Mittwoch, 5. Juni 2013

Was in meinem ART-Reich passiert ...

Für alle, die nicht laufend nachsehen, was in meinem ART-Reich geschieht, hier einmal ein kurzer Blick in die Entwicklung meiner Zeichnungen:

Mit dem Smartphone fotografiert, weil das Bild nicht mehr auf den Scanner passt ...

Klick macht's groß!

Heute habe ich nur ein paar Feinheiten bearbeitet:
  • die Finger gezeichnet
  • den Arm fertig schattiert
  • den Hintergrund einheitlich grau schattiert
  • die Unterlage begonnen, die sehr schwierig zu zeichnen ist - es handelt sich offensichtlich um eine grob geknüpfte Wollmatte
  • Augenbrauen und Wimpern verfeinert
  • das Haarband weiter differenziert
  • die Seidenblume feiner ausgearbeitet
  • die Windelstruktur unter der Achsel begonnen, die auch sehr schwierig auszuarbeiten ist - unter dem Kinn ist das kleine Windeleckchen bereits fertig
Und immer wieder setze ich Bleistift, Knetradiergummi und Papierwischer an unterschiedlichen Stellen an, um sie noch feiner auszuarbeiten. Das Wesentliche - Gesicht, Arm, Hand und der Rücken - ist fertig. Die anderen Bestandteile des Bildes erlauben etwas mehr Freiheit. So entsprechen das Haarband und die Seidenblume nicht exakt der Vorgabe auf dem Foto. Auch der Wollteppich muss nicht exakt der Vorlage entsprechen. An den Stellen ist künstlerische Freiheit möglich.

Dienstag, 14. Mai 2013

Fertig zum 4. Bloggeburtstag

Viel passiert stricktechnisch bei mir derzeit ja nicht, aber heute Morgen habe ich meinen bereits fertig gestrickten Meeresbrisenloop zusammennähen können - dem Rücken geht's ein klein wenig besser. Die osteopathische Behandlung von gestern zeigt Wirkung und ging sehr tief. Das braucht Zeit und spielt sich auch auf seelischer Ebene ab. Meine Träume sprechen Bände. Letzte Nacht musste ich einmal zum Tö, stand auf, ging zum Bad und plötzlich stellte ich fest, dass ich völlig schmerzfrei war. In dem Moment, als mein Verstand dies registrierte, stellte er sich langsam wieder ein. Ja, Schmerzen müssen wohl tatsächlich eine Sache des Gehirns sein ... und man kann sie offensichtlich - wenn bisher auch nur kurz - einfach vergessen. Ich bin wieder zuversichtlich ...

Hier nun der Loop:



Gruß an Susi,
ich bin gespannt auf Deine Ergebnisse.
Dann mal ran!

Und dass ich heute hier jetzt schon vier Jahre blogge,
kann ich kaum fassen -
wohin ist die Zeit?

Donnerstag, 9. Mai 2013

Meeresbrise - Farbenspiele

Aus dem Erbkoffer habe ich mir ein dünnes kobaltblaues Bändchengarn mit seidigem Glanz herausgeholt und kombiniere es mit einem Knäuel Baumwollgarn in dunklem Türkis, das ich doppelt verstricke. Nun habe ich mal ausprobiert, wozu diese Farbkombi passen könnte. Sie ist sehr vielfältig verrwendbar, wie ich herausgefunden habe. Der Miniloop wird nach der gleichen Anleitung gestrickt wie die vorherigen. Dieses Mal habe ich 20 M angeschlagen.







Dienstag, 7. Mai 2013

Basisgarderobe fix aufgewertet

Wieder ist ein Miniloop entstanden - nach der gleichen Anleitung zu arbeiten wie dieser.


Das verwendete Garn (zwei verschiedene Bändchengarne):

Garnverbrauch ca. 21 g

Garnverbrauch ca. 35 g

Ich habe die Garne mit Nadelstärke Nr. 9 verarbeitet.
Ein Knäuel von jeder Sorte reicht.

Nacken dankt!

Frühlingsfrisch!

Man nehme ...

einen Streifen Jerseystoff in frischen Farben, schneide ihn zu in der Größe 37 cm x 165 cm, noch eine Kappnaht dran und fertig ist der Frühlingswindnackenschutz in frischen Meeresfarben.
Der Stoff sollte so geartet sein, dass sich seine Seiten (nicht die Webkanten, sondern die Schnittkanten) von selbst einrollen. Zusammengenäht wurden die beiden Webkanten. Wie man eine Kappnaht näht, steht hier.

Und nun darf es auch mal ein bisschen frisch draußen sein - der empfindliche Nacken dankt für so einen Loop:

im Blitzlicht

Trageempfehlung: Einfach um den Hals legen, das untere Ende zweimal umdrehen und hinten um den Nacken legen.

fertige Kappnaht

bei Tageslicht

Das Kätzchen ist handgefertigt. Ich habe es mal auf einer Kreativmesse erstanden.

Montag, 29. April 2013

Miniprojekt fertig!

Das war ein ganz flott hergestelltes Teil mit tollem Effekt! So richtig etwas für zwischendurch. Die Anleitung lässt sich vielfältig variieren. Eure Kreativität ist gefragt. Sollte jemand das Teil nacharbeiten und dabei andere Farben, Garne verwenden, würde ich mich über ein Foto freuen.

Hier nun der fertige Miniloop, einem Möbius ähnlich:



Anleitung:

Material: 
je 50 g von einem beliebigen Bändchengarn mit Farbverlauf für ca. Nadelstärke 6 bis 7 und von einem unifarbigen Garn in Strumpfgarnstärke in passender Farbe

So geht's:
18 bis 22 M (gerade M-Zahl, je nach gewünschter Breite - mein Loop hat 22 M, schmaler gestrickt wird es eher ein Schmuckstück als ein Loop) mit dem Bändchengarn anschlagen und danach in der 1. Reihe die linken M mit vorgelegtem Faden links abheben, die rechten Maschen rechts stricken. In der nächsten Reihe werden die linken Maschen wieder mit vorgelegtem Faden abgehoben und die vorher abgehobenen Maschen mit dem entstandenen Umschlag rechts zusammengestrickt.
Dies wiederholt sich laufend (Patentmuster), wobei nach je 2 Reihen die Farbe gewechselt wird.
Randmaschen in den Hinreihen am Anfang links abheben, am Ende rechts stricken, in den Rückreihen ebenso.
Der Rand mit dem Farbwechsel sollte dabei bewusst lose, der andere fest gestrickt werden, da sich die Farbwechselseite leicht zusammenzieht, was aber nach der Ausarbeitung später kaum störend ist.
Den Schal so lang stricken, dass beim Anpassen die Länge um den Hals gefällt.
Die letzte Reihe in dem dünneren Garn 1 M re / 1 M li im Wechsel stricken.
Vor dem Zusammennähen wird der Schäl - ähnlich einem Möbiusband - einmal um sich selbst gedreht.
Die zuletzt gestrickte Reihe wird an den Anschlag mit Maschenstichen angenäht

Beim Tragen wird die Naht in den Nacken und die verdrehte Stelle nach vorn genommen.

Viel Spaß beim Nacharbeiten!

Samstag, 27. April 2013

Schattenrätsel ... Hinweis zum Gartenblog

In meinem Gartenblog habe ich ein merkwürdiges Himmelsphänomen hochgeladen. Wen Wolken und Himmelsphänomene interessieren, der klicke hier.

Kleinprojekt: Eleganter Miniloop

Nun soll der Erbkoffer sich öffnen - Sesam öffne dich und inspiriere mich! Tataaa ... ich wähle dich, du schönes Bändchengarn von Lana Grossa ...


... und vermähle dich mit einem zweiten Garn, dessen Farbe zu deinen passt ...


und nun freut euch gemeinsam, ihr schönen Garne, über eine Idee, die mir gestern dargelegt wurde:


In Vollpatent werdet ihr nun - in zweireihigem Wechsel auf Nadeln Nr. 7 - zu einem Schal verstrickt, der einmal verdreht und hinten zusammengenäht werden wird. Und dann werdet ihr euch gestalten zu einem noblen und außergewöhnlichen Schmuckstück zu meiner braunen Leinenjacke:


Euer Glanz macht mir jetzt schon Freude. Ihr verstrickt euch sehr angenehm, weich, durch die Finger gleitend. Bald dürft ihr mich als Eyecatcher begleiten ...


Was mich bei diesem Projekt sehr berührt und total unter die Haut geht:

Als ich das Bändchengarnknäuel zu einem Teil abgestrickt hatte, lugte ein Papierstückchen aus seinem Inneren hervor. Ich zog es vorsichtig heraus und entfaltete es:


Es handelt sich um die Quittung zu dem Garn. Es wurde (das Datum ist nicht angegeben) im Nachbarstädtchen in einem Handarbeitsgeschäft gekauft, in dem auch ich gern Wolle kaufe. Da das Garn noch fast vollständig vorhanden ist (es fehlte nur etwas an einem der drei gekauften Knäuel), gehe ich davon aus, dass die Erblasserin, die mir übrigens nicht bekannt ist, da ihr Mann erst als Witwer unser Bekannter wurde, sich aus dem Garn gar nichts gestrickt hat.
Ich werde den fertigen Loop natürlich besonders ehren.
Bei der Gelegenheit fällt einem übrigens ein, dass man selbst auch irgendwann mal einen Stash hinterlässt. Ob den wohl auch eine Strickerin erben wird? Vielleicht sollte man das mal überdenken und testamentarisch festlegen ... ach ja, das individuelle Leben ist endlich - das wird einem bei solchen Projekten mal wieder bewusst. Und lebt es nicht irgendwie in den Erben, auch wenn sie nicht verwandt sind, doch weiter?

In diesem Sinne ... VIVA LA VIDA!
Das endlichunendliche Leben!


Sonntag, 21. April 2013

Magische Buschwindröschen

Heute haben wir einen Sonntagsausflug gemacht. Es ging nach Bückeburg ins Hubschraubermuseum. Vorher waren wir noch im Park, weil das Wetter so schön war und ich wurde von einem Feld weißer Blüten in dichtem Grün angezogen. Ich holte mein Smartphone heraus und ... klick ...


Ich ging näher heran ... eine Biene summte in meiner Nähe ... klick ... dieser Ausschnitt stach mir ins Auge:


Mein Papa-selig ist bei mir? Jaaaa, er ist bei mir ... da ist es wieder, das Zeichen, das er mir letztes Jahr nach seinem Hinübergehen in Norwegen so oft geschickt hat - åtte (sprich otte, das ist norwegisch und heißt 8). Sie sah ich mehrmals, wenn ich an meinen Vater (Otto) dachte. Seitdem empfinde ich sie als ein Verbindungszeichen ... für mich, ganz persönlich für mich. Ein klein wenig Magie würzt das Leben.

Das nächste Foto entstand:


Digital verstärke ich, was ich meine:


Inzwischen hatte sich die Biene auf die 8 gesetzt, wie um mich zu animieren, genau dieses Foto zu machen. Und wo setzte sie sich hin? Schaut selbst:


Ja - richtig! Genau auf den Schnittpunkt der Achterlinie!!!
Na, wenn das kein nettes Zeichen ist ...

Leider ist es meinem Papa-selig nicht gelungen zu verhindern, dass ich nach einer Stunde Museumsaufenthalt wieder einen ganz fetten Zischer in meinem Ischiasnerv erlitt. Wie sagte mal jemand? "Wenn du Spinalkanalstenose hast, solltest du bei jeder Einladung, zu einer Ausstellung mitzukommen, eine gute Ausrede parat haben." 

Wenigstens hatte ich eine Schmerztablette dabei ... schnell in ein Café, einen "Sanften Engel" (ha ha ... passt!) und dazu ein Glas Leitungswasser für meine Voltaren bestellt. So war die einstündige Rückfahrt wenigstens einigermaßen durchzuhalten. Gleich geht's in die Waagerechte ... mit einer Rotlichtlampe ...  und ich dachte schon, ich würde jetzt ohne den beruflichen Stress etwas stabiler. Falsch gedacht ... :-(

Aber das Museum war toll!

Sonntag, 14. April 2013

Kunstblog

Liebe BlogbesucherInnen,

meine Entwicklung im Zeichnen stelle ich nun komplett in meinem Kunstblog dar. Wer das laufend verfolgen möchte, der kann rechts oben einen Link zu dem Blog ULL-Rikes Art-Reich anklicken und / oder den Feedreader abonnieren.
Viele, die mein Strickblog besuchen, sind ja doch eher nur an meinen Strickobjekten interessiert.
Einen schönen Restsonntag wünscht Euch
Ulrike