Donnerstag, 22. Oktober 2015

Kurz vor Vollendung - das Drachen-Spitzpatchtuch


Oh je, vor so buntem Hintergrund ... mein Drachentuch. Versprochen, beim nächsten Zeigen hängt es an meiner Hulda und / oder liegt auf schlichtem Teppichboden. 
Wenn ich auch Reste verstricke, wollte ich doch ein bisschen Regelmäßigkeit im Tuch haben. Nein, einen Fleckerlteppich mag ich mir nicht so gern umhängen.

Regelmäßigkeiten sind nun folgende (Foto vorher mal groß anklicken?):
  • In Drachen 1 sind die Streifen 4 oder 6 Reihen hoch, vor dem integrierten Mini-Drachen in Dunkelblau/Jeansblau am Ende habe ich einen breiteren Streifen von dem Blaumeliert gestrickt, damit sich der neue Teil gut absetzt
  • In Drachen 1 folgen aufeinander 3 x Hellblau, 3 x Jeansblau zwischen Blaumeliert, dann 6 x Dunkelblau mit Jeansblau im Wechsel
  • In Drachen 2 sind alle Streifen gleichmäßig genau 4 Reihen hoch
  • Nach 13 Streifen Jeansblau / Mittelblau im Wechsel folgt eine Einheit aus Dunkelblau / Jeansblau - 1 x Apfelgrün - Wiederholung der Einheit aus Dunkelblau / Jeansblau
  • Danach wieder 13 Streifen wie am Anfang
  • Momentan stricke ich an einer Einheit aus 4 x Dunkelblau im Wechsel mit 3 x Apfelgrün - Hellblau (um den Beginn  von Spitzpatch 1 wieder aufzugreifen) - 4 x Dunkelblau im Wechsel mit 3 x Apfelgrün
  • Der Rest wird noch erfunden ...


Sonntag, 18. Oktober 2015

Es geht weiter ... Bild Nr. 4


Lustig, oder?

Kleine Eierhütchen oder Elemente des Spiels "Fang den Hut" ... DNA-Stränge ... nein. Hat damit nichts zu tun. Erst, wenn alles fertig ist, wird (k)ein Schuh draus.. Noch ein Tipp: Man kannte es schon, bevor jemand auf die Idee kam, es zu häkeln. Genäht aus Stoff ...

Samstag, 17. Oktober 2015

Bild Nr. 3 zum Rätsel

Das Ding nimmt Gestalt an. Ein Drittel ist jetzt fertig. Man braucht schon zwei bis drei Stunden für so ein Teil. Ich habe allerdings nicht auf die Uhr geschaut. Die Zeit verfliegt ja im Nu bei solchen Tätigkeiten. Und? Schon eine Idee, was es wird?



Und so sieht meine Handarbeitswerkstatt derzeit aus. Auf dem Schreibtisch wartet mein Fjordlicht-Pulli darauf, dass ich den Ärmel berechne. Das neue Zwischendurch-Projekt hat sich nur eingemischt, weil ich bei Ravelry mal nachsehen wollte, was andere aus dem Baumwollgarn SANDNES Mandarin naturell gestrickt haben. Und schwupps ... schon hat mich die UFO-Fallschlinge gepackt und festgehalten. Aber versprochen - nach dem kleinen Dingelchen geht es direkt weiter mit dem Pulli.


Auf dem Fußboden liegt eine Plastiktüte mit Füllwatte (bereits eingefüllt!) und überall lungern Garnreste in unterschiedlichen Farben herum. Macht nix ...


Bild Nr. 2 zum Rätsel

Hoppala ... jetzt war ich so sehr im Häkelfieber, dass ich vergessen habe, ein Zwischenfoto zu machen. Egal, jetzt wird es für manche wohl zu leicht werden. Andere werden immer noch den Kopf schütteln ... 


Ein Rätsel ...

Kennt das schon jemand? Wer weiß, was das werden wird? Heute habe ich damit angefangen und werde immer wieder den neuesten Stand posten. Prinzip "Dalli klick". Wer erkennt es zuerst?


Und nein ... es gibt nichts zu gewinnen ...
just for fun!

Mittwoch, 14. Oktober 2015

Momentaufnahme

So sieht's heute Abend aus ... jetzt wird das Halsbündchen fertig gestellt, dann will ich die kleinen Blüten häkeln, die den grauen Streifen schmücken sollen. Ganz unregelmäßig, so wie man es in der Natur vorfindet. 



Und ich habe, weil es so kreativ ist, noch ein bisschen drauflos gescribbelt (s. vorheriger Beitrag). Ein eiskalter Kämpfer nach dem Erlegen seines Gegners. Manchmal bekommt man einen Schrecken, welche Fantasien in einem zu stecken scheinen (entspricht mir so gar nicht). Aber es ergab sich einfach so. Man scribbelt ja erst einfach nur herum und guckt dann, was daraus werden könnte. Und dann geht es gezielt weiter.

Böser Gesichtsausdruck, auch voller Häme. Stolz in der Haltung über den finalen Stoß. Das Herz umhüllt von Kälte. Auf dem Kopf eine Siegerkrone. Und das Blut floss in den Gulli (ein Satz, den einer unserer Grundschüler in fast jedem Aufsatz unterzubringen wusste und das musste die Deutschkollegin dann immer wieder lesen, obwohl sie fast in Ohnmacht fällt, wenn sie Blut sieht). Was bei solch einem Gekritzel so herauskommen kann ... tz tz ...


Sorry ... aber wie langweilig ist das denn???

Habt Ihr schon mal von einem Stricksimulator gehört? Hier wird er vorgestellt. Schaut ihn Euch erst mal an, dann lest, was mir dazu eingefallen ist.

Ich dachte ja zuerst, dass man damit vielleicht virtuell ein Strickstück entwerfen könne. Muster ausprobieren, Farbkombinationen zusammenstellen etc. ... um dann zu sehen, wie der geplante Pulli im Muster X, in den Farben Y wirkt. Welchen Schnitt er bekommen könnte. Und so weiter ... genial!!! Dachte ich ...

Voller Vorfreude klickte ich einen angegebenen Link an ... und wurde umgehend enttäuscht, bekam fast einen Lachanfall!!! Hatte man auf der Seite, von der aus ich zu dem Simulator gelangte, auch noch geschrieben, das mache auch noch richtig Spaß. Eine tolle Abwechslung zum richtigen Stricken??? Ich wurde hellhörig ... Abwechslung? Was Sportliches vielleicht? Wenigstens was Sportliches???


Nun meine Meinung dazu:

  • Es gibt tolle Computerspiele - aber wie langweilig ... mit zwei Nadeln wie ein verkrachter Dirigent in der Gegend rumfuchteln. 
  • Dabei entsteht ... NICHTS! Was habe ich denn von einem virtuell gestrickten Pullover, den ich mir bestenfalls in meinen Dateien abspeichern kann?
  • Wo bleibt die Kreativität des Anwenders? Respekt vor der Designerin (Künstlerin) ... so ein Programm hätte ich immerhin nicht entwickeln können. (Aber wozu auch?)
  • Wenn es - wie angegeben - nur 5 verschiedene Muster gibt, wie viele Variationen wird es geben? 
  • Da lobe ich mir z. B. den Scribbler, der mit Zufallsphänomenen spielt und als Werkzeug unendliche Möglichkeiten persönlichen Ausdrucks bietet. Ich zeige ein Beispiel (ausprobiert und nach dem ersten Versuch bereits abgespeichert). Da bleibt viel Raum für Kreativität!
Kasper Spitzbart mit Baseballkappe

Der zweite Versuch:


Mozart inkognito


Quintessenz zum Stricksimulator:

Was bitte soll das Ganze??? 
Wahrscheinlich ist die eigentliche Intention der Künstlerin, uns mal so richtig zum Lachen zu bringen. Wie man ja in den Videobeispielen hören kann ... es wird gekichert, gelacht - aber NICHT gestrickt - nicht einmal virtuell. Ja, man kann die Fingerfertigkeit des Strickens nicht einmal damit trainieren. Das würde ja noch Sinn machen!

Okay, wer halt nicht stricken kann, der soll doch ... ach nee ... der sollte doch lieber mit Aktivitäten seine Freizeit verbringen, zu denen er das Talent hat! Aber bitte nicht noch mehr solche Simulatoren entwickeln. Selbst dann nicht, wenn sie doch nur Kunst sein sollten.

Ha ha ... ha ha haaaa! Ich stelle mir gerade vor, wie ich heute Abend lachen muss, wenn ich wieder meine Stricknadeln in die Hände nehme und dabei an die Stöcker aus den Videofilmchen denken muss. Siehste ... LACHEN IST GESUND!

Und nun rechne ich mir eine Anleitung zu den Ärmeln meines "Fjordlicht"-Pullis aus - ganz ohne Stricksimulator, 100% analog. Und das macht richtig Spaß!  

Und was meint Ihr?

Dienstag, 13. Oktober 2015

Ein Drachenspitzpatch-Tuch entsteht


Ein tolles Projekt zum Aufbrauchen von Sockenwollresten (4-fädig, 50 g = 210 m) ist das Drachentuch aus zwei Teilen. Ich habe mich nur auf Blautöne beschränkt, doch meinten meine Strickclubdamen gestern, ich solle doch eine Kontrastfarbe einbringen. Das wirke frischer (ja, man kommt in die Jahre, und sollte wohl darauf achten, dass man seiner Kleidung immer einen kleinen Frischekick verleiht). So habe ich einen kräftigen Grünton eingefügt, der sich im weiteren Verlauf nochmal wiederholen soll, in dem Fall dann zwischen zwei dunklen Streifen. Mal sehen ...

Die Anleitung fand ich hier. Andere Seiten mit diesem Drachentuch findet man hier und hier (Forum "Handarbeitsfrau").

Ein schönes Projekt zum Nebenbeistricken, das sehr viel Spaß macht, weil man während des Strickens immer wieder neu überlegt, wie man welche Reste einsetzen wird.

"Fjordlys" (Fjordlicht) nimmt Formen an

Vorder- und Rückenteil meines neuen Baumwollpullis sind in den letzten Tagen kräftig gewachsen. Aber zuerst eine Farbspielerei, die mir auffiel, als ich auf dem Sofa saß und strickte. Auch hier zuhause ist irgendwie noch Fjordsommer:

Das Vorderteil mit zwei kleinen Birkenblättchen:



Hier groß neben einem Originalblatt  zu sehen:


Ich denke, Größe, Form und Farbe sind relativ gut getroffen.

Neues Tuch

Ein Spirelli ist fertig, zu dem ich die Anleitung im Handarbeitsgeschäft Andrea's Glücksmasche in Bad Meinberg erhielt. Auch das Garn dazu kaufte ich dort. Es ist die Qualität WOLKENSPIEL von Atelier Zitron. Das Garn aus 100% Merino strickt sich wunderbar fließend und ist am Hals angenehm schmeichelnd. Ich werde das Tuch zu Nichtfarben tragen, so dass es sich kräftig absetzt. Ein feiner Hingucker, den ich jetzt schon sehr gern trage. Hatten wir doch heute nur 3°C - am helllichten Tage!
Die Kringelchen werden gleich mit angestrickt. Sie entstehen durch bestimmte Zunahmen und Abkettelstrecken zu Beginn der jeweils 1. und 3. Reihe. Das Tuch enthält genau 200 g des angegebenen Garns, nach 100 g habe ich die Zunahmen in Abnahmen verkehrt. So ergab sich das Tuchmaß (Zu- bzw. Abnahme alle 4 Reihen) ganz von selbst.