Dienstag, 25. August 2009

Der erste Schritt ist getan!

Nachdem ich heute benachrichtigt wurde über einen Beitrag in elizzzas Strickblog, in dem marie-marie fragt, wie die Strickanfänge ihrer Blogleser waren, habe ich mir ein Herz genommen und eine ehemalige Schülerin angerufen, der ich in ihrem letzten Grundschuljahr meine Strickanfänge vermachte.
In meiner inzwischen nicht mehr existierenden Website schreibe ich dazu:
Meine Tante strickte auch sehr viel (sie tut es heute noch mit ihren inzwischen 96 Jahren!) und bei ihr durfte ich dann meine ersten Versuche machen. Sie hatte eine ganze Kiste voller Wollreste und ich weiß noch, dass ich zuerst einen Schal ausprobierte von der Sorte, die je länger desto schmaler wurden, weil ich noch so viele Maschen fallen ließ.
Während dieser Zeit spielte ich noch gern mit Puppen.
So ergab es sich wohl eines Tages, dass ich mir eine Barbiepuppe wünschte. Meine Mutter, die diese Art von Puppen wohl nicht so gut fand, entdeckte in dem Versandkatalog, aus dem sie immer ihre Wolle bestellte, eine etwas größere Puppe mit dem Namen Pagine. Das Versandhaus, das es heute in der Form nicht mehr gibt, hieß 3-Pagen-Wollversand. Das Geniale war nun, dass es zu der Puppe eine ganze Anzahl von tollen Strickmodellen gab, die man nach einfachen Anleitungen nacharbeiten konnte. Puppe und Anleitungsheft lagen dann - statt einer Barbiepuppe (meiner Mutter sei Dank!) - unter dem Christbaum.
Nun begann das Verstricken der ganzen Restknäuel, die ich im Handarbeitstischchen meiner Mutter entdeckte. Pagine bekam alles, was eine Puppendame braucht: Theaterkleid, Bikini, Täschchen, Mützchen, einen Skianzug, sogar ein Judoanzug war dabei, was mein eigenes Leben ins Puppenleben hinüberspiegelte.
Ich rief also eben nun endlich jene Ex-Schülerin an, die noch immer meine Pagine mit Köfferchen und Strickkleidung ihr Eigen nennt.
Was für eine Freude in mir aufstieg, kann ich kaum beschreiben! Wir sind am Donnerstag Nachmittag (übermorgen) verabredet und ich leihe mir das gute Erbstück zwecks "photoshooting" noch einmal aus.
Ich nehme an, dass es lustig werden wird und vielleicht auch für Euch interessant, wie so eine Strick-Karriere verlaufen kann.
Habt eine Weile Geduld, liebe LeserInnen ... Pagine ist very well equipped, but not amused, denn damals hat sie beim unvorsichtigen Spiel mit meinem Bruder und mir die Hälfte ihres kostbaren Haarschopfs verloren. Mal sehen, wie wir das beim "shooting" kaschieren können. Mich selbst amüsiert es gerade, dass ich schon jetzt wieder beginne, sie als gleichberechtigte PERSON in meinen Bericht mit einzubinden:
... wie WIR das beim "shooting" kaschieren können ...
Inzwischen habe ich durch ein kleines bisschen Googelei auch erfahren, dass der damalige Wollversand aufs Jahr genau so alt ist wie ich ... na, nun könnt Ihr gucken ... nur Wolle gibt es dort nicht mehr. Schade!

Donnerstag, 20. August 2009

Das fand ich lustig

Neulich erzählte ich doch davon, dass meine Nachbarin leidenschaftlich gern Kreuzstichbilder stickt und auch gerne angefangene Arbeiten zu Ende fertigt. So hatte ich ihr ein zu zwei Drittel fertiggestelltes Stickbild gegeben und freute mich, dass es nach seinem langjährigen UFO-Dasein endlich vervollständigt würde. Da bei uns alle Wände voll hängen, habe ich dann eine Kissenhülle damit gestaltet.
Nun hatte meine Nachbarin bei mir etwas gut. So kam ich auf die Idee, ihr zum Dank ein Paar Socken zu stricken. Ich zeigte ihr zwei Farbmustergarne zur Wahl - und was wählte sie???
Habe ich sie mit den Farben meines Stickbildes subliminal beeinflusst? Nun schaut bloß mal her, welches Garn sie wählte:


Mittwoch, 19. August 2009

Die zwei eingereichten Gedichte

Sie sollen nun, da sie nicht zu einem Gewinn geführt haben, auch noch hier erscheinen - zwei echte Limericks (mit den obligatorischen Ortsnamen am Ende der ersten Zeile):

Meine Jugend verbracht’ ich in Herford.
Als Kind kam ich da nur sehr schwer fort.
Erst hoch in Norwegen
Mit Drops-Garn – welch’ Segen –
Gefiel mir das Stricken dann sehr dort.


Es war eine Oma in Bielefeld,
die hat ihre Strickmaschen nie gezählt.
Da geriet mancher Pulli
So groß wie ein Gulli.
Ach hätt' sie nur dünneres Garn gewählt!


Der erste der beiden Limericks entspricht so ziemlich den Tatsachen, die Omi mit dem Gullipulli enthüpfte meiner Fantasie hihi ...

Sonntag, 16. August 2009

Schule hat bEGONnen

Schule hat bEGONnen
... so hieß früher einmal der Spruch, der hinten an allen Autofenstern junger Eltern oder kinderlieber Menschen klebte.
Schule hat bEGONnen --> EGON hat Schule!
Liebe Blog-Leser aus NRW - denkt morgen daran!
Die I-Dötzchen sind unterwegs, noch total aufgeregt und mit Schultüte unterm Arm, die sie in den meisten Fällen erst zuhause öffnen dürfen. Da kann es schon mal passieren, dass man nicht nach rechts und links guckt.
Das zum Thema "Meine Sommerferien" - sie sind vorbei!
Ich bin schon die ganze Woche mit schulischen Aufgaben beschäftigt, habe aber heute trotzdem noch einen schönen Ausflug in den Urwald an der Sababurg und zur Schäferscheune in Helmarshausen gemacht und sogar meinen neuen Pulli fertig bekommen.
Das hat noch ganz schön gedauert, denn ich habe nach jedem Ringelstreifen den Faden abgeschnitten - da beißt die Maus kein'n Faden ab - leider, denn sonst hätte ich den Pulli einfach ins Getreidefeld gelegt, wo die Damen und Herren Mäuse sich herumtreiben.
So wurde meine kleine Stickschere zur Maus, was aber auch nicht reichte, denn vorher musste Madame Pieknadel alles dreimal durch die Nähte ziehen ... puuuuuh! Was für eine Arbeit!
Aber ich denke, es hat sich gelohnt - schaut her:

Und Frau Nachbarins Socken habe ich heute auf dem Beifahrersitz begonnen. Dank meinem lieben Schatz, der die Kutsche gelenkt hat.
Immer dabei - die gefilzte Sockenstrickzeugtasche.

Donnerstag, 13. August 2009

Verdichtete Strickerei

Bei Tichiro gab es einen Gedichtwettbewerb zum 3. Bloggeburtstag, den finde ich jetzt noch nicht mal wieder ... huch ... aber meine Gedichte. Ja - ich habe GedichTE(!) geschrieben, aber es sollte nur eins sein. Sorry, habe noch nie bei so was mitgemacht. Nächstes Mal weiß ich es besser.
Bedingung:
Das Wort STRICKEN muss in irgendeiner Form drin vorkommen. Gedichtform ansonsten egal ...
Hat riesig Spaß gemacht!

Daher gibt es hier auch jetzt den "überflüssigen" Rest zu lesen:

Jambisches Gedicht mit ungleicher Verslänge:

In zartem Grün
in hellem Blau
mein Baktus ist gestrickt.
Den will nun haben jede Frau,
und damit stehlen mir die Schau,
für mich ist’s ein Konflikt.


Zwei Limericks:


Ich hab’ eine Tante in Melle,
die strickt stets sehr viel und sehr schnelle.
Die Hände, sie flitzen,
die Augen noch blitzen,
sie sitzt meistens fest auf der Stelle.


(Nachtrag am 31.3.15:
Meine Tante Henny ist dieses Jahr am 10.01. verstorben.
In der letzten Zeit konnte sie nicht mehr stricken,
ha tzuerst das Stricken von Spitze und Ferse bei den Socken aufgegeben,
dann häkelte sie eine Zeit lang noch einfache Topflappen.
Vier davon hüte ich wie meinen Augapfel,
wenn sie auch schon weniger regelmäßig gehäelt sind.)


Lernt man mit 90 noch stricken?
Ich glaube, das kannst du wohl knicken.
Versuch doch am Spinnen
mal Spaß zu gewinnen.
Dann dreh dir 'nen Faden, 'nen dicken!



Zwei Elfchen:


stricken
meine versuchung
rein ins wollgeschäft
was wird aus der beute
karius


wollknäuel
rundes ding
meine leidenschaft weckend
was soll ich tun
stricken



Die zwei verwendeten kommen später mal dazu ...
eins wird möglicherweise nicht akzeptiert (??), weil das Wort STRICKEN dort mit einem anderen Nomen zusammengesetzt ist.

Einsendeschluss ist morgen ...
glaube ich ...
möchte doch so gern mal einen Ishbel stricken ...
gewonnen habe ich in Strickblogs noch nie nicht!

Mittwoch, 12. August 2009

12 von 12 - ich hab's getan!

Los geht's ...
Aufstehen und zum FLEXIBAR greifen. Au weia ... sind die Muskeln noch müde! Die Schwingungsamplitude ist schwach, aber ich halte durch - je Übung 90 Sekunden. Die Anzahl der gemachten Übungen verrate ich nicht!
Wie früh ich aufgestanden bin? Findet's selbst raus! ;-)


Duschen, dann Frühstück vorbereiten. In der Küche steht die mit Apfelessig, Spülmittel und Wasser aufgestellte Essigfliegenfalle. Ui ... es scheint was dran zu sein an dem Tipp aus einer Frauenzeitschrift - aber leider fliegen noch mehr Fliegen um meine Nase als vorher. Habe ich sie zusätzlich angelockt oder vermehren sich diese Tierchen nach einem Schlückchen Apfelessig in doppeltem Tempo, wenn sie es schaffen, sich vom Fallenrand auf und davon zu machen?



Frühstück mit rotem Tee, Brötchen, Knäcke und Marmelade auf Quark. Ein königliches Mahl nach fast zwei Wochen Kursemmel mit Kräutertee!


Der neue Sommerpulli wächst - bei einer Tasse Tee nach dem Frühstück - um zwei Streifen.


Jedes Mal, wenn ich an meinem Trampolin vorbeikomme, spüre ich die Verlockung der gestern angekommenen neuen Wollknäuel für Frau Nachbarins und meine neuen Socken. Ha ... von nagelneuen Wollknäueln geht eine ebensolche Verführungskraft aus wie von einer Tafel Schokolade.
Ich habe mich aber zugunsten des neuen Pullis wieder mal beherrscht!


Das Vernähfadensammelsurium seit Beginn des Strickblogs (April 09?). Weiß jemand, ob man damit was Nettes erschaffen kann?



Bügeln ... es wurde nicht viel draus. Mein Blick ...



... schweifte aus dem vor mir liegenden Fenster, in dessen Rahmen plötzlich der Kirschbaum ungewöhnliche Verrenkungen machte. Na, es wird ja richtig stürmisch ...


Rechts von mir noch eine Verlockung ... der Stoff für meine beiden Sommertopps. Ob ich den wohl bis zu den Herbstferien liegen lassen muss? Nähen tu ich nur gern, wenn ich es nicht unterbrechen muss.



Na also ... ich wusste es doch: Regenwetter!


Beim gemütlichen Nachmittagstee in Gartenzeitschriften geschmökert und Ideen für den fast völlig gerodeten Garten gesammelt ... das macht Spaß! Zettelchen dran zum Wiederfinden!


... das Büro aufgeräumt, mit den Kolleginnen in der Schule telefoniert (bin noch krank geschrieben) und 1001 Problemchen gelöst. Sie konferierten den ganzen Tag, gestern schon und die nächsten zwei Tage wieder. Ich machte auch meine "Hausaufgaben" und beschäftigte mich mit Klassenstundenplan und ähnlichen organisatorischen Aufgaben.



Die Ferien sind definitiv vorbei!
Und die Handarbeiten werden gerade in den nächsten Wochen spärlicher werden. So gibt es hier dann ab und zu mal etwas Neues, aber nur, wenn etwas fertig ist ... mal abwarten ...
Die "12 von 12"-Idee hat Spaß gemacht. Euch hoffentlich auch ein wenig ... wer will auch mal?

Hier gibt es mehr davon!

Dienstag, 11. August 2009

Gerade entdeckt!

http://sockhaus.antville.org/

Dort war's ... eine tolle Idee!
Ich zitiere:

"Wer noch nicht weiß, was "12 von 12" eigentlich ist: Am 12. des Monats nimmt man seinen Fotoapparat und macht - über den Tag verteilt - ganz viele Fotos. Abends sucht man sich dann die zwölf Bilder, die einem am besten gefallen, aus und stellt sie in sein Blog. Macht auf jeden Fall Spaß!)"

DAS WILL ICH AUCH!
Und das Schönste:
Wenn ich das nächste Mal aufwache, ist der ZWÖLFTE!
Also ... sofort Kamera aufladen und auf den Nachttisch legen. Nein, ich werde mir die Kamera nicht beim Aufwachen vor den gähnenden Rachen halten und euch meine Plomben zeigen. ;-)
Mal sehen, was bei dem Spiel herauskommt ... morgen wissen wir mehr!
Danke schon mal an Frau Sockhaus!

Samstag, 8. August 2009

Raupenkörper und Spinnenbeine

Das macht ja beim Stricken erst so richtig Spaß: Garn im Stash entdecken, von dem man Garn ichts mehr wusste - sorry - gar nichts mehr wusste und dann mit dem Träumen, Zeichnen, Entwerfen beginnen. Einen Schnitt zeichnen (davon gibt es ja genug in Strickzeitungen, die man nach Belieben in ihren Bestandteilen kombinieren kann), Maschenprobe machen, Strickrechner raus ... und schon geht es los:


Das Maschenbild gefällt mir sehr gut, auch der Griff ... angenehm weich und doch kühl. Der dunklere Wildseidenstreifen ist fast flauschig zwischen den Fingern, der melierte Streifen, der ja auch einen Faden von dem Seidengarn und ansonsten weiße, mercerisierte Baumwolle enthält, setzt sich nur weich von dem dunkleren Streifen ab, weil ja das Seidengarn farblich in dem Weiß vertreten ist:


Eine erste Legeprobe - ich freue mich schon auf den fertigen Pulli. Ihn werde ich jetzt zügig zu Ende stricken, denn allzu lang wird der Sommer ja nicht mehr dauern.


Auch mein kleiner Sansorius ist hingerissen von seinem hübschen Gemüsegärtchen. Bald gibt es Kohlsuppe und Paprikasalat ...

Auf der Terrasse unter gelber Markise und zwischen all den bunten Blumen macht das Stricken gleich noch mehr Spaß. Die Blumen haben sich alle prächtig entwickelt und manchmal komme ich mir vor wie im Garten eines englischen Cottages. Die einzelnen Blumen in den Kübeln, Töpfen und Trögen wachsen teilweise schon so sehr ineinander, dass sie gar nicht mehr einzeln wahrgenommen werden.



Diese Schöne erstand ich im Mai im Blumenladen hinter unserem Haus. Es ist die Fesche Fanny (botanisch: Cleome 'Senorita Rosalita'), die von bayrischen Gärtnern zur "Blume des Jahres 2008" gewählt wurde. Das zu Recht, denn sie hat keine Stacheln und wächst unermüdlich den ganzen Sommer bis zum ersten Frost. Ihren Namen hat sie von den langen Staubgefäßen, die wie Spinnenbeine unter der Blüte hervorschauen. Eine Schöne zum Verlieben!
Das fanden wohl auch die Kohlweißlinge, die sie ständig umschwirrten. Mit für die Blume fatalen Folgen, denn die auf den Blättern abgelegten Eier entließen kurz darauf zahlreiche kleine Raupen, die sich in Windeseile an den Blättern fett fraßen. Da ich derzeit täglich an meinen Blumen bin, die ich gieße, pflege, bewundere, konnte ich Schlimmeres verhüten. So wurden sie - kaum entdeckt - von mir abge"pflückt" und durften dann das Fliegen lernen, noch bevor sie durch das Puppenstadium hindurch sich in einen neuen Kohlweißling verwandeln konnten. Sie flogen in hohem Bogen ... weit durch unseren Garten ... nur weg von meiner schönen Cleome (erinnert der Name nicht an Cleopatra?). Adieu - und nun sucht euch eine andere Staude - ha, die gibt es in unserem Garten nicht (noch nicht, denn in Kürze wird der Garten neu gestaltet).



Komm, Schätzelein, das lassen wir nun aber!


Vielleicht hätte ich mir mal in einem anderen Garten den Weißlingstöter, eine nur 3mm lange Brackwespe, einfangen sollen. Die legt nämlich ihre Eier in die Raupen des Kohlweißlings ab. Wenn die aus den Eiern schlüpfenden Wespenlarven als Parasiten die Raupe von innen ausgefressen haben, dann verpuppen sie sich in der Blume unter den Blättern in kleinen Gespinsten, die manche Menschen Raupeneier nennen, was sie aber nicht sind. Ja, so ist der Kreislauf der Natur - eine Art frisst die andere ...

Dieser feine Herr hier - ein Weberknecht - hatte gute Gesellschaft im Hause Cleome, denn seinesgleichen fand ich auf vielen Blättern. Dort sind sie auf der Suche nach mikroskopisch kleinen Insekten, die absterbendes Material zersetzen. So fügt sich eins ins andere ...



Donnerstag, 6. August 2009

Fünfunddreißigster und sechsunddreißigster Ferientag - aus dem Lukreativkästchen geplaudert ...

Ich habe hier längere Zeit nichts mehr gezeigt, daher gibt es heute mal ein bisschen mehr.
Von meinen Adventssöckchen gibt es seit heute 12 Stück, gestern waren es noch 11, wie auf dem Foto zu sehen ist. Wie weit bist Du inzwischen, Nadia? ;-)
Der Halsschmuck zu der braunen Leinenjacke ist nur unwesentlich länger geworden. Ich weiß nun, dass ich die Perlen am anderen Ende in Naturweiß nehmen werde, denn das kommt auch in dem Farbmustergarn vor.
Das gab es neulich mal an einem heißen Tag: Limonade, selbst gemacht! Dazu wurden je eine Handvoll Zitronenmelisse und Pfefferminze mit kochend heißem Wasser (1,5 l) aufgebrüht, dazu kam Zucker (8 EL) und der Saft von mehreren Zitronen (mindestens drei). Das lässt man abkühlen und serviert es am nächsten Tag mit Minzeblättchen und einem kleinen Zitronenstückchen (unbehandelt natürlich). Sehr erfrischend!
Dazu gehörte dann noch die edle Pfefferminzschokolade von Dolfin, die wir in einer Chocolaterie erstanden hatten. Gemein lecker!!!


Derzeit befasse ich mich ganz und gar nicht mit solchen Leckereien, da ich aus gesundheitlichen Gründen gerade eine strenge Fastendiät einhalte.
Also zu einem anderen Thema:
Schöne Farben!
Diese Kombination hier mag ich im Blumenbeet besonders gern:

Mein kleiner Glücksbringer SANSORIUS auch, doch die nun langsam, aber sicher verblühenden Hornveilchen und Stiefmütterchen empfindet er nicht mehr als Bereicherung für sein kleines SANSIBAR. Heute habe ich sie denn auch ausgerupft und ihm einen kleinen Zwergengemüsegarten eingerichtet. Es gibt kleinen Kohl und Paprikaschötchen. Für uns Menschen sind es nur Zierpflanzen, aber er wird sie mögen ... ;-)
Bilder davon gibt es später mal.


Heute Morgen suchte ich nach einem Stück blauen Stoff, der neulich von dem genähten Kissen übrig geblieben war. Ich suchte in meinem großen Wäschekorb, den ich zu einem Woll- und Stofflager umfunktioniert hatte. Dabei entdeckte ich so allerlei Brauchbares:
Besonders schön finde ich diesen Strang naturfarbige Wildseide, die ich mal aus Industriegarnresten bekam. Sie war derzeit unglaublich billig. Ich habe sie mit einem gleichfarbigen Baumwollgarn zusammen kombiniert in einem Faden zu einem sportlichen Pullover verarbeitet, den ich damals selbst entwarf.


Heute Abend kam ich auf die Idee, das Wildseidengarn mit einem anderen Vorrat mercerisierten Baumwollgarns zu mischen und so wie unten sieht das Knäuel bisher aus. Eine Strickprobe habe ich auch schon gemacht, aber noch nicht fotografiert. Das Pröbchen finde ich schon sehr ansprechend. Das könnte noch ein Sommertop für die letzten heißen Tage dieses Sommers werden!

Der gelbe Pfeil auf dem Bügelbrett zeigt auf einen Formstreifen, den ich heute Morgen als Gardinenraffer für unsere Wohnzimmerstores genäht habe. Da ist ja der blaue Stoff!
Ich bin es Leid, hinter dem Fenster zu sitzen und in mein von links verdecktes Blumenparadies zu sehen.


Noch sitzt der Raffer provisorisch an seinem Platz. Ich muss noch Ringe und einen Haken besorgen. Aber der Blick ist schon mal frei:

Genug für heute - ich gehe noch ein bisschen stricken ...


Donnerstag, 30. Juli 2009

Die Dienstagsfrage - wegen Abwesenheit am Donnerstag beantwortet

Trägst Du jetzt gerade - während Du diese Frage liest - etwas Selbstgestricktes? Und wenn ja - was denn? Wenn nein - warum denn nicht? Gibt es ein Foto? Zeig!
Quelle: Das Wollschaf
Da gibt es nichts zu zeigen. Im Sommer trage ich Selbstgestricktes höchstens an Terrassenabenden, wenn die Nachtkühle hereinbricht. Das ist dann meistens ein Dreieckstuch. Außerdem habe ich oft einen meiner Kariüsse bei mir, den ich im Auto, falls es zieht, um den Hals legen kann.
Warme Socken warten in der Schublade auf den Herbst.