Montag, 25. November 2019
Ach nee ...
Sieh mal an - da hatte ich ja schon mal eine Zeitstrategie ... hat aber nicht geklappt. Da habe ich mir mein Tagesziel wohl zu hoch gesteckt.
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Zielsetzung: Weihnachten 2020
Nochmal zur Erinnerung ein Foto der erst zu 4/7 fertiggestellten nordischen Doublefacedecke:
Damit sie noch fertig wird, bevor ich eines Tages mal die Nadeln beiseite lege (obwohl ... meine Lehrtante Henny bewegte sogar bis ins Alter von fast 100 noch irgendwelche Nadeln - zum Schluss die Häkelnadel für Topflappen), habe ich mir jetzt eine Zeitstrategie überlegt.
Und die sieht so aus:
Da ich genau weiß, wie viele Schalstreifen, wie viele Quadrate darin und wie viele Reihen zu stricken sind, habe ich mal hochgerechnet, wie viele Reihen ich täglich stricken müsste, um Weihnachten 2020 fertig zu sein. Dabei habe ich nicht zu hoch gegriffen, denn es gibt ja auch Tage, an denen man nicht zum Stricken kommt oder andere Parallelstrickprojekte bearbeiten möchte. Ich kam dann auf eine Tagesreihenzahl von 3,5 - das schaffe ich! Seit einigen Wochen arbeite ich bereits nach diesem Zeitplan und komme gut voran. Schal 5 ist fast fertig und es macht Spaß, den Zuwachs zu sehen.
Der fünfte Schalstreifen
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Pulli in Grau-Gelb
Bei Buttinette gab es einen schönen Pulli im Angebot. Er gefiel mir so gut, dass ich mir gleich das Garn bestellte. Allerdings in anderen Farben als angegeben. Da es beim Bestellen schon in Richtung Herbst ging, sollte ein schönes Herbstgelb darin vorkommen. Und zu dem Messinggelb dieser Garnqualität passten besonders gut alle Grautöne. Hier kann man das Angebot finden, auch das von mir nachgestrickte Modell.
Mein Pulli geht der Fertigstellung entgegen. Der eingenähte Ärmel muss allerdings nochmal raus und nach der Hälfte seiner Länge um ein paar Maschen weiter gestrickt werden, weil er auf der Schulter etwas zu sehr spannt. Den zweiten Ärmel stricke ich gleich in der passenden Weite.
Ich hoffe, bald mit Fotos vom fertigen Pulli wieder hier zu sein.
Freitag, 9. November 2018
Nachtrag zum Pulswärmer (+ Socken)
Horst Schulz! Jaaaaa, natürlich! Von seiner genialen Patchworktechnik habe ich doch früher schon mal gelesen.
Danke für den Tipp, liebe Margit! Ich habe nun eine ganze Weile in Deinem angegebenen Link herumgesurft. Ja, DAS kann süchtig machen!
Ich hatte die kleine Anleitung zu meinen Pulswärmern in einem nahe gelegenen Handarbeitsgeschäft zum Kauf der Wolle dazubekommen. Es war eigentlich eine Sockenanleitung und bei dem gedachten Modell nur für den Schaft vorgesehen. Da ich die Socken genau so stricken wollte, dann aber feststellte, dass der Schaft zu eng wurde, entstanden diese Pulswärmer. Ein Paar Socken strickte ich dann ganz stinomäßig (stinknormal) hinterher ...
@ Margit: Verliebt habe ich mich übrigens in eines Deiner Armstulpenpaare ... es ist das mit den roten Wülsten und den grau-weiß-schwarzen Partien dazwischen. Ich habe sehr viele graue Wollreste und Rot ist auch noch da ... ;-)
(Eigentlich wollte ich bei Dir kommentieren, aber das funktionierte nicht.)
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Mittwoch, 7. November 2018
Pulswärmer zum Verlieben
Wie diese Stricktechnik heißt, weiß ich leider nicht. Sie ist dem Entrelac etwas ähnlich. Wenn man es erst mal begriffen hat, geht es ganz einfach. Was herauskam, ist ein hübsches Kleinod, das ich noch entsprechend ausgeschmückt habe. Ein Paar passende Socken habe ich gleich hinterher gestrickt.
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Familienzuwachs
Nein, der neue kleine Erdenbürger wurde nicht im August geboren - er heißt so! Die alten Namen kommen wieder und ich habe große Freude daran gehabt, diesen auf eine Babydecke zu sticken.
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Montag, 5. November 2018
Pagine im Herbst - mit Lieblingsbuch
Nicht nur ich habe meine herbstliche Garderobe aus dem Schrank geholt. Auch Pagine hat sich der Jahreszeit angepasst.
Sie will zur kleinen Literaturrunde, wo sich Bücherwürmer und Leseratten austauschen.
Dazu trägt sie einen gelben Trägerrock, darüber einen gelben Rolli mit langen Ärmeln, darüber eine Rippenweste in Gelb. Auch ihre gelben Stiefel passen sich der übrigen Garderobe und dem Herbst an.
Sie schmückt sich mit gelben Accessoires - einem Clutch, in dem sie Schlüssel, etwas Geld, Handy und ihr derzeitiges Lieblingsbüchlein verstaut, einer Häkelmütze und gelben Ohrsteckern.
Gegen die kalte Herbstluft schützt sie sich mit einem warmen Wollponcho in Blau-Grün-Tönen.
Ihr derzeitiges Lieblingsbuch?
Konzert ohne Dichter
von Konrad Modick
Ein Roman um die Worpsweder Künstlergruppe Heinrich und Martha Vogeler, Paula Modersohn-Becker u. a. und auch den Dichter Rainer Maria Rilke mit seiner Frau Clara. Man lernt viel über Kunststile, das Verhältnis der Künstler zueinander und über ihre Werke und Beziehungen zu anderen bekannten Künstlern der Jahrhundertwende (1900). Pagine ist gefesselt und liest sich das Buch selbst laut vor. So ergänzt sie dem Werk den Klang des Vorlesers. ;-)
Samstag, 3. November 2018
Abschiedsfotos
Da ich möglicherweise in einer Woche Abschied nehmen muss von diesem schönen Werk, soll es noch eine herbstliche Hommage erhalten ...
Hintergrund: Unser herrlich roter Amberbaum mit seinen letzten Blättern!
Und wenn sich Frost und Nebel noch einstellen, bevor er sein letztes Laub abgeworfen hat,
wird er uns mit solchen Eindrücken beglücken:
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Vasarely wird zu Vasaruli
Es ist Herbst und entsprechend bunt begegnet uns die Natur. Es ist so, als wolle der lange Sommer unseren Augen noch eine letzte Galgenfrist von Fröhlichkeit im Herzen gönnen, bevor die Kahlheit der grauen Eminenz Winter uns ins Innere schubst, wo wir die Wärme bei den Gelb-Orange-Tönen des Kerzenlichts erfahren.
In diesem Schal vereinen sich die warmen Herbstfarben der Natur und geben uns so nicht nur durch das kuschelige Garn, sondern auch optisch ein heimeliges Gefühl am Hals und auf der Brust.
Der Schal ist aufgeteilt in 10 unterschiedliche Rechtecke, deren Grundmuster identisch sind. Doch unterscheiden sie sich alle in der jeweiligen Mitte, die ich hier an zwei Beispielen vergrößert darstelle.
Vorder- und Rückseite gleichen sich als Positiv und Negativ. Auf der einen Seite kommt das schlichte rote Garn als Muster heraus, auf der anderen Seite das bunte Verlaufsgarn (Zauberball von Schoppel, Farbe Crazy Frische Fische).
Inspiriert hat mich die Op-Art-Kunst von Victor Vasarely, einem französischen Maler und Grafiker, dessen geometrische Werke weltweit bekannt wurden.
So entwarf ich das Schalmuster vor vier Jahren auf Kästchenpapier, setzte es dann digital um und begann mit dem Stricken.
Ich habe schon Interessenten für den Schal gefunden, werde ihn aber nur bei entsprechender Wertschätzung weggeben, ansonsten wird es mein eigener.
Der Materialwert allein beträgt schon an die 30 € (der Schal ist wegen der Doubleface-Technik ja doppellagig und entsprechend warm). Dazu kommt die lange Strickzeit und die hohe Konzentration, die diese Technik erfordert.
Hier nochmal alle Doubleface-Schals, die ich bisher gestrickt habe, nebeneinander. Einer fehlt, den bekam meine Mutter. Weitere sind begonnen bzw. neu geplant.
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