Freitag, 3. Juli 2009

Zweiter Ferientag im NORO-Fieber

Der Tag begann wieder mit einem Spaziergang über die Felder - dieses Mal ohne Hundebegegnung.
Die neuen Schulhefte für die Kinder wurden teilweise beschriftet und nach dem Frühstück zog ich über den Wochenmarkt. Es gab leckere Him- und Erdbeeren. Die mussten mit! Morgen gibt es Erdbeeren mit Haferflocken zum Frühstück und Himbeermuffins zum Kaffee. Die müssen natürlich noch gebacken werden.

In der Mittagshitze kletterte ich mit meinem Besten auf unseren eigenen Kirschbaum, wo wir versuchten, den Vögeln noch so viele Kirschen wie möglich abzuluchsen. Sie sind tief-dunkelrot und schmecken so saftig-süß, dass man sofort nach dem Ausspucken des Kerns wieder in das Schüsselchen greift.

Ebenso verführerisch wirkt sich auf mich auch eine solche Aufgabenvielfalt in so wunderschönen Farben aus:
Die zweite bunte Socke (am oberen Bildrand) ist bald fertig, die Schultischdecke aus dem Strickschlauch ist auch ein bisschen größer geworden und kann nun gern liegen bleiben bis nach den Ferien, so dass die Kinder weiter machen dürfen. Am unteren Rand des Fotos liegt der erste noch ungefilzte Eierwärmer in der Bambus-Schale, der zweite sitzt bereits auf den Bambusnadeln. In der Mitte ist das erste Zipfelchen von meinem neuen Dreieckstuch zu sehen ... das NORO-Virus hat mich voll im Griff!
Hier noch ein näherer Blick auf das bisherige Ergebnis:
Gleich geht's ins Städtchen ... man feiert Schützenfest im Zelt, doch werde ich mit anderen Wollsüchtigen vor der Eisdiele sitzen und nadeln ... ich freue mich schon!

Donnerstag, 2. Juli 2009

Erster Ferientag und Wollfreuden

Heute begannen meine Sommerferien. Nein - ich habe nicht lange geschlafen. In einem anderen Strickblog las ich heute, dass "der frühe Vogel" die Bloggerin mal könne. Ich dagegen "fing heute den Wurm". Und der hieß NORO.
Aber der Reihe nach ...
Nach frühem Aufstehen ging ich eine Runde über die Felder - ohne Hund und doch mit Hund, denn eine Hundehalterin warnte mich vor ihrem Hund, der ihr gerade ungezogen davongerannt war. Was ich denn befürchten müsse, war meine erste Frage. Er sei noch sehr jung und springe Menschen an, wenn er sich freue. Wie ich mich denn am besten verhalten solle, war meine zweite Frage. Mit dem Fuß wegstoßen, erfuhr ich von der Dame.
Na, wie das wohl ausgehen würde ...?!?
In weiter Ferne sah ich einen dunklen Hund - einen Labrador - durch die schon reifenden Getreidefelder jagen. Er entfernte sich mehr und mehr, doch plötzlich erschien er vor mir auf dem Feldweg - mit fliegenden Ohren und in einem Affentempo. Er raste auf mich zu und als er auf meiner Höhe ankam, setzte er zwar gerade zu einem Sprung auf mich an, doch war dann Frauchens Tiiiiiiiiiim-Ruf für ihn doch bindender als sein Bedürfnis, Kontakt zu mir aufzunehmen. Gut so! Ich habe keine Angst vor Hunden, doch anspringen lasse ich mich von ihnen auch nicht gern.
Nach diesem eher lustigen Tagesbeginn und nach einer 10-minütigen Verweilpause unter einer riesigen blühenden Linde, wo ich Tausenden von Bienen lauschte, kehrte ich wieder um ins Dorf und gönnte mir ein gemütliches Frühstück. Anschließend fuhr ich zur Schule, wo ich ein paar Kolleginnen traf, die sich gemeinsam auf ein Frühstück im Lehrerzimmer vorbereiteten. Das hatte ich gar nicht gewusst. So gab es dort nach dem ersten Frühstück gleich noch ein zweites, verbunden mit nettem Klönschnack über die Erlebnisse in den letzten Tagen.
Dann ging es an die Arbeit: Klassenraum aufräumen. Ich bin nicht fertig geworden und es mag wohl noch weitere zwei Tage dauern, bis alles für das 2. Schuljahr vorbereitet ist. Hinterher hatte ich das Gefühl, ich hätte eine Staublunge *krächz-und-räusper*.
Dort, wo etwas liegt, wird nie geputzt. Da muss man dann schon mal selbst das Staubtuch wedeln.
Als es fast 14 Uhr war, reichte es mir, noch dazu in dieser heutigen Sommerhitze von 30°C. Im Supermarkt besorgte ich neue Hefte für die Kinder und fuhr ins Nachbarstädtchen und infizierte mich mit besagtem Wurm.
Er begegnete mir im dortigen Handarbeitsgeschäft und ließ mich nicht los. Dem NORO-Virus sagt man ja nach, er erzeuge Brechdurchfall, doch bei mir erzeugte er heute Abend bewegliche Finger und so sah das Ergebnis aus:



Was das wird? Es entsteht soeben der erste von 6 Eierwärmern fürs Sonntagsfrühstück. Weiter unten das fertige Strickstück, das nun mit den nächsten fünf Exemplaren zusammen einer ordentlich heißen Wäsche in der Waschmaschine unterzogen werden soll.
Dies wird sein Maß um angeblich ein Drittel verringern und seine Oberfläche verdichten. "Strickfilzen" nennt man dieses Verfahren, das ich für mich gerade erst neu entdecke.



Das Thema NORO-Virus ist noch nicht zu Ende ... das nächste Foto zeigt zwei weitere Knäuel des japanischen Garns, aus dem ein grobmaschiges Dreieckstuch entstehen soll. Die Vorgehensweise durchschaue ich heute Abend noch nicht, obwohl die Besitzerin des Handarbeitsgeschäfts eine Anleitung im Internet für das Aufnehmen von Maschen am Rand bei Youtube erklärt. Vielleicht bin ich auch einfach zu müde heute Abend. Morgen will ich auch das von ihr beschriebene Muster erst mit einem anderen Garn ausprobieren. Das NORO-Garn ist wegen seines Handspinncharakters nicht besonders reißfest. So ist es mir beim ersten Eierwärmer gleich zwei Mal gerissen, weil ich recht fest stricke. Ich musste jedes Mal neu ansetzen, was aber wohl nicht so schlimm sein dürfte, denn im nachher verfilzten Strickstück wird man den Neuansatz sicher kaum noch erkennen.
Das fertige Tuch möchte ich demnächst an Sommerabenden über schwarzen und dunkelgrauen Tops tragen.


Meine nette Nachbarin hat mir neulich ein Stickbild fertig gestellt, das bei mir jahrelang als UFO (Un-Fertiges Objekt) von Schublade zu Schublade flog. Wohin nun mit dem schönen Stück? Alle Wände sind vollgehängt mit Bildern, Kreuzsticharbeiten und anderen Dingen. So kam ich auf die Idee, es in eine Kissenhülle einzuarbeiten. Den Stoff dazu habe ich mir heute besorgt.
Außerdem stöberte ich in der Zeitschriftenauslage im Supermarkt in den Strickzeitschriften und nahm mir zwei mit, ein Heft mit Damen- und eines mit Herrenmode. Mein Bester soll doch auch mal was von meinem Hobby haben! Viel hat ihm daraus nicht gefallen, aber fündig geworden ist er schon.
Ferien sind etwas Herrliches - auch wenn das Thema Schule wie faserige Sehnen ein Stück Fleisch meine Ferien durchwachsen wird. Wenn ich in der Schule fertig bin, soll auch mein häusliches Büro eine gründliche Reinigung und Neuordnung erfahren, dann macht das neue Schuljahr gleich doppelt so viel Spaß.

Oh ... es ist schon wieder heute, weil alles Geschriebene gestern war ... gute Nacht!
Ich frage mich gerade, warum ich so ein mulmiges Gefühl im Bauch habe. War es die Sahne im Eiskaffee, die nicht ganz in Ordnung war? Oder die Sehnen im Ferienfleisch?
Aber doch nicht etwa das NORO-Virus ...??? ;-)
Da will ich mich nun mal schnellstens auf die Bettdecke legen (heiß ist's in der Koje!) und vom heute Abend (ja - heute!) bevorstehenden Wolltreff in der Eisdiele träumen. Dieses dritte Mal werde ich wohl mit den anderen Damen zum ersten Mal draußen vor der Tür sitzen und beim Stricken mein Eis schlabbern ...


Montag, 29. Juni 2009

Kurzbericht vom Tage

Ich komme morgens in meine Klasse, ein paar Kinder sind schon da. Das angefangene Strickdeckchen lege ich auf den runden Korbtisch in der Mitte. Es zieht die Kinder an wie ein Magnet:
"Was ist das denn?"
Ich erzähle, was ich mit ihnen demnächst vorhabe - besonders die anwesenden Jungen lauschen aufmerksam, einer erzählt gar, er habe so ein "Ding" zuhause und wisse gar nicht, wie das geht.
Ein anderer folgt mir auf dem Fuße, als ich mit Strickliesel bewaffnet zum Schulhof strebe, wo ich heute Aufsicht habe.
Ich setze mich auf einen Baumstumpf und beginne zu nadeln.
Er stellt sich neben mich und "will auch mal".
So halte ich mit der linken Hand und um den Zeigefinger gewickeltem Faden die Strickliesel - das gute alte Stück - und er zieht den Faden über die Häkchen. Anfangs rutscht ihm dabei der ganze Schlauch noch ab und zu von denselben, doch bald hat er den Trick mit der rechten sichernden Zeigefingerspitze raus und es geht flotter voran.
Drei Mädchen aus einer mir fremden Klasse (auf dem Pausenhof laufen sicher 20 Klassen herum) schauen nicht lange interessiert zu und wollen auch mal.
Sie dürfen, machen es aber nicht besser als der Junge.
Und bei all dem kamen meine eigenen Stricklieseleien wieder in der Erinnerung hoch und fühlten sich so frisch an, als wäre es erst gestern gewesen - dieses Gefühl ... anheben, rüberziehen, loslassen - eine geniale Wirkerei!
Es macht riesigen Spaß und scheint wohl sehr anzustecken.
Gerade muss ich lächeln bei dem Gedanken daran, dass demnächst vielleicht die Springseilchen in der Klasse liegen bleiben und meine Klasse die anderen Kinder mit einem neuen Virus ansteckt, dem Lisulus obretio patentus.
Retro ist in und macht sich breit ...

Sonntag, 28. Juni 2009

Entscheidung an einem schwülen Sonntag

Meine dienstlichen Aufgaben habe ich gerade beendet, es ist fast Mitternacht, die verlockenden Kirschen stehen immer noch neben dem PC und verführen meine Hand zum Zugreifen ... hmmmmm ... und nun will ich noch kurz berichten, was ich heute neu angefangen habe, bevor ich schlafen gehe.
Das eine Projekt ist eine Variation des Sockenmodells HENNY. Dieses Mal habe ich, wie auf dem Foto zu sehen ist, zwei Farben von dem selbstmusternden Garn einfach ausgelassen. Die Fäden liegen aufgerollt unten links. Es ist das Gelb-Weiß und das Orange. Sie stören mich ein wenig in der Farbfolge. Das Orange schränkt für mein Empfinden auch die Kombinationsmöglichkeiten beim Tragen der Socken zu anderen Kleidungsstücken ein. Die gelben Pfeile kennzeichnen die ausgelassenen Farben im Vormodell.
Den schlichten gelben Streifen (ohne Weiß) dagegen fand ich okay. Klar - alles Geschmackssache!
Das abfallende Garn führe ich einem anderen Verwendungszweck zu, den ich weiter unten beschreibe.




Von der Socke HENNY war noch mehr als ein halbes Knäuel von dem selbstmusternden Garn von LANA GROSSA übrig geblieben, das mich auf eine Idee brachte.
Als Grundschullehrerin würde ich meiner (nach den Ferien) 2. Klasse gern als Lernangebot den Umgang mit der Strickliesel vorstellen. So könnten sich interessierte Kinder beim Herstellen einer bunten Decke für unseren runden Allzwecktisch in der Klassenmitte beteiligen. Ich will in den nächsten Tagen noch eine zweite Strickliesel besorgen - zum Probieren. Wer dann daran bewiesen hat, dass es klappt, darf an der Decke mitarbeiten. Bis zum 4. Schuljahr (ich hoffe, früher!) wird unsere Decke dann wohl fertig sein und viele Kinder haben dann ihrer Hände Arbeit darin stecken. Eine tolle Pausenbeschäftigung für Schönwetterpausen - gemütlich draußen auf der Treppe sitzen und Maschen über Häkchen ziehen!

Mein guter Göttergatte fand die Rückseite (wie unten gezeigt - wo ich den Schlauch zusammennähe) sogar schöner als die Vorderseite. Was meint ihr dazu, liebe MitleserInnen?

Samstag, 27. Juni 2009

Blick zurück ...

Heute erinnere ich mich noch einmal an die Anfangs-Idee zum Halstuch MAIWALD und an den Entstehungsprozess. Nachdem ich die Idee mit dem Zeichenprogramm PhotoDraw skizziert hatte, ging ich ins Handarbeitsgeschäft in unserem Städtchen. Dort leitete mich das Angebot zur Abwandlung meiner ursprünglichen Idee. Konnte ich wissen, dass es ein so schönes selbstmusterndes Garn geben würde, das genau zu meiner Jacke passte?
Eine liebe Freundin fragte mich heute, woher ich nur die Ideen bekäme.
Nun ... sie werden angestoßen durch die Umstände. Sie entwickeln sich beim Tun (oder - wie mein Opa-selig immer sagte: "Die Arbeit weist den Weg.") . Dabei gehe ich natürlich auch das Risiko ein, Mr. Ribbel einladen und noch einmal von vorne beginnen zu müssen. Ohne Risiko kein Gewinn! Manchmal verwerfe ich auch das ganze Projekt.
Heute Abend will ich mal brainstormen, was als nächstes Strickwerk ansteht:
Da ist die eine Socke Chess-on-the-Beach (Schach am Strand), der noch ihr Partner fehlt.
Die Kurzjacke hat noch keine Ärmel und keine Taschen.
Das Sockenmodell HENNY will ich auch für mich stricken, vielleicht mit roten Bündchen, Fersen und Spitzen. Die Wolle ist bereits vorhanden.
Die gute Caféinhaberin hat außerdem noch einen Sockenwunsch. Selbstmusternd in Grüntönen. Fein, dabei lässt sich dann wieder gemütlich Kaffee trinken und klönen.
In meinem Stash (Lager) liegt noch der blau-türkisfarbige Zauberball, der schon halbwegs als Baktus verstrickt war, der aber viel zu schnell sehr breit wurde und daher mehr als 100 g verbraucht hätte. Außerdem gefiel mir der Farbverlauf im kraus rechten Gestrick nicht. Was ich nun aus ihm stricken werde, weiß ich noch nicht. Vielleicht einen neuen KARIUS? Die machen mir derzeit am meisten Spaß ... man kann so schöne Designs erfinden.
Schluss für heute! Morgen ist erst Dienstliches dran, dann noch drei Tage, dann gibt es Ferien!
Juhuuu! Zeit zum Stricken und gärteln ...

Ein KARIUS, der in Fröhlichkeit hüllt

Hier möchte ich nun zeigen, wie vielfältig so ein KARIUS mit Schlaufe getragen werden kann:
1. Den KARIUS doppelt legen, das entstandene Dreieck auf den Ausschnitt legen, das doppelte lange Ende hinten um den Hals legen und durch die Schlaufe stecken. Die Enden hängen vorne herab.


2. Den KARIUS mit dem Dreieck nach hinten um den Nacken legen und die langen Enden vorne umschlingen.




3. Das Mitteldreieck vorne über den Ausschnitt legen, die langen Enden nach hinten um den Hals legen und vorne herabhängen lassen oder beide Enden durch die Schlaufe stecken.




Maiwald - zunächst die Details ...

Bevor ich die Fotos von den Tragemöglichkeiten des MAIWALDS zeige, hier ein paar Details. Zuerst die Blätterperlen, die ich unregelmäßig auf dem mittleren Teil angebracht habe.




An der Mitte hängt dieses Mal wieder die praktische Schlaufe mit einer Reihe von grünen und blauen Glasperlen und ein paar Würfelperlen hängen an den beiden Zipfeln.



Auch so kann man den MAIWALD tragen - im nächsten Post weitere Fotos dazu. Die langen Enden werden für diese Variante durch die Mittelschlaufe gesteckt.

Dienstag, 23. Juni 2009

Der MAIWALD wächst ...


... und wird wohl zum JUNIWALD oder gar JULIWALD mutieren, da ich augenblicklich nicht ganz so oft zum Stricken komme. Hier mal ein Blick auf den Fortschritt ...

Das Garn mit seiner Viskose-Soja-Mischung lässt sich herrlich verstricken - es ist so flauschig-weich!

Mittwoch, 17. Juni 2009

Farborgie im MAIWALD

Der neue KARIUS ist in Arbeit - obwohl ich besser sagen sollte:
Der neue KARIUS ist in Vergnügen - denn es ist wahrhaftig ein Vergnügen, mit diesen frischen Blau-Grün-Tönen zu spielen! Ja ... ich spiele mit den Garnen, von denen eines ein Farbverlaufsgarn ist, das einfach sagenhaft gut zu meiner karierten Baumwoll-Leinen-Jacke passt.
Die Farbkombination erinnert mich an die Stimmung, die einen umfängt, wenn man durch einen maigrünen, noch jungen Wald geht, über dem der leuchtend blaue Himmel thront. Hier und da lugen winzige erste Blümchen in Purpur und Violett aus dem Unterholz.
Neulich entdeckte ich in einem Bastelgeschäft diese niedlichen Glasperlen in Blattform, die die schlichten Flächen am Hals anschließend schmücken könnten. Mal abwarten, wie ich sie zum Schluss verwenden werde. Noch sind alles Tändeleien ... Fisimatenten ...
Die Streifenfolge des Verlaufsgarns machen das Stricken zu einem spannenden Erlebnis - wie neulich eine Bekannte es bezeichnete, denn man weiß nie, wie der Faden sich in den nächsten Reihen entwickelt.
Hier ein Blick aufs Gestrick:

Meinen ROTEN FADEN IM LEBENSMEER trug ich gestern wie einen Schmuck am Hals, als ich im Dienst war. Einer Kollegin gefiel er so gut, dass sie fragte, ob ich ihn nicht in einer Zeitschrift für Landfrauen veröffentlichen wolle. Na ja ... warum nicht?
Hier fehlt auch noch die Anleitung dazu ...

Bin ein Freund vom Teilen ... was man teilt, vermehrt sich nämlich und wird nicht etwa weniger!

Sonntag, 14. Juni 2009

Zauberwochenende

Die zuletzt begonnenen Socken haben nun endgültig ihren Namen bekommen, denn sie ähneln sehr dem Tirami Su und haben an meinen Füßen sicher auch eine solche Wirkung, denn Tirami Su ist Italienisch und heißt "Zieh mich hoch!"
Allein die Tatsache, dass es mir doch im letzten Moment noch gelungen ist, für die zweite Socke den Musterrapport herauszufinden, zieht mich schon hoch. ;-)
Nein, der Name ONION klingt so an"rüchig" ... fehlt nur noch, dass demnächst ein Sockenmodell den Namen CHEESE erhält - och nö!
Dieses Wochenende soll TIRAMI SU nun fertig werden.
Daher war ich gestern im Wolladen unseres kleinen Städtchens und stöberte nach Möglichkeiten, meinen KARIUS-Traum von gestern verwirklichen zu können. Das Ergebnis fiel etwas anders aus als auf dem am Freitag eingestellten Foto. Da ich aber meine blau-türkis-karierte Jacke dabei hatte, fand ich eine tolle Kombination, die auf dem folgenden Foto zu sehen ist.
Außerdem entdeckte ich bei der Gelegenheit einen ZAUBERBALL in Blau-türkis-Tönen, der einfach mit musste. Mal sehen, was ich daraus zaubern werde.


Der Garten schenkte mir gestern 5 Pfund rote Johannisbeeren, die erste Ernte, denn es hängen mindestens noch einmal so viele Beeren am Strauch. So wurden heute 8 Gläser Apfel-Johannisbeermarmelade gezaubert und Johannisbeermuffins gebacken. Hmmmmmm ...
Ob ich aus der zweiten Ernte einen Likör zaubere?