Mittwoch, 12. August 2009

12 von 12 - ich hab's getan!

Los geht's ...
Aufstehen und zum FLEXIBAR greifen. Au weia ... sind die Muskeln noch müde! Die Schwingungsamplitude ist schwach, aber ich halte durch - je Übung 90 Sekunden. Die Anzahl der gemachten Übungen verrate ich nicht!
Wie früh ich aufgestanden bin? Findet's selbst raus! ;-)


Duschen, dann Frühstück vorbereiten. In der Küche steht die mit Apfelessig, Spülmittel und Wasser aufgestellte Essigfliegenfalle. Ui ... es scheint was dran zu sein an dem Tipp aus einer Frauenzeitschrift - aber leider fliegen noch mehr Fliegen um meine Nase als vorher. Habe ich sie zusätzlich angelockt oder vermehren sich diese Tierchen nach einem Schlückchen Apfelessig in doppeltem Tempo, wenn sie es schaffen, sich vom Fallenrand auf und davon zu machen?



Frühstück mit rotem Tee, Brötchen, Knäcke und Marmelade auf Quark. Ein königliches Mahl nach fast zwei Wochen Kursemmel mit Kräutertee!


Der neue Sommerpulli wächst - bei einer Tasse Tee nach dem Frühstück - um zwei Streifen.


Jedes Mal, wenn ich an meinem Trampolin vorbeikomme, spüre ich die Verlockung der gestern angekommenen neuen Wollknäuel für Frau Nachbarins und meine neuen Socken. Ha ... von nagelneuen Wollknäueln geht eine ebensolche Verführungskraft aus wie von einer Tafel Schokolade.
Ich habe mich aber zugunsten des neuen Pullis wieder mal beherrscht!


Das Vernähfadensammelsurium seit Beginn des Strickblogs (April 09?). Weiß jemand, ob man damit was Nettes erschaffen kann?



Bügeln ... es wurde nicht viel draus. Mein Blick ...



... schweifte aus dem vor mir liegenden Fenster, in dessen Rahmen plötzlich der Kirschbaum ungewöhnliche Verrenkungen machte. Na, es wird ja richtig stürmisch ...


Rechts von mir noch eine Verlockung ... der Stoff für meine beiden Sommertopps. Ob ich den wohl bis zu den Herbstferien liegen lassen muss? Nähen tu ich nur gern, wenn ich es nicht unterbrechen muss.



Na also ... ich wusste es doch: Regenwetter!


Beim gemütlichen Nachmittagstee in Gartenzeitschriften geschmökert und Ideen für den fast völlig gerodeten Garten gesammelt ... das macht Spaß! Zettelchen dran zum Wiederfinden!


... das Büro aufgeräumt, mit den Kolleginnen in der Schule telefoniert (bin noch krank geschrieben) und 1001 Problemchen gelöst. Sie konferierten den ganzen Tag, gestern schon und die nächsten zwei Tage wieder. Ich machte auch meine "Hausaufgaben" und beschäftigte mich mit Klassenstundenplan und ähnlichen organisatorischen Aufgaben.



Die Ferien sind definitiv vorbei!
Und die Handarbeiten werden gerade in den nächsten Wochen spärlicher werden. So gibt es hier dann ab und zu mal etwas Neues, aber nur, wenn etwas fertig ist ... mal abwarten ...
Die "12 von 12"-Idee hat Spaß gemacht. Euch hoffentlich auch ein wenig ... wer will auch mal?

Hier gibt es mehr davon!

Dienstag, 11. August 2009

Gerade entdeckt!

http://sockhaus.antville.org/

Dort war's ... eine tolle Idee!
Ich zitiere:

"Wer noch nicht weiß, was "12 von 12" eigentlich ist: Am 12. des Monats nimmt man seinen Fotoapparat und macht - über den Tag verteilt - ganz viele Fotos. Abends sucht man sich dann die zwölf Bilder, die einem am besten gefallen, aus und stellt sie in sein Blog. Macht auf jeden Fall Spaß!)"

DAS WILL ICH AUCH!
Und das Schönste:
Wenn ich das nächste Mal aufwache, ist der ZWÖLFTE!
Also ... sofort Kamera aufladen und auf den Nachttisch legen. Nein, ich werde mir die Kamera nicht beim Aufwachen vor den gähnenden Rachen halten und euch meine Plomben zeigen. ;-)
Mal sehen, was bei dem Spiel herauskommt ... morgen wissen wir mehr!
Danke schon mal an Frau Sockhaus!

Samstag, 8. August 2009

Raupenkörper und Spinnenbeine

Das macht ja beim Stricken erst so richtig Spaß: Garn im Stash entdecken, von dem man Garn ichts mehr wusste - sorry - gar nichts mehr wusste und dann mit dem Träumen, Zeichnen, Entwerfen beginnen. Einen Schnitt zeichnen (davon gibt es ja genug in Strickzeitungen, die man nach Belieben in ihren Bestandteilen kombinieren kann), Maschenprobe machen, Strickrechner raus ... und schon geht es los:


Das Maschenbild gefällt mir sehr gut, auch der Griff ... angenehm weich und doch kühl. Der dunklere Wildseidenstreifen ist fast flauschig zwischen den Fingern, der melierte Streifen, der ja auch einen Faden von dem Seidengarn und ansonsten weiße, mercerisierte Baumwolle enthält, setzt sich nur weich von dem dunkleren Streifen ab, weil ja das Seidengarn farblich in dem Weiß vertreten ist:


Eine erste Legeprobe - ich freue mich schon auf den fertigen Pulli. Ihn werde ich jetzt zügig zu Ende stricken, denn allzu lang wird der Sommer ja nicht mehr dauern.


Auch mein kleiner Sansorius ist hingerissen von seinem hübschen Gemüsegärtchen. Bald gibt es Kohlsuppe und Paprikasalat ...

Auf der Terrasse unter gelber Markise und zwischen all den bunten Blumen macht das Stricken gleich noch mehr Spaß. Die Blumen haben sich alle prächtig entwickelt und manchmal komme ich mir vor wie im Garten eines englischen Cottages. Die einzelnen Blumen in den Kübeln, Töpfen und Trögen wachsen teilweise schon so sehr ineinander, dass sie gar nicht mehr einzeln wahrgenommen werden.



Diese Schöne erstand ich im Mai im Blumenladen hinter unserem Haus. Es ist die Fesche Fanny (botanisch: Cleome 'Senorita Rosalita'), die von bayrischen Gärtnern zur "Blume des Jahres 2008" gewählt wurde. Das zu Recht, denn sie hat keine Stacheln und wächst unermüdlich den ganzen Sommer bis zum ersten Frost. Ihren Namen hat sie von den langen Staubgefäßen, die wie Spinnenbeine unter der Blüte hervorschauen. Eine Schöne zum Verlieben!
Das fanden wohl auch die Kohlweißlinge, die sie ständig umschwirrten. Mit für die Blume fatalen Folgen, denn die auf den Blättern abgelegten Eier entließen kurz darauf zahlreiche kleine Raupen, die sich in Windeseile an den Blättern fett fraßen. Da ich derzeit täglich an meinen Blumen bin, die ich gieße, pflege, bewundere, konnte ich Schlimmeres verhüten. So wurden sie - kaum entdeckt - von mir abge"pflückt" und durften dann das Fliegen lernen, noch bevor sie durch das Puppenstadium hindurch sich in einen neuen Kohlweißling verwandeln konnten. Sie flogen in hohem Bogen ... weit durch unseren Garten ... nur weg von meiner schönen Cleome (erinnert der Name nicht an Cleopatra?). Adieu - und nun sucht euch eine andere Staude - ha, die gibt es in unserem Garten nicht (noch nicht, denn in Kürze wird der Garten neu gestaltet).



Komm, Schätzelein, das lassen wir nun aber!


Vielleicht hätte ich mir mal in einem anderen Garten den Weißlingstöter, eine nur 3mm lange Brackwespe, einfangen sollen. Die legt nämlich ihre Eier in die Raupen des Kohlweißlings ab. Wenn die aus den Eiern schlüpfenden Wespenlarven als Parasiten die Raupe von innen ausgefressen haben, dann verpuppen sie sich in der Blume unter den Blättern in kleinen Gespinsten, die manche Menschen Raupeneier nennen, was sie aber nicht sind. Ja, so ist der Kreislauf der Natur - eine Art frisst die andere ...

Dieser feine Herr hier - ein Weberknecht - hatte gute Gesellschaft im Hause Cleome, denn seinesgleichen fand ich auf vielen Blättern. Dort sind sie auf der Suche nach mikroskopisch kleinen Insekten, die absterbendes Material zersetzen. So fügt sich eins ins andere ...



Donnerstag, 6. August 2009

Fünfunddreißigster und sechsunddreißigster Ferientag - aus dem Lukreativkästchen geplaudert ...

Ich habe hier längere Zeit nichts mehr gezeigt, daher gibt es heute mal ein bisschen mehr.
Von meinen Adventssöckchen gibt es seit heute 12 Stück, gestern waren es noch 11, wie auf dem Foto zu sehen ist. Wie weit bist Du inzwischen, Nadia? ;-)
Der Halsschmuck zu der braunen Leinenjacke ist nur unwesentlich länger geworden. Ich weiß nun, dass ich die Perlen am anderen Ende in Naturweiß nehmen werde, denn das kommt auch in dem Farbmustergarn vor.
Das gab es neulich mal an einem heißen Tag: Limonade, selbst gemacht! Dazu wurden je eine Handvoll Zitronenmelisse und Pfefferminze mit kochend heißem Wasser (1,5 l) aufgebrüht, dazu kam Zucker (8 EL) und der Saft von mehreren Zitronen (mindestens drei). Das lässt man abkühlen und serviert es am nächsten Tag mit Minzeblättchen und einem kleinen Zitronenstückchen (unbehandelt natürlich). Sehr erfrischend!
Dazu gehörte dann noch die edle Pfefferminzschokolade von Dolfin, die wir in einer Chocolaterie erstanden hatten. Gemein lecker!!!


Derzeit befasse ich mich ganz und gar nicht mit solchen Leckereien, da ich aus gesundheitlichen Gründen gerade eine strenge Fastendiät einhalte.
Also zu einem anderen Thema:
Schöne Farben!
Diese Kombination hier mag ich im Blumenbeet besonders gern:

Mein kleiner Glücksbringer SANSORIUS auch, doch die nun langsam, aber sicher verblühenden Hornveilchen und Stiefmütterchen empfindet er nicht mehr als Bereicherung für sein kleines SANSIBAR. Heute habe ich sie denn auch ausgerupft und ihm einen kleinen Zwergengemüsegarten eingerichtet. Es gibt kleinen Kohl und Paprikaschötchen. Für uns Menschen sind es nur Zierpflanzen, aber er wird sie mögen ... ;-)
Bilder davon gibt es später mal.


Heute Morgen suchte ich nach einem Stück blauen Stoff, der neulich von dem genähten Kissen übrig geblieben war. Ich suchte in meinem großen Wäschekorb, den ich zu einem Woll- und Stofflager umfunktioniert hatte. Dabei entdeckte ich so allerlei Brauchbares:
Besonders schön finde ich diesen Strang naturfarbige Wildseide, die ich mal aus Industriegarnresten bekam. Sie war derzeit unglaublich billig. Ich habe sie mit einem gleichfarbigen Baumwollgarn zusammen kombiniert in einem Faden zu einem sportlichen Pullover verarbeitet, den ich damals selbst entwarf.


Heute Abend kam ich auf die Idee, das Wildseidengarn mit einem anderen Vorrat mercerisierten Baumwollgarns zu mischen und so wie unten sieht das Knäuel bisher aus. Eine Strickprobe habe ich auch schon gemacht, aber noch nicht fotografiert. Das Pröbchen finde ich schon sehr ansprechend. Das könnte noch ein Sommertop für die letzten heißen Tage dieses Sommers werden!

Der gelbe Pfeil auf dem Bügelbrett zeigt auf einen Formstreifen, den ich heute Morgen als Gardinenraffer für unsere Wohnzimmerstores genäht habe. Da ist ja der blaue Stoff!
Ich bin es Leid, hinter dem Fenster zu sitzen und in mein von links verdecktes Blumenparadies zu sehen.


Noch sitzt der Raffer provisorisch an seinem Platz. Ich muss noch Ringe und einen Haken besorgen. Aber der Blick ist schon mal frei:

Genug für heute - ich gehe noch ein bisschen stricken ...


Donnerstag, 30. Juli 2009

Die Dienstagsfrage - wegen Abwesenheit am Donnerstag beantwortet

Trägst Du jetzt gerade - während Du diese Frage liest - etwas Selbstgestricktes? Und wenn ja - was denn? Wenn nein - warum denn nicht? Gibt es ein Foto? Zeig!
Quelle: Das Wollschaf
Da gibt es nichts zu zeigen. Im Sommer trage ich Selbstgestricktes höchstens an Terrassenabenden, wenn die Nachtkühle hereinbricht. Das ist dann meistens ein Dreieckstuch. Außerdem habe ich oft einen meiner Kariüsse bei mir, den ich im Auto, falls es zieht, um den Hals legen kann.
Warme Socken warten in der Schublade auf den Herbst.

Fünfundzwanzigster bis neunundzwanzigster Ferientag - strickfreie Wandertage


Habe kräftige Wanderbeine bekommen, bin stundenlang im Süntel mit den merkwürdigen Buchen herumgelaufen und habe fast zweimal das Bad Zwischenahner Meer umrundet.

Herrlich!

Im Auto 3 Adventssöckchen gestrickt (nun sind es 10) ... das war's!

Samstag, 25. Juli 2009

Vierundzwanzigster Ferientag - neuer Stoff und Strickschmuck kreiert

Samstag - Markttag in der Nachbarstadt.
Und schon vorher wusste ich, dass ich mal wieder in den Stoff-Markt gehen würde (Reste-Truhe). Mal sehen, was es da so gibt ... Sommer-Ausverkauf?
Ich suchte nach einem weißen Stoff für ein Top zu meiner braunen Leinenjacke. Der war schnell gefunden.
Auf dem Wege hatte ich im Auto als Beifahrerin auch schon wieder die Nadeln in der Hand, denn es soll ein Strickschmuck zu der Jacke entstehen - auf dem zweiten Foto im Detail:



Ganz aus dem Häuschen war ich wegen der Entdeckung eines Taftstoffes für feierliche Anlässe, der mit Blättern bestickt ist. Den passenden Schmuck - eine Keramik-Anstecknadel mit einem Blatt - hatte ich heute zufällig an der Jacke stecken:

Hier der Strickschmuck noch einmal im Detail. Noch steckt die Idee in den Kinderschuhen, denn ich habe noch viele andere Perlen, die dazu passen würden. Aber es wird auch möglich sein, sie von Fall zu Fall auszutauschen.

Hier ist der Schnitt für das Top zu sehen, den ich von einem gekauften Top abzeichnete und leicht veränderte - auf dem Detailfoto ist der weiße Stoff abgebildet:

Freitag, 24. Juli 2009

Dreiundzwanzigster Ferientag - ich kann mich nicht entscheiden

Ja, welchen Hintergrund nehme ich denn nun? - Ich weiß es nicht! Egal - da habt ihr sie alle drei:




Fertigungsdauer pro Söckchen ca. 45 Minuten (x 24 = 18 Stunden). Ein Viertel habe ich fertig. Wenn ich es in den Sommerferien nicht schaffe, kommen ja noch die Herbstferien. Oder mal hier eins, mal da eins so zwischendurch. Das wird schon!
Heute habe ich mir den weiteren Fortgang überlegt:
Erster Elternabend ... Vorstellung der ersten Söckchen ... "Wer von Ihnen würde es gern übernehmen, die Söckchen mit etwa gleichwertigen Überraschungen zu füllen?" ... bin sicher, dass sich mehrere Eltern dazu bereit erklären. Ich würde sowas als Mutter sehr gern übernehmen (als Lehrerin stricke ich ja auch gern für meine Süßen). Ich freue mich schon auf Advent ... die Sockenkette soll für die Kinder erst in der Adventszeit erscheinen - Geheimniiiiis! *psssst*

Donnerstag, 23. Juli 2009

Zweiundzwanzigster Ferientag - der frühe Vogel ...


... strickt die Adventssöckchen im Sommer ...

Mittwoch, 22. Juli 2009

Einundzwanzigster Ferientag - nicht die Kinder geschrumpft

Gleich nach dem Aufstehen ein letztes Foto bei Tageslicht und dann ab mit euch in die Waschmaschine!


Da von beiden Knäueln noch ein bisschen übrig war, knotete ich die beiden Reste zusammen, wog ein trockenes Hütchen und das Knäuel - ja, es würde für noch ein weiteres Hütchen reichen. Aller guten Hüte sind SIEBEN!



Nun können sie nach Hause kommen - die 7 Zwerge. Dort gibt es frisch gewaschene Mützchen. Der Oberzwerg kann sich ja das ungefilzte Hütchen aufsetzen. Es ist noch größer als die anderen. Aber nicht mehr lange - die nächste Jeanswäsche kommt bestimmt ... bei der vielen Gartenarbeit mit braunen Knien ...


Außerdem habe ich heute nicht die Kinder, aber etwas anderes geschrumpft:
Beim weiteren Durchwaschen aller Wollpullover - Vorbeugungsaktion gegen Motten - fiel mir ein Exemplar in die Hände, das ich seit Jahren nicht mehr getragen habe und schon mehrmals in die Altkleidersammlumng geben wollte. In meinem Filztaschen-Buch hatte ich auch die Idee gelesen, aus abgelegten Wollpullis Taschen machen zu können. Na denn! Waschmaschine auf, Baumwolle 60°C einstellen ... Wasser Marsch!
Hier das Ergebnis der Pullischrumpfung:


Nein, es handelt sich nicht um einen Kinderpullover - und nein, das Bild ist auch nicht unscharf. Der Pullover ist sehr viel kürzer geworden und das Muster unklarer. Gerne würde ich nun daraus eine große Tasche machen. Die Musterbordüre am unteren Rand würde dann zum oberen Rand der Tasche, die Ärmel zu einem Trageriemen. Hier ein lustiger Entwurf - noch ganz grob:

Ein Taschentraum, mit dem ich nun schlafen gehen kann ... gute Nacht!