Samstag, 4. Dezember 2010

Herzlich willkommen ...

... liebe Alexandra. Ich bin neugierig auf das, was Du mit Socken- und Strickmaschine zauberst. Ich entdeckte beide gerade bei einem Gegenbesuch. Daher habe ich Dich heute in meine Feedliste aufgenommen und wünsche Dir viel Spaß beim Lesen meines Blogs!
P.S.
Kennst Du schon mein anderes (Maschinenstrick-)Weblog ARMWARM?

@ Ute: Wette verloren!

Ha, die Deko ist doch schon längst ausgeschüttet (siehe hier) und doch gibt es bei mir Flächen zum Tanzen:


Nein, stimmt nicht!! - Ich habe NICHTS für die vier Fotos aufgeräumt! Ich bin halt nur stellenweise unaufgeräumt *ggg* - ich nenn's kreativ.

Donnerstag, 2. Dezember 2010

Herzlich willkommen

Herzlich willkommen @ Sinchen! Einen Gegenbesuch bei Dir kann ich wohl nicht machen, denn Du scheinst nicht zu bloggen.
Trotzdem ... viel Spaß hier und mögest Du viele Anregungen finden!
Es grüßt Dich als neue Leserin
ULL-Rike

Gut, dass auch immer wieder mal was fertig wird

... denn noch mehr kann ich hier kaum noch ablegen ...

Woll-Messie?
Grüßchen an TV und danke fürs Telefonat.
Nun weißt Du schon etwas mehr ... ;-)

Samstag, 27. November 2010

Alle Jahre wieder ...

... kommt der Atzventzkrantz ...
;-)

2009 hatte ich sie gestrickt, die Minisöckchen ... einen Sommer und einen Herbst lang. Es waren 17 Söckchen für 17 Kinder. 24 habe ich erst gar nicht gestrickt, denn die Schultage zwischen 1. und 24. Dezember sind eh nicht 24. Doch musste ich dieses Jahr noch eins dazu stricken, denn wir sind 18 geworden. Nette Mütter haben Inhalt besorgt und hineingewichtelt, während ich mit den Kindern in einem anderen Raum bastelte. Das war ein Strahlen, als sie zurück in ihren Klassenraum kamen ...

Herzlich willkommen ...

... liebe Irisine! Bin gleich in Dein Weblog gestolpert und dort lange herumspaziert. Irisierend wirkte er auf mich ... die vielen leuchtenden Farben, die Fair-Isle-Muster, die Mütze mit den Kraus-rechts-Rippen. Ich mag gern öfter reinschauen und habe daher Dein Blog in mein Feed aufgenommen. Na denn auf fröhlichen Austausch!

Ein Ratzfatz-Schulterwärmer für Ma



Ein Schulterwärmer aus MURANO von Austermann

Mit dem angegebenen Garn strickt sich das Teil sehr angenehm und entspannend und wird wunderbar weich und wärmend. Außerdem hat man das Teil in sehr kurzer Zeit fertig.

Man braucht nur 1 Knäuel (= 150 g) der oben angegebenen Garnqualität (Farbe Nr. 32).

Donnerstag, 25. November 2010

Was der Spieltrieb so mit einem treibt ...

... ja, was der so mit einem treibt ... tz tz ... fz fz ... faz faz ... F.A.Z. ... schöne Werbung gemacht für die F.A.Z ... ja, wieso denn das? Ganz einfach ... man gebe mal Ausschnitte ein und desselben Textes von sich selbst ein, lasse analysieren ... nix dahinter! Es kommt immer was anderes heraus. Ha haaaa ...
Immerhin erscheint bei Eingabe genau desselben Wortlautes immer derselbe Autor.
Schön cleveres Spielchen! Die Leser müssen es dann bezahlen ... den Onlineauftritt, die Entwicklung der PR und alles, was daran hängt.
Und jetzt machen wir es mal wie im Fernsehen:
Der deutsche Zeitschriftenmarkt bietet viele Blättchen an: DIE WELT, Der Tagesspiegel, Frankfurter Rundschau, Handelsblatt, Süddeutsche Zeitung ... tschüüüüüss und gute Nacht ......... *laaaaach*

Ich hab's wissen wollen ...


... und daher Buchstabenwolle zu neuem Satzgarn versponnen und daraus einen Textpullover gestrickt.
So verfasste ich bei dem Gedanken an das morgendliche Aufstehen, das nach der gleich beginnenden Nacht ja wieder ansteht, folgenden Text (ein ganz kleines Bisschen Wahrheit ist dran - manchmal):

aufstehen ... das linke bein schmerzt - hinlegen ... wieder hinleeegen! - aber nicht doch! da kommt die erinnerung - die erinnerung an die tage, an denen du liegen geblieben bist und in schwere erstarrtest. nein. nicht wieder. aufstehen! gib dir einen stoß!
es ist eben diese erinnerung, die dir von hinten in den rücken tritt und dich nach vorne bringt.
der erste blick in den spiegel. verschmiertes makeup. finster schaut dich ein bleiches rund fragend an: warum stehst du hier?
langsam hebt sich ein betonschwerer sack von deinen schultern, als dein blick auf den duschkopf fällt ... aaah! regenwaldwarmwasser erwartet dich und deine haut. das macht beweglich.
dein körper huscht durch eine unsichtbare tür. immerhin. du hast es noch immer geschafft, sie glasklar zu halten.
ein knopfdruck, den duschkopf meiden. das wasser rauscht eisig gen tasse, wo es schreck bringend deine füße umspült. du ersehnst die ansteigende wärme und ... aaaaaah ... dein ganzer körper gleitet hinüber in den tropfenschwarm, der dich verwöhnend umhüllt.
augen zu. kopf schütteln. ewig könntest du im regen stehen ...

Nein, so schlimm ist es wirklich nicht. Obwohl es Tage gibt, an denen ich ähnlich fühle. Wie gesagt - manchmal ... aber dass ein mir nach der Textanalyse genannter weltberühmter Autor eben so schreiben soll, hat mich ein wenig gewundert.

Hier ein Zitat


HOFMARSCHALL VON KALB (den PRÄSIDENTEN umarmend). Ah guten Morgen, mein Bester! Wie geruht? Wie geschlafen? - Sie verzeihen doch, dass ich so spät das Vergnügen habe - dringende Geschäfte - der Küchenzettel - Visitenbilletts - das Arrangement der Partien auf die heutige Schlittenfahrt - Ah - und denn musst ich ja auch bei dem Lever zugegen sein, und Seiner Durchleucht das Wetter verkündigen.PRÄSIDENT. Ja, Marschall. Da haben Sie freilich nicht abkommen können.HOFMARSCHALL. Obendrein hat mich ein Schelm von Schneider noch sitzen lassen.PRÄSIDENT. Und doch fix und fertig?HOFMARSCHALL. Das ist noch nicht alles. - Ein Malheur jagt heut das andere. Hören Sie nur.PRÄSIDENT (zerstreut). Ist das möglich?HOFMARSCHALL. Hören Sie nur. Ich steige kaum aus dem Wagen, so werden die Hengste scheu, stampfen und schlagen aus, dass mir - ich bitte Sie! - der Gassenkot über und über an die Beinkleider sprützt. Was anzufangen? Setzen Sie sich um Gottes willen in meine Lage, Baron. Da stand ich. Spät war es. Eine Tagreise ist es - und in dem Aufzug vor Seine Durchleucht! Gott der Gerechte! - Was fällt mir bei? Ich fingiere eine Ohnmacht. Man bringt mich über Hals und Kopf in die Kutsche. Ich in voller Karriere nach Haus - wechsle die Kleider - fahre zurück - Was sagen Sie? - und bin noch der erste in der Antichambre - Was denken Sie?PRÄSIDENT. Ein herrliches Impromptu des menschlichen Witzes - Doch das beiseite, Kalb - Sie sprachen also schon mit dem Herzog?HOFMARSCHALL (wichtig). Zwanzig Minuten und eine halbe.


Na? Parallelen erkannt?
Okay: kurze Sätze, viele Gedankenstriche - die Kriterien der Textanalyse scheinen auf. Testqualität: oberflächlich, wenig differenziert. Ja, wie soll so ein PC-Progrämmchen auch Stil-Feinheiten oder gar inhaltliche Komponenten erfassen? Gut, der Anspruch kann auch nicht gestellt werden, schließlich ging es um SchreibSTIL!
Ansonsten lebe das frei denkende menschliche Gehirn! Es wird wohl in Sprachangelegenheiten unerreichbar bleiben ... und unerreichbar ist auch die Einzigartigkeit jedes menschlichen Geistes.

Sonst noch was?
Ah ja ... die Auflösung ...


Obiges Zitat stammt aus KABALE UND LIEBE (1. Akt, 6. Szene) - geschrieben von:

Friedrich Schiller

Wem ich heute dieses interessante Spielchen zu verdanken habe? Schade ... ich find's nicht mehr wieder. Ich habe es entdeckt beim feierabendlichen Blogrundgang. Nur bei wem??? Die Blogwelt ist einfach zu groß ...

Das hat mich neugierig gemacht ...

Johann Wolfgang von Goethe

... und wie der schreibt, wollt Ihr wissen? Ich hatte folgenden Text zum heutigen Tagesthema geschrieben:

Heute gab es zum ersten Mal Schnee. Es hat in dicken Flocken geschneit, was sehr schön aussah. Ja, was ist denn eigentlich schön daran? Erinnert es uns an die himmlische Langsamkeit, aus der wir gefallen sind?

An diese paradiesische Ruhe, die der Schnee hinterlässt, wenn der Himmel wieder klar ist und es so richtig knackig kalt wird?

Auch wird alles so frisch und reinlich, dass man den Boden kaum betreten mag und in engelsgleiche Gefühle gleitet. Es muss eine Erinnerung sein an unseren Urzustand in der göttlichen Einheit, in der es keine Kontraste gibt, in der alles licht ist, in der alles Licht ist.

Warum nur haben wir diese Sphäre verlassen und uns für das kontrastreiche Erdenleben entschieden?

Hat uns eine große Langeweile gestoßen, war sie der Motor unseres Strebens nach Gegensätzen, nach Farbe, Muster, Werden und Vergehen? Würden wir ein irdisches Dasein ertragen, in dem alles nur weiß ist und uns selig erfüllt? Oder würden wir uns sehnen nach Streit, nach Veränderung, nach Tod und Teufel?

So dürfen wir uns doch in jedem Frühjahr wieder freuen, wenn aus dem letzten Schnee die Welt neu ersteht und uns mit ihren leuchtenden Farben nährt ...

Na denn ...
bin überzeugt, dass wir auch anders können, gelle?