Sonntag, 13. März 2016

Letzte (??) Wintersocken

Da der Frühling noch auf sich warten lässt, habe ich noch einmal ein Paar neue Wintersocken begonnen. Ich entdeckte nämlich ein sehr schönes Regia-Garn im Supermarkt. Und worauf fliege ich sofort? 

Auf spot graphit color (05097) und vermont graphit color (06029)! 

Ob es daran liegt, dass ich in der letzten Zeit so viele Graphitzeichnungen angefertigt habe? Nein, wohl nicht - obwohl ich mit dieser Vorliebe tatsächlich die einzigen mit Graphit bezeichneten Farbkombinationen erwischt habe, die in der Color-Reihe angeboten werden!

Ich kaufte allerdings nur ein Knäuel (100 g) und nahm mir zuerst vor, diese Farbkombination (vermont graphit) für sich allein zu verstricken. Fernsehtaugliches Stricken sozusagen.

Doch dann studierte ich meine Anleitungen. Dabei stieß ich in diesem Buch, ...



das ich eigentlich gleich weglegen wollte, weil mir Jaquardmuster als völlig ungeeignet erschienen, auf MEINE SOCKEN!

Ein Verlaufsgarn aus mehreren Farben wurde dort kombiniert mit einem weißen Unigarn, mit dem in den Verlauf Norwegersterne eingestrickt wurden, und zwar nur im Schaftbereich. Das fand ich so interessant, dass ich zu meinem vermont graphit Knäuel eine zweite Farbe wählte, die in dem Knäuel auch vorkommt. Die Sterne sollten sich nicht allzu kontrastreich absetzen. Ich will ja keine so schrill-bunten Socken mehr haben. Daher fiel die Wahl auf ein Jeansblau (Regia 4-fädig, Farbe 01970).


Nach einem Höhenrapport zweifelte ich noch an der Richtigkeit meiner Wahl, denn die Sterne waren kaum als solche zu erkennen. Doch ich strickte erst mal weiter. Nachdem der Schaft fertig war, fand ich gerade den Camouflage-Charakter (Camouflage = Tarnung) des entstandenen Musters ganz besonders schön. Daher soll es so auch bleiben.

Hier das Muster des Schafts bei besserem Licht fotografiert:


Wenn ich das Foto un genau betrachte, ist es sogar ganz zufällig so ausgekommen, dass der rote Farbstreifen immer durch das Zentrum der Sterne verläuft. Putzig! 

Ferse, Fuß und Spitze werden einfach in den Verlaufsstreifen durchgestrickt. Das ist nun wirklich fernsehtauglich! 

Der Schaft ist durch die hinten mitlaufenden Fäden besonders warm. So bekomme ich keine kalten Waden.

Dienstag, 1. März 2016

Ordnung im Schrank

Neulich erzählte mir eine Bekannte von der Serie "Schrankalarm" auf VOX. Ich hatte sie noch nie gesehen und wurde neugierig, denn auch in meinem Schrank lungert einiges herum, was ich überhaupt nicht mehr trage. Also suchte ich mir eine Folge online aus. Oh, interessant! Ein Paar mit dem (angeblich) richtigen Feeling berät jeweils eine Frau, deren Kleiderschrank überquillt, die um Rat bittet. In jeder Folge gibt es drei Taschen, in die die Sachen aus dem Schrank sortiert werden. GRÜN = bleibt / passt super! ROT = weg damit! GELB = wird aufgepimpt (umgenäht, verschönert). 

Ein paar wenige neue Sachen werden in einer Boutique gekauft, damit die Kandidatin auch mal etwas Neues ausprobiert.

Okay, eine Folge davon anzuschauen hat mir Spaß gemacht, mehr brauche ich davon nicht.

Was mir aber gut gefallen hat, war das Anlegen eines Stylebooks, darin zusammengestellte mögliche Kombinationen aus dem Kleiderschrank.

Ich entwickelte daraus folgende Idee:

Ich werde das, was ich täglich trage, abends fotografieren und in einem Ordner mit der Bezeichnung STYLEBOOK speichern. Das macht nicht viel Mühe. Ich kann die Sachen meiner Hulda anziehen. Was allerdings noch einfacher ist: Einmal auf den Teppich legen, Foto machen - fertig!

Im Internet findet man als Tipp ja oft die Ein-Jahres-Grenze angegeben, nach der man nicht Getragenes wegtun sollte. Ganz so krass will ich nicht vorgehen. Was ich nach drei Jahren nicht auf meinen Fotos finde (Positivauslese), wurde so lange nicht getragen, dass es in die "ROTE TASCHE" kommt. Deren Inhalt mag vielleicht jemand in meiner Nährunde umstylen, ansonsten kommt er in die Altkleidersammlung.

Zwischendrin werde ich auch selbst das eine oder andere Teil umnähen, so wie ich mir derzeit einige Hosen vornehme, deren Beine - enger genäht - ein flotteres Aussehen geben. Das erspart mir manchen Neukauf.

Hier zwei Beispiele aus meiner bisherigen Zusammenstellung:

Frühjahr - Sommer
Den karierten Blazer habe ich im letzten Jahr gerade erst umgewandelt von Sack nach Jacke. Ich liebe diesen frisch-fröhlich karierten Karostoff. Der durfte einfach nicht weg!

Herbst - Winter (daher mit Mantel und Schal)
Es gibt schon einige mehr. Manche Kleidungsstücke werden natürlich auch mehrfach - also in verschiedenen Kombinationen - vorkommen.

Ich bin schon mal gespannt, was ich nach einem Jahr am häufigsten getragen haben werde. Oder ob ich die endgültige Entscheidung doch schon nach zwei, nicht nach drei Jahren treffe ...?

Zwei Paar neue Socken für mich

Es gab so viele bunte Socken in meiner Schublade, die ich irgendwann mal nur aus Lust an den fröhlichen Farben und Mustern gestrickt habe. Doch getragen habe ich sie dann kaum, weil sie nie zur übrigen Garderobe passten. Da habe ich einfach mal meine Spendierhosen angezogen und Socken für eine Wöchnerinnenabteilung fürs Krankenhaus gespendet, wo eine entfernte Bekannte arbeitet. Gleichzeitig kamen auch endlich die Frühchendecke und die Frühchensöckchen, die ich schon ewig nicht ihrer Bestimmung zugeführt hatte, an die richtige Adresse. 

Daher ist nun wieder etwas Platz für Neues.

Bei neuen Socken achte ich jetzt mehr auf die Kompatibilität zu meiner Garderobe. Ein helles Graublau passt immer, vor allem zu Jeans:


In meiner Garderobe kommen die Farben Rot und Grau sehr häufig vor, daher sprach mich dieses schöne Verlaufsgarn (Super SOXX von langyarns) sofort an und mit dem Ergebnis bin ich auch sehr zufrieden:


Montag, 15. Februar 2016

Ich habe mir ein Ei getangelt

Man glaubt es ja kaum, aber Karneval ist schon wieder eine Woche her und das bedeutet, dass Ostern im Anmarsch ist.
Im Gartenmarkt gab es zu 99 Cent pro Stück fertig ausgeblasene Gänseier. Tolle Idee, so konnte ich mir das ekelige Ausblasen sparen! Es gab die Eier auch fertig bemalt (mal war ein schwarzer Hase drauf, mal ein schwarzes Blümchen). Wäre die Deko auf dem Ei nicht schwarz gewesen, wäre ich gar nicht drauf gekommen, sie selbst anzumalen. Ich musste auch erst nachfragen, ob es die Eier ohne Bemalung gäbe und war richtig glücklich, als man mir zwei Körbe mit schlichten Eiern (Gänse-/Hühnereier) zeigte.

Mein erstes Tingeltangel-Ei:





Nicht zu fassen ... wenn ich aus dem Fenster schaue, verschleiern wirbelnd weiße Flocken die Sicht. Es schneit! Aber das haben wir ja auch zu Ostern schon erlebt.

Bergfest - die Decke wächst wieder!


Am 7. Februar habe ich Decken-Bergfest gefeiert! Auf dem Foto ist genau die Mitte der Decke erreicht. Inzwischen sind schon zwei Quadrate dazugekommen. Es geht wieder flotter voran, denn ich habe plötzlich wieder Spaß dran. Die Wolle wartet auf ihren Einsatz. Die Vorräte wollen schrumpfen. Alles hat seine Zeit!


Nachschlag - Hutkante

Heute Morgen habe ich meinem Boshi-Hut wegen der besseren Formgebung noch eine Kante angefügt. Dazu habe ich an der obersten schwarzen Häkelrunde von außen noch eine Runde Krebsmaschen angehäkelt. Und so sieht der Hut gar nicht mehr wie eine Mütze aus, fühlt sich aber innen genau so warm an.





Sonntag, 14. Februar 2016

Boshi ... mal als Hut

Noch ist der Winter nicht vorüber. Und es gibt eine Jacke, zu der ich immer noch keine passende Mütze habe. So häkelte ich mir eine Boshi-Mütze in den Farben der Jacke. Da mir aber Mützen nicht stehen, kam kurzerhand noch eine kleine Krempe dran.

Bitte einmal drehen, Madame Styro!





Danke - gut gemacht!

Sonntag, 7. Februar 2016

Vergangenheitsreise

Es gab ja auch bei mir eine Zeit, in der Uli, der Fehlerteufel noch nicht arbeitslos im Klassenschrank herumlungerte. Ein Zeugnis davon gibt ein Eintrag in eines meiner Erinnerungsbücher, die ich während meiner Dienstzeit erstellte bzw. von den Kindern schreiben ließ. Nicht nur sie sollten nach der Schulzeit ein Poesiealbum in Händen halten, sondern auch ich wollte etwas zur Erinnerung an die Kinder mitnehmen. So schrieb ich auf eine Seite eines Buchs, das ich von 1990 bis 1994 zusammen mit den Kindern führte:


Heute ist Uli, der sich inzwischen wieder mit vollem Namen Ulrich nennt, ja in Rente und es geht ihm sehr gut. Möge er noch lange leben und seinen Adoptiveltern Freude machen!

Mimi, die Lesemaus freut sich noch immer über Kinderbesuch bei mir zuhause. 

Sonntag, 24. Januar 2016

Frühlingsahnungen

Im Stash gestöbert und frische Farben entdeckt. Dieses feine Baumwollgarn kaufte ich mir vor einem Jahr bei der HANDMADE in Bielefeld. Jetzt, da der Winter sich so langsam verabschiedet, bekam ich Lust auf Frühlingsfarben. Also ging es los ... nach einer Anleitung von Birgit Freyer, die ich mir gleich dazu kaufte. Es entsteht ein Zweifach- oder gar Dreifachloop, Birgit Freyer nennt den Cowl AMITOLA. Mal sehen, wie weit ich mit zwei Knäueln kommen werde.



Donnerstag, 21. Januar 2016

Babybademantel am Kind

Man freut sich doch immer, wenn man eine Rückmeldung bekommt. So wie heute, als ich eine Mail mit Babyfotos erhielt. Erinnert Ihr Euch an den Flauschkuschelbademantel, den ich letztes Jahr für einen kleinen Jungen strickte? Der ist inzwischen schon ein Dreivierteljahr alt. Nun kann ich hier zeigen, wie gut der Bademantel schon passt:


Genau so, wie ich es mir vorgestellt hatte!