Dienstag, 1. März 2016

Zwei Paar neue Socken für mich

Es gab so viele bunte Socken in meiner Schublade, die ich irgendwann mal nur aus Lust an den fröhlichen Farben und Mustern gestrickt habe. Doch getragen habe ich sie dann kaum, weil sie nie zur übrigen Garderobe passten. Da habe ich einfach mal meine Spendierhosen angezogen und Socken für eine Wöchnerinnenabteilung fürs Krankenhaus gespendet, wo eine entfernte Bekannte arbeitet. Gleichzeitig kamen auch endlich die Frühchendecke und die Frühchensöckchen, die ich schon ewig nicht ihrer Bestimmung zugeführt hatte, an die richtige Adresse. 

Daher ist nun wieder etwas Platz für Neues.

Bei neuen Socken achte ich jetzt mehr auf die Kompatibilität zu meiner Garderobe. Ein helles Graublau passt immer, vor allem zu Jeans:


In meiner Garderobe kommen die Farben Rot und Grau sehr häufig vor, daher sprach mich dieses schöne Verlaufsgarn (Super SOXX von langyarns) sofort an und mit dem Ergebnis bin ich auch sehr zufrieden:


Montag, 15. Februar 2016

Ich habe mir ein Ei getangelt

Man glaubt es ja kaum, aber Karneval ist schon wieder eine Woche her und das bedeutet, dass Ostern im Anmarsch ist.
Im Gartenmarkt gab es zu 99 Cent pro Stück fertig ausgeblasene Gänseier. Tolle Idee, so konnte ich mir das ekelige Ausblasen sparen! Es gab die Eier auch fertig bemalt (mal war ein schwarzer Hase drauf, mal ein schwarzes Blümchen). Wäre die Deko auf dem Ei nicht schwarz gewesen, wäre ich gar nicht drauf gekommen, sie selbst anzumalen. Ich musste auch erst nachfragen, ob es die Eier ohne Bemalung gäbe und war richtig glücklich, als man mir zwei Körbe mit schlichten Eiern (Gänse-/Hühnereier) zeigte.

Mein erstes Tingeltangel-Ei:





Nicht zu fassen ... wenn ich aus dem Fenster schaue, verschleiern wirbelnd weiße Flocken die Sicht. Es schneit! Aber das haben wir ja auch zu Ostern schon erlebt.

Bergfest - die Decke wächst wieder!


Am 7. Februar habe ich Decken-Bergfest gefeiert! Auf dem Foto ist genau die Mitte der Decke erreicht. Inzwischen sind schon zwei Quadrate dazugekommen. Es geht wieder flotter voran, denn ich habe plötzlich wieder Spaß dran. Die Wolle wartet auf ihren Einsatz. Die Vorräte wollen schrumpfen. Alles hat seine Zeit!


Nachschlag - Hutkante

Heute Morgen habe ich meinem Boshi-Hut wegen der besseren Formgebung noch eine Kante angefügt. Dazu habe ich an der obersten schwarzen Häkelrunde von außen noch eine Runde Krebsmaschen angehäkelt. Und so sieht der Hut gar nicht mehr wie eine Mütze aus, fühlt sich aber innen genau so warm an.





Sonntag, 14. Februar 2016

Boshi ... mal als Hut

Noch ist der Winter nicht vorüber. Und es gibt eine Jacke, zu der ich immer noch keine passende Mütze habe. So häkelte ich mir eine Boshi-Mütze in den Farben der Jacke. Da mir aber Mützen nicht stehen, kam kurzerhand noch eine kleine Krempe dran.

Bitte einmal drehen, Madame Styro!





Danke - gut gemacht!

Sonntag, 7. Februar 2016

Vergangenheitsreise

Es gab ja auch bei mir eine Zeit, in der Uli, der Fehlerteufel noch nicht arbeitslos im Klassenschrank herumlungerte. Ein Zeugnis davon gibt ein Eintrag in eines meiner Erinnerungsbücher, die ich während meiner Dienstzeit erstellte bzw. von den Kindern schreiben ließ. Nicht nur sie sollten nach der Schulzeit ein Poesiealbum in Händen halten, sondern auch ich wollte etwas zur Erinnerung an die Kinder mitnehmen. So schrieb ich auf eine Seite eines Buchs, das ich von 1990 bis 1994 zusammen mit den Kindern führte:


Heute ist Uli, der sich inzwischen wieder mit vollem Namen Ulrich nennt, ja in Rente und es geht ihm sehr gut. Möge er noch lange leben und seinen Adoptiveltern Freude machen!

Mimi, die Lesemaus freut sich noch immer über Kinderbesuch bei mir zuhause. 

Sonntag, 24. Januar 2016

Frühlingsahnungen

Im Stash gestöbert und frische Farben entdeckt. Dieses feine Baumwollgarn kaufte ich mir vor einem Jahr bei der HANDMADE in Bielefeld. Jetzt, da der Winter sich so langsam verabschiedet, bekam ich Lust auf Frühlingsfarben. Also ging es los ... nach einer Anleitung von Birgit Freyer, die ich mir gleich dazu kaufte. Es entsteht ein Zweifach- oder gar Dreifachloop, Birgit Freyer nennt den Cowl AMITOLA. Mal sehen, wie weit ich mit zwei Knäueln kommen werde.



Donnerstag, 21. Januar 2016

Babybademantel am Kind

Man freut sich doch immer, wenn man eine Rückmeldung bekommt. So wie heute, als ich eine Mail mit Babyfotos erhielt. Erinnert Ihr Euch an den Flauschkuschelbademantel, den ich letztes Jahr für einen kleinen Jungen strickte? Der ist inzwischen schon ein Dreivierteljahr alt. Nun kann ich hier zeigen, wie gut der Bademantel schon passt:


Genau so, wie ich es mir vorgestellt hatte!

Samstag, 9. Januar 2016

Nebenbei genadelt - Socken für warme Füße


Diese Socken habe ich aus einem Restgarn (6-fach) von einem Paar Armstulpen gestrickt (TV, Du weißt ja, welche!). Mir war vor allem wichtig, dass sie die Füße schön warmhalten. Daher durften sie am Schaft ein kleines Lochmuster erhalten. Im Winter trage ich eh gern eine lange Funktionshose unter den Jeans, so dass die Beine auch gut bedeckt sind.

Noch einmal - was Warmes für die Arme


Sie sehen schon sehr schön aus - die neuen Armstulpen. Aber trotzdem gefallen sie mir nicht. Und zwar nicht optisch, sondern wegen der Garnqualität. Während eines Bummels über den Weihnachtsmarkt erzählten mir meine Freundinnen von einem tollen Handarbeitsgeschäft in der Innenstadt. Dort verliebte ich mich gleich in dieses natürliche braune Tweedgarn. Dazu gab es in dem Laden auch die schönen Knöpfe, schwere Metallknöpfe im Trachtenstil. Von dem Fellgarn hatte ich noch einen Rest und auch das Seidenbändchen entdeckte ich in meinem Vorrat. So ging es gleich los und die Stulpen waren nach drei Tagen fertig. Beide bekamen so ein Seidenbändchen.

Nun zu den ersten Trageerfahrungen:

Ich hatte am Premieretag ein T-Shirt mit Dreiviertelärmeln an. Und es war ein kalter Tag. Also nichts wie her mit den Unterarmwärmern! Während des Tragens rutschten sie aber immer wieder mit dem schönen Schmuckknopf nach unten. Er war zu schwer. Und das Garn zu labberig. Es hatte kaum Elastiziät, leierte sehr bald aus und hielt so nicht am Arm. Die kleinen Seidenschleifchen gingen ständig auf, sie hätte ich festnähen müssen. 

So kann ich die Stulpen jetzt nur über Pulli- oder T-Shirtärmeln tragen und hoffe, dass sie auf dem Stoff dann nicht herumrutschen. Die Schleifchen habe ich entfernt. Beide Stulpen sehen also jetzt aus wie die auf dem Foto, die nur einen Knopf hat, den ich übrigens auch nach dem Annähen noch mit Textilkleber fixieren musste, weil er sonst immer gekippt wäre.

Fazit:

Diese Stulpen sind nicht nach meiner Vorstellung gelungen, doch - mit den beschriebenen Einschränkungen - werde ich sie wohl trotzdem tragen und auch meine Freude daran haben.