Sonntag, 7. Juni 2009
Nadelkissenanleitung auf Deutsch

Vor ein paar Tagen las ich in Brigittes Strickblog von einem hübschen gehäkelten Nadelkissen. Die Anleitung dazu gab es aber bei Ravelry nur auf Dänisch. Ich nahm mir den Text mal vor und versuchte ihn zu übersetzen. Da ich Norwegisch kann, war es (bis auf eine Stelle) nicht allzu schwierig:
Gute Resteverwertung!
Man braucht:
Mayflower Baumwolle, eine Häkelnadel Nr. 3, eine Stopfnadel, etwas Füllwatte und einen schönen Knopf
Häkelanleitung:
Mit 6 LM beginnen und mit einer KM zu einem Ring schließen. 12 feste Maschen rund um den Ring häkeln und mit einer Kettmasche schließen und mit der nächsten Runde fortsetzen, die so gehäkelt wird:
* 2 feste Maschen in dieselbe Masche, 1 feste Masche in die nächste Masche *, dies während der gesamten Runde wiederholen und mit einer KM schließen
In der nächsten Runde wird die Maschenanzahl vergrößert, indem so gehäkelt wird:
* 2 feste Maschen in dieselbe Masche, jeweils 1 feste Masche in die nächsten 2 Maschen *, dies während der gesamten Runde wiederholen und mit einer KM schließen
Jetzt deutet sich durch die vorherigen Maschengruppen, die in der Runde ja immer sechsmal wiederholt wurden, bereits die Sechseckform an.
Dieses Prinzip wird nun in den folgenden Runden so fortgesetzt:
* 2 feste Maschen in dieselbe Masche, jeweils 1 feste Masche in die nächsten 3 (4, 5, 6 ...) Maschen *, dies während der gesamten Runde wiederholen und mit einer KM schließen
Das Sechseck endet mit 8 bis 10 festen Maschen pro Segment. Die Anzahl ist abhängig von der Häkelfestigkeit. Die Anzahl der Maschen pro Segment am Schluss ist im Grunde egal, bestimmt allerdings die endgültige Größe des Nadelkissens.
Nun wird ein zweites Sechseck in derselben Größe gehäkelt.
Beide Sechsecke werden nun mit einer Runde fester Maschen zusammengehäkelt, ohne die Runde vollständig zu schließen, damit man das Kissen vorher noch mit der Watte füllen kann.
Zum Schluss nimmt man einen Faden und näht ihn von der Mitte aus in Richtung aller sechs Ecken. Wie stramm man den Faden dabei zieht, kann man selbst bestimmen. Man sollte so lange probieren, bis man zum besten Ergebnis kommt.
In die Mitte kann man einen dekorativen Knopf nähen.
Liselotte Weller hat die Anleitung auf Dänisch auf ihrer Website geschrieben.
Tak for tilladelse, Liselotte!
Und danke auch Brigitte für die Erlaubnis, Fotos aus ihrem Blog zu verwenden! Natürlich habe ich das Glücksschweinchen gewählt, wenn meine Nadelkissen, so es sie geben wird, auch schlichter sein werden.
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Samstag, 6. Juni 2009
Mein roter Faden ...
Mein Karius hat einen spezifischen Namen bekommen:
ROTER FADEN IM LEBENSMEER
Die "Anhängerchen" werden noch geändert. Die rote Perle, die ich noch hatte, brachte mich auf die Idee, etwas Pfiffiges einzubauen und dann kam das Brainstorming:
Was ist denn das nun?
Ein roter Faden in welligem Blau ... eine metaphysische Eingebung blitzte in mir auf ... und schon war der Name da ... allerdings auf Norwegisch, wie im Foto zu lesen.
RØD TRÅD PÅ LIVETS HAVET
Wir leben wie in einem großen Meer mit mal höheren, mal flacheren Wellen, durch die wir unseren roten Lebensfaden pflügen.
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KARIUS und BAKTUS
Freitag, 5. Juni 2009
Donnerstag, 4. Juni 2009
Einen Schritt zurück und zwei Schritte vor ...
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KARIUS und BAKTUS
Mittwoch, 3. Juni 2009
Mein erster BAKTUS
Angeblich wurde er in vielen norwegischen Strickblogs "herumgereicht", der baktus skjerf (das Baktus-Halstuch). Ich entdeckte ihn in einem deutschen Strickblog und war sofort begeistert. So kann man nämlich Reste vom Sockenstricken verwerten. Da ich kraus rechts Gestricktes nicht so gern mag (es erinnert mich immer an diese Babymützchen mit dem Teufelsspitzchen auf der Stirn), wollte ich den BAKTUS glatt rechts stricken, was jedoch bedeutet hätte, dass er sich an den Rändern einrollt. Auch nicht so toll!
So kam ich auf die Idee, den BAKTUS in Runden zu stricken und je nach der Hälfte eine linke Masche zu stricken, damit er sich an beiden Kanten von selbst knickt. Das Halstuch wird so zu einem wärmenden Schal, denn es ist ja doppelt dick.
Fertig drapiert stelle ich ihn mir dann etwa so vor:
An die Enden kann man die unterschiedlichsten Dinge hängen. Auf dem Bild habe ich zwei keltische Anhängerchen gewählt, denkbar wären aber auch selbst gewickelte Quaste oder Pompons.
Ach ... nun habe ich noch nach BAKTUS gegoogelt und herausgefunden, dass es sich dabei nur um die halbe Wahrheit handelt, denn es gibt auch einen KARIUS. Er wird komplett glatt rechts gestrickt, wobei sich die Ränder nach innen rollen! Dies wird bewusst als Designelement eingesetzt. Ich entdeckte dabei auch sehr schöne Regenbogenfarbverläufe ... das MUSS ich auch mal machen! Ob ich meinen BAKTUS dafür beiseite lege und wieder aufribbele? Mal sehen ...
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Errungenschaften
Beim Einkauf im Nachbarstädtchen musste ich noch die beanstandete Wolle von meiner Kurzjacke zurückgeben, da die Inhaberin des Handarbeitsladens sie an LANA GROSSA zurückschicken muss, um das neue Knäuel für mich ersetzt zu bekommen.
Und wieder konnte ich nicht ohne eine neue Sockenwolle aus dem Laden gehen.
Jetzt kommt Zwiebelgeruch an die Füße ... Zwiebel zu Käse? Passt ja wohl! ;-)
Scherz beiseite ... die Färbung des Garns trägt halt den Namen "Zwiebel" und das Garn (SCHOELLER/STAHL) sieht so aus (in der unteren linken Ecke ein Bildchen von der verstrickten Wolle):
Wie immer will ich auch dieses Mal Bündchen, Ferse und Spitze in schlichtem Garn stricken und fand dazu das passende Zwiebelschalen-Braun von OPAL.
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Socken
Mein frisch gebackenes "Haustier"
Der heutige Eintrag soll mit einem Rätsel beginnen - was verbirgt sich wohl hinter diesem netten kleinen Wolltier? Das Rätsel wird dann gelöst, wenn 4 Kommentare eingetragen sind. Yepp ... mal sehen, ob jemand drauf kommt ...
Begonnen habe ich damit auf dem Beifahrersitz unseres Autos, während ich mit meinem Mann in die Nachbarstadt zum Einkaufen fuhr. Dicke Wolle, 4er-Nadeln ... zwischendurch eine Tasse Milchkaffee im Journalcafé ... als ich wieder zuhause war, war die Strickerei abgeschlossen. Zwei Druckknöpfe reingestanzt ... fertig war das Tierchen!
Bei Auflösung dann weitere drei Fotos ...
Da die Kommentatorin bereits beim zweiten Versuch die Lösung fand, brauche ich nicht 4 Kommentare abzuwarten. Die Auflösung in Bildern hier:
Heute ist der 18. Oktober ... hat ja lange gedauert ... hätte fast die Folgefotos nicht wiedergefunden ... aber nun hat es doch geklappt!
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Montag, 1. Juni 2009
Strickende Männer ...
Zum Frühstücken bin ich heute Morgen erst recht spät gekommen. Es war so, wie es mir häufig passiert und wie es auch andere Menschen kennen, die "mal eben" ins Internet schauen wollen - ich blieb dran kleben.
Und ich hatte wirklich allen Grund dazu ...
Ich habe mich gestern in einem Strickblogger-Webring eingetragen und schaute so herum, was andere Strickerinnen so alles zusammenstricken. Das ist immer hochinteressant und man kann viele Tricks lernen und Anregungen bekommen.
Neugierig klickte ich den Link an und war bass erstaunt, denn dort veröffentlichte ein junger Mann seine Strickerzeugnisse - aber was für welche!!!
Ich entdeckte selbst entworfene Pullover, filigrane Muster, Kunststrickdecken vom Feinsten ... ich zog innerlich den Hut!
Am schönsten fand ich einen Eintrag zur Beschädigung von Metallstricknadeln durch Lurexgarn. Sie ließen das Garn nicht mehr rutschen ... Hände waschen, Nadeln reinigen - nichts half. So tat der StrickEr etwas eigentlich doch eher Männliches: Er erforschte die Nadeloberfläche mit dem Mikroskop! Und wurde fündig - ja, sie war im Unterschied zu den anderen Nadeln tatsächlich völlig zerkratzt.
Also merke:
Verstricke Lurexgarn niemals mit Metallnadeln!
Man lernt doch nie aus ... ;-)
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Samstag, 30. Mai 2009
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