwas mehr erwartet. Da ich das Buch in einer weiter entfernten Stadt gekauft habe, kann ich es nicht zurückbringen. Aber bei häufigem Gebrauch wären vielleicht auch andere Bücher mit der Zeit auseinandergefallen. Man legt es ja beim Arbeiten ständig an eine andere Stelle und blättert viel darin herum. 

Sonntag, 20. November 2016

Kann ich nur empfehlen!

In den letzten Wochen entstanden zwei Paar neue Socken, die einfach nur abgestrickt zu werden brauchten. Ich hatte im Supermarkt ein Pappregal von REGIA mit dem Sockengarn PAIRFECT entdeckt und gleich doppelt zugeschlagen. Das Garn ist einfach genial durchgefärbt! 
Man beginnt zunächst, einen gelben Faden abzuwickeln, der noch mit einem Easy-Start-Streifen gekennzeichnet ist und ohne "Wollkotze" aus dem Knäuel läuft.
Dann kann man schon loslegen.
So lange die erste Farbe läuft, wird das Bündchen gestrickt. Beim Farbwechsel folgt der Schaft. Nach einem vorher festgelegten Ringel im Musterverlauf beginnt man mit der Bumerangferse. Anschließend strickt man den Fuß so lange, wie man ihn für die gewählte Größe braucht, dann wird die Spitze gestrickt.
Die zweite Socke wird absolut identisch.
Dazu muss man nach dem Fertigstellen der ersten Socke den fortlaufenden Faden aus dem Knäuel so lange abwickeln, bis wieder der gelbe Markierungsfaden kommt, der auch abgewickelt wird. Dann kann man mit der zweiten Socke beginnen.


Ich habe jetzt von jedem Paar nur jeweils eine Socke fotografiert. Die eine wurde mit 60 M Anschlag gestrickt (links, Gr. 42/43), die andere mit 56 M (rechts, Gr. 39/40). Man kann gut erkennen, dass Socken in kleinerer Größe wegen der Farbvorgabe einen längeren Schaft bekommen. Ein kleiner Nachteil für größere Füße --> kürzerer Schaft. Den Fuß kann man dagegen so lang stricken, wie man will. Auch Quadratlatschen sind möglich, da sehr viel Garnreserve für die Fußlänge zur Verfügung steht, bis wieder der gelbe Faden aus dem Knäuel kommt.

Ich habe bis jetzt folgende Farbstellungen verstrickt:
gentleman color
nature color
waterfall color

Weitere Favoriten wären für mich:
nautica color
blackforest color
lagune color
stone color
wood color
midnight color
und vielleicht noch andere, die kommen mögen

Weiter so, Fa. Schachenmayr, das gefällt!

Samstag, 12. November 2016

Alfi ist happy!

Heute Morgen war es nun so herrlich winterlich, dass Alfi froh war, sein neues Mäntelchen zu besitzen. Plus Mütze. Plus Schal. Allerdings traute er sich dann doch nicht mir mir nach draußen. Er ist ein Stubentiger, fürchtete zu viel Kälte an seinen Pranken. So saß er bei halb geöffneter Tür drinnen und staunte über die Winterbilder, die ich draußen schoss.


Hat das nicht schon irgendwie etwas Weihnachtliches, was unser Amberbaum mithilfe von Väterchen Frost da heute Morgen gezaubert hat? In meinem Gartenblog werde ich in Kürze noch mehr davon zeigen. 

Anklicken vergrößert!