... ohne Kommentar ...
Samstag, 18. Juli 2009
Freitag, 17. Juli 2009
Sechzehnter Ferientag - der "frühe Vogel" zwitschert vom Vortag
Gestern war mal der Haushalt dran, aber so richtig gründlich. Motten hatten in zwei mir sehr kostbare Jacken kleine Löcher gefressen. Es muss im Schrank passiert sein. Also hieß es: Alles rausräumen, mit dem Staubsauger den ganzen Kleiderschrank gründlich aussaugen, das Zedernhölzchen mit Lavendelöl bestreichen, alle Lavendelsäckchen auffrischen und nach und nach die Pullover wieder einräumen, allerdings sollen sie durchweg auch mal die Waschmaschine (Wollprogramm) kennen lernen. Das wird dauern.
Bei dieser Aktion holte ich auch die Tagesdecke aus dem Schrank, die unter den hängenden Hosen und Blusen liegt. Dieses gute alte Stück, für das ich vor mindestens 30 Jahren -zig Quadrate häkelte, die nachher Stück für Stück aneinandergehäkelt wurden. Hier ist das schwere Ding:
Und wieder motzten mich die vielen nicht vernähten Fäden auf der Rückseite an. Jedes Mal, wenn das gute Stück mal übers Bett gelegt wird (nur einmal im Jahr, wenn wir unser Haus der Nachbarin zum Pflegen übergeben, weil wir in Urlaub fahren), dann denke ich: "Ach ja, die Fäden wollte ich auch mal vernähen - oder wenigstens verknoten und kurz abschneiden." - Genau - und das tat ich gestern nun endlich - nach etwa 30 JAHREN!
Manches dauert halt etwas länger ... nun denn ...
Es brauchte denn auch eine Stunde, allerdings wählte ich die Variante "verknoten". Ich hatte keine Lust, bei der Wärme mit der dicken Decke auf den Knien auf der Terrasse zu sitzen und die vielen noch nicht vernähten Fäden mit Hilfe einer Nadel verschwinden zu lassen. Es waren auch längst nicht mehr alle, denn ich habe damals nach etwa der Hälfte aufgehört ... ich erinnere mich noch gut daran, dass ich dachte, es wäre ja eigentlich auch egal, weil sie ja auf der Rückseite nicht zu sehen sind.
Und doch haben sie mich immer wieder gestört.
Hier das Restgewusel ... die Decke konnte wieder in den Schrank.
Was meint ihr wohl, wie viele Quadrate ich damals gehäkelt habe?
Beim Vernähen der Fäden änderte sich plötzlich meine Einstellung zu dem, was ich da tat. Eigentlich meint man, das sei ja irgendwie völlig überflüssig, bis man an einen Punkt kommt, an dem das Denken aufhört. Das Zen des Fäden-Verknotens ... die Hände fassen die Fäden, legen sie umeinander, ziehen, noch einmal anders herum, ziehen, noch einmal ... und dabei beobachtet der Geist das Tun ... wird dabei ruhiger und ruhiger ... es erinnerte mich an eine Szene in einem Zen-Klosterhof, wo ein Adept die feinen Steinchen mit einer Harke Strich für Strich mustert. Als er fertig ist, geht der Meister über die Fläche und zerstört das ganze schöne Bild. Daraufhin empört sich der Adept, bekommt aber vom Meister zu hören: "Mach es noch einmal - es ist so angenehm, dir bei dieser Arbeit zuzusehen."
Auf genau diese Weise schaute ich mir bei meinem Tun selber zu und fühlte mich dabei glücklich und zufrieden.
Zu diesem Phänomen des "Glücklichseins beim Beschäftigen mit Fäden" will ich später noch einmal zurückkommen. Es geht dabei um vertüddelte Wollfäden, die man auseinanderbekommen will.
Jetzt ein anderes Thema - die Zauberball-U-Boote sind fertig. Sie gefallen mir sehr gut, passen hervorragend zu blauen Jeans und sind ganz schnell genadelt - ein Projekt zum Mindless Knitting.
Ja, und was haben wir denn da? Schon hat sich ein neuer Zauberball bei mir eingefunden!
Der Himmel zieht sich zu. Für heute sind schwere Gewitter angesagt und ich will noch ins Städtchen, ein paar Besorgungen machen ... bevor ich zum späten Vogel werde oder gar zum Wurm, der gefressen wird ... ;-))
... und der späte Vogel hat auch noch Neues zu berichten
Das Gewitter blieb aus - es donnerte ein-, zwei Mal - das war's!
Und ich hatte alle Töpfe und Kübel schön brav unters Dach oder ins Wohnzimmer geholt. Nun bleiben sie dort noch bis morgen stehen. Wir wissen ja noch nicht, womit uns die Nacht überrascht.
À propos "überrascht" ...
von etwas anderem wurden wir heute Mittag überrascht. Wir saßen gerade gemütlich beim Essen, als ganz plötzlich ein ohrenbetäubender Lärm loslegte - unsere Rauchmelder!
Nein - es brannte nichts, aber mein Bester meinte, es könnten diese kleinen Gewittertierchen sein, die in das Gerät krabbeln und damit den Alarm auslösen. War ich froh - wenn auch total verschreckt.
Im übrigen brachte der Tag heute eine Menge Socke ...
Zu meinen U-Boot-Socken gesellte sich ein Partnerpaar für meinen Besten - die zweite Socke ruht noch im Knäuel. Da der Knäuelrest nicht für das zweite Paar gereicht hätte, strickte ich Bündchen, Ferse und Spitze aus einem passend blauen Garn der Marke Regia.
Während des gedankenlosen Strickens kam mir plötzlich eine Idee, als ich das gestreifte Sommerhemd meines Mannes betrachtete. Die Farben des Hemdes müsste ich noch in meinem Restevorrat beherbergen. So musste er sich allerhand Sockenknäuel auf seiner Schulter gefallen lassen, bis ich die passenden Farben beisammen hatte. Und noch bevor ich seine zweite U-Boot-Socke anschlug, begann ich mit dem Streifenmodell, das nun genau zu seinem Hemd der Marke STATE OF ART passt. Nein, das kann ich hier jetzt nicht zeigen, denn ich wollte es ihm nicht vom Leibe reißen, um hier ein Foto davon zu zeigen. Aber ich habe zwei Pullover dazu geholt, die nun auch zu den Socken passen:

Wenn die Socken fertig sind, will ich sie mal mit Hemd bei Tageslicht fotografieren. Es hat richtig Spaß gemacht, die Streifenfolge des Hemdes zu imitieren.
Dienstag, 14. Juli 2009
Dreizehnter Ferientag - noch immer ist die Filztasche mein Thema
Heute nähte ich das Futter meiner neuen Tasche. Zuerst wurde die Tasche mit Schneiderkreide auf dem ausgewählten Stoff umrandet, dann der Futterstoff doppelt ausgeschnitten.
Ich schnitt ein kleines Innentäschchen zurecht und brachte am oberen Ende zum Verschließen ein Klettband an.
Hier das fertige Täschchen, aufgesteckt auf die Innenseite des Futters:
Das fertig genähte Futter wird von Hand in die Tasche eingenäht. So sieht der Taschenrand nun von innen aus:
Und das ist die komplett fertige Tasche. Sie hat gerade die richtige Größe um für unterwegs ein angefangenes Strickstück einzustecken. Das Lederband hat eher schmückende Funktion, denn wegen der Steifheit des Materials lässt sich die Tasche nicht wie ein Beutel oben zusammenziehen.
Und hier noch die schmückenden Details:
Und zur Krönung des heutigen Tages hat heute Morgen meine mannshohe Lilie im Garten ihre erste Blüte geöffnet. Seien Sie gegrüßt, Majestät!
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Montag, 13. Juli 2009
Zwölfter Ferientag - total aus dem Häuschen!
Heute wird es spannend, liebe Blog-LeserInnen!
Mir klopft jetzt noch das Herz vor Freude!
Mit Nadeln Nr. 9 war die Tasche nach insgesamt einem Tag schnell fertig genadelt. Auch den Riemen hatte ich in Null-komma-nichts gehäkelt. Ich nähte die in voller Breite gestrickte Tasche - einmal längs halbiert - an einer Seite und am unteren Ende im Maschenstich zusammen. Schnell waren auch die Fäden vernäht. Ich konnte es kaum noch abwarten. Moment ... eine Jeans heraussuchen, die mal in die Wäsche könnte ... kein Problem.
Aber vorher wurde die Tasche noch ausgemessen:
Breite oben 30 cm (27% geschrumpft)
Breite unten 50 cm (32% geschrumpft)
Höhe 41 cm (39% geschrumpft)
Riemenlänge 1,32 m (21% geschrumpft)
Noch ein Foto gemacht ... der geeignete Stoff für das Innenfutter fand sich zufällig auch in meinem Restekorb ... da:
Nun ging es runter in den Keller - Jeans unterm Arm, Tasche, Riemen und Kamera in der Hand. Trapp trapp trapp ... Waschmaschine auf ... uuuund tschüss! So jung und schön werden wir uns nie wiedersehen!
Programm einstellen:
Herzklopf-klopf-klopf ...
Wasser Marsch!

Nun ist nichts mehr zu ändern!
Wusch wasch wusch wasch walk walk ...
und weggehen ...
das macht sich von alleine.
In der Zwischenzeit habe ich auf der Terrasse alle Blumentröge,
-töpfe und -kübel von Verwelktem befreit und die Folgen des
gestrigen Starkregens beseitigt.
Wusch wasch walk walk ...
Zwei Stunden später ...
Herz-klopf-klopf-klopf auf dem Weg zum Keller ...
trapp trapp trapp die Treppe runter ...
Waschmaschine aus ...
Tür auf ...
neiiiiin!!!
Da fand ich - eingeknüddelt in die Beine der Jeanshose -
ein hässliches zusammengedröseltes graues Etwas!
O je!
Beherzt griff ich nach dem dicken Knäuel,
zog es heraus,
griff hinein und staunte:
BRETTHART!!!
Die zweite Hand kam der ersten zu Hilfe
und beide zogen und zerrten das komische Gebilde in Form.
Hey, gar nicht so übel!
Zieh-zerr-zergel-zupf ...
das hässliche Entlein verwandelte sich zusehends in einen wunderschönen Schwan!
Aber nun schaut mal selbst:
Kann man mein freudiges Herzklopfen verstehen?
Zum Abschluss noch einmal zum Vergleich:

Insgesamt kann man sagen, dass die Tasche um ca. 30% geschrumpft ist.
Morgen wird die Tasche trocken sein. Dann will ich den Riemen oben und außen annähen, die 6 Messingscheiben rundherum aufnähen, das Lederband konfektionieren und evtl. noch ein Futter nähen. Es ist nicht notwendig, da die Tasche sehr fest und dicht ist. Aber ein farblich abgestimmtes Innenleben ist natürlich auch nicht schlecht. Mal sehen ...
Wer Lust bekommt, sich auch solche Taschen herzustellen, sollte sich unbedingt dieses Buch zulegen: Taschenträume
Das Buch ist der Hammer! Voller toller Ideen zum Filzen schöner Taschen! Schätze mal, das werde ich noch viele Male zur Hand nehmen oder auch als Anregung für eigene Kreationen nutzen.
Noch was ... für meine graue Tasche (Garn, Lederbändchen, Messingscheiben) habe ich rund 33 € ausgegeben. Das Garn habe ich im Sonderangebot bei wollana und wollout in Hannover erstanden. Es war ganz zufällig (welch ein Glück!) genau die richtige Menge für meine Tasche noch vorrätig.
Fabrikat:
Feltro von LANA GROSSA
100 % Schurwolle
zum Filzen bei 40°C in der Waschmaschine
schrumpft beim Waschen ca. 30-40%
(Angaben des Herstellers)
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Neunter und zehnter Ferientag - Regen ohne Unterlass
Zum Sonntag erwartete ich Besuch von ehemaligen Mitschülerinnen. Wir haben uns daran gewöhnt, uns regelmäßig und reihum zum Frühstück zu treffen, nur ein harter Kern von vier bis fünf "Damen mittleren Alters". Da jedes Mal etwa zwei bis drei Monate dazwischen liegen, gibt es immer ein lebendiges Geschnatter über neu Erlebtes und über die Frühstücksfreuden, die damit verbunden sind. Da das Treffen dieses Mal bei mir stattfinden sollte und ich noch dazu Ferien habe, blätterte ich in der letzten LANDLUST, in der ich eine tolle Rezeptzusammenstellung zum Thema "Draußen essen" gelesen hatte. Da wir als Norwegen-Reisende dort "oben" immer wieder so leckere Zimtschnecken ( = kaneelboller) gegessen hatten, wollte ich die doch auch einmal selbst backen. In der LANDSLUST stand das passende Rezept. Hier die Schnecken - noch ungebacken auf dem Blech:
Auch dem Damenkränzchen haben sie gut geschmeckt. Aus der Landlust habe ich noch weitere Rezepte umgesetzt, die ich auch wieder verwenden würde - eine selbst hergestellte Limonade und ein Paprika-Dip.
Am Sonntag war dem Wetter ja nun gar nichts abzugewinnen ... wollte man draußen sein. Kein Problem für Hobbystrickerinnen. So strickte ich die erste Zauberballsocke (s. o. auf dem Kaffeetisch) und begann mit der Strickfilztasche. Die soll heute noch fertig werden und in die Maschine kommen. Na? Macht fast depressiv, der Blick aus dem Dachfenster, oder?
Freitag, 10. Juli 2009
Neunter Ferientag - Wunschträume
Weihnachten rückt näher. Daher kommt heute schon Söckchen Nr. 2 von 24. Ein Zwölftel ist fertig ... das Zwölftel hängt bereits am Kamin und Smiley-Niko kann schon lachen:
Aber mir ist schon klar, dass es noch richtig Sommer ist, wenn auch der Blick durchs Fenster mich heute beinahe daran zweifeln lässt. Petrus hat vergessen, seine Gießkanne wieder an den Nagel zu hängen. Draußen ist der Boden zu einer Matschkuhle geworden. Daher habe ich meine Küchenfensterbank zu einem kleinen Kräutergarten umfunktioniert. Ich hatte vom letzten Jahr noch runde Saatscheiben mit vier verschiedenen Kräutern: Petersilie, Dill, Basilikum und Schnittlauch. Mögen sie aufgehen!
Vor dem Küchenfenster stand für einen Tag mein Traumautochen - ein BMW-Mini, hier mal mit offenen Türen. In Kritiken kommt er nicht gut weg, aber optisch ist er doch ein kleiner Eyecatcher, insbesondere in diesem leuchtendem Rot!
Da fährt er schon wieder von dannen ... er durfte nur bei uns sein, weil unser eigenes Auto zur Reparatur war. Schade ...
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Donnerstag, 9. Juli 2009
Achter Ferientag - Weihnachten naht!
Kurz vor Mitternacht habe ich es gestern einfach nicht lassen können, noch etwas Neues zu beginnen. Und da ja bekanntlich Weihnachten immer ganz plötzlich ist, habe ich die erste Adventssocke gestrickt. Sie steht in klassisch-rot-grünem Umfeld, so dass man schon ahnt, wie sie später wirken soll. Ich will bei manchen Sachen mal auf die Strickzeit achten. Für diese einfache schlichte Socke brauchte ich 50 Minuten. Für den ganzen Adventskalender werde ich also ca. 20 Stunden brauchen, wahrscheinlich aber etwas länger, da ja auch gemusterte Socken dabei sein werden. Auch das Vernähen der Fäden und die gesamte Ausarbeitung habe ich dabei noch nicht berücksichtigt.
Da gerade Jeans zu waschen waren, habe ich die erste Häfte der Eierwärmer, von denen Nr. 2 und 3 heute fertig wurden, gleich mit in die Waschmaschine gesteckt. Das Ergebnis:
Momentan bin ich dabei, die Vorderteile meiner Baumwollseiden-Kurzjacke ans Rückenteil zu nähen. Jaaa, es geht weiter ...
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Mittwoch, 8. Juli 2009
Siebter Ferientag - darf ich vorstellen ...
Der Sommer ist ergraut - für ein paar Tage zumindest, wie es scheint. Es hat viele Gießkannen Wasser von einem stürmischen Himmel gegeben und ich hatte Gelegenheit, das Ganze während des Strickens an meinem Regenbogen gemütlich hinterm Fenster sitzend zu beobachten.
Doch zuerst habe ich, wie ich es gestern im Blog aufgezählt habe, die HENNY-Fäden vernäht. So füllt nun ein weiteres Paar selbstgestrickter Socken meine bunte Schublade:
Aber auch der NORO-Regenbogen ist heute fertig geworden. Ich habe ihn gleich mal so drapiert, dass man erkennen kann, wie ich gedenke, ihn zu tragen. Schwarze Hose mit schwarzem Stoffjäckchen, darunter ein selbstgenähtes Top aus orangefarbigem Taft mit aufgestickten Schneckenmustern. Das verlangt geradezu nach Regenbogen zum zusätzlichen Auffrischen!
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Dienstag, 7. Juli 2009
Sechster Ferientag - Invasion der UFOS
Für alle, die nicht wissen, was für leidenschaftliche Stricker ein UFO bedeutet, sei es vorweg erklärt:
Ein UFO ist ein UnFertigesObjekt ... und davon ist bei mir heute eine ganze Armada gelandet.
Das kam so:
Seitdem meine Strickleidenschaft neu erwacht ist (das war im Januar dieses Jahres) hatte ich noch nicht ein einziges Mal die Gelegenheit, mich mit viel Zeit und Muße in einer größeren Stadt nach Wolle und allem, was dazu gehört, umzusehen.
Heute war es nun endlich so weit:
Ich fuhr mit meinem lieben Mann nach Hannover!
Gestern habe ich bereits im Internet geforscht, was es denn dort so alles gibt.
Am meistversprechenden schien mir ein Geschäft in der Innenstadt zu sein, das hauptsächlich LANA GROSSA verkauft und außerdem aussortierte Ware zu einem günstigeren Preis veräußert.
So landete ich bei WOLLANA & WOLLOUT in der Grupenstraße.
Natürlich wurde ich fündig ...
Vorher war ich noch bei Schmorl & v. Seefeld gewesen, Hannovers führender Buchhandlung, und hatte dort ein Buch mit Taschen entdeckt, die in der Strickfilztechnik hergestellt werden.
Bei WOLLANA konnte ich gleich das passende Garn dazu finden.
Aber jetzt will ich die heutige UFO-Invasion mal schön UFO für UFO vorstellen:
Hier zunächst das Taschenbuch und zwei norwegische Lehrbücher. Mit ihnen wollen wir unsere bisherigen Norwegischkenntnisse vertiefen und unsere Sprache verbessern. Mal sehen, mit welcher Lektion wir beginnen werden, denn durch das häufige Lesen norwegischer Zeitschriften und Bücher sowie durch den Kontakt zu einer sehr netten norwegischen Familie kommen wir schon ganz gut zurecht.
Auch diese tollen Holzperlen entdeckte ich bei idee. Sie werde ich bei kleineren Sächelchen, z. B. Strickschmuck aus Schläuchen, verwenden.
Bei WOLLANA fand ich auch das passende Garn für den Adventskalender, den ich für meine Klasse stricken möchte. Statt Royalblau wählte ich allerdings Tannengrün. Weihnachten ist für mich Grün und Rot mit etwas Weiß, das den Schnee am Söckchenrand darstellen soll.
Während der Hin- und Rückfahrt durfte ich auf dem Beifahrersitz meine neuesten Socken fertigstellen. Kein UFO mehr ... ich muss nur noch die Fäden vernähen.
Die Restfäden werden nach den Ferien in der Klassentischdecke verschwinden.
Dann war da noch das schon letzte Woche gelandete UFO, aus dem sechs Zwerge ohne Mütze ausstiegen. Sie warten schon sehnsüchtig ... die sechs kleinen Eiermänner!
Ein wenig liegt mir dieses schon etwas in die Monate kommende UFO - die Kurzjacke aus LANA GROSSA Baumwollseidengarn - auf der Seele. Ich müsste mich nur mal mit einem Maßband an die Vorlagenjacke begeben und die Ärmelgröße berechnen. Ja, und dann ... dann wird aus dem UFO hoffentlich bald ein FO!
Das farbenfroheste UFO allerdings wird sich bald verwandeln. Das zweite NORO-Knäuel ist fast aufgestrickt. So werde ich das Tuch in Kürze bei nächster Gelegenheit tragen können.
Heute hätte ich es im Auto gut gebrauchen können, denn wir mussten von Hannover bis zu uns ins Lipperland mit einem offenen Fenster fahren, weil der Hebemechanismus plötzlich defekt war. Wie gut, dass es warm war und die Sonne schien! Trotzdem hätte ich meinen Hals gern mit einem Tuch gegen Zugluft geschützt.
Nun liegen in meinem Büro auf dem Fußboden alle UFOS friedlich beieinander, denn sie wissen, in welcher Reihenfolge sie sich verwandeln dürfen.
Ich lege es mal fest, auch wenn ich mich nicht zur Einhaltung zwingen werde:
1. Sockenfäden vernähen
2. NORO-Tuch fertigstellen
3. Zwergenhütchen weiter stricken und filzen
4. Kurzjacke fertigstellen
5. Tasche stricken und filzen
6. Kissenhülle mit dem Kreuzstichbild nähen
Und zwischendurch immer wieder mal ein Söckchen für Advent stricken, ein bisschen Norwegisch lernen und schönen Strickschmuck basteln.
Ganz leise klingeln noch ein paar Sockenwünsche an ... keine Sorge - die gehen schnell!
So wird meine UFO-Armada sicher meine freie Zeit bis Weihnachten füllen. Das hätte ich heute Morgen noch nicht gedacht!
Hier will ich weiterhin dokumentieren, was wie vorwärts geht ... die Ferien fangen ja gerade erst an.
Und jetzt bin ich hundemüde und werde wohl von Eierzwergen in Filztaschen mit Weihnachtssöckchen an den Füßen und schönem Wollschmuck um den Hals träumen ...
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