Samstag, 21. November 2009

Zauberballnews

Ein neuer Zauberball ist angestrickt: STONE WASHED trifft GRASHALM. Den bekommt mein Schatz zu Weihnachten. Dabei habe ich die Ringel mal etwas abgewandelt. 4 R Farbe 1, 4 R Farbe 2 im Wechsel, dann 6 R mit 6 R ... mal sehen, wie ich es weitermache. Soll ja nicht langweilig werden!


Für meinen Bruder habe ich bestellt: STONE WASHED trifft STONE WASHED. Er soll am 16. Dezember zum Geburtstag fertig sein. Da muss ich mich ganz schön sputen, denn das Garn trifft erst am folgenden Donnerstag ein.

Hier der fertige Schal SCHOKO-CRÈME trifft SCHOKO-CRÈME für meinen Vater:


Den möchte ich für mich auch noch einmal stricken, denn er passt zu vielen meiner Sachen:


Stolz präsentieren Thorvald und Anna ihre zwei neuesten Weihnachtsgeschenke für meine Eltern - hier mal als Geschenkset dargeboten:


Sonntag, 15. November 2009

Norwegisch lernen

Wie macht man das schnell und mit Freude?
Indem man norwegische Kinderbücher liest und viel mit Norwegern spricht. Also ... Ferienhaus bei einem Bauern mieten, sich fürs Familienleben interessieren, viel sprechen und auch etwas zu bieten haben ... dazu gleich mehr ...
Hier ein Buch, das ich mir zum Zwecke des Lernens (und auch aus Spaß an der norwegischen Kultur in der Weihnachtszeit) in Lilliehammer gekauft habe:


Für die Skandinavier unter Euch eine kleine Leseprobe:

Jeg heter Even. For lenge, lenge siden, da jeg var liten, budde jeg langt ute på landet i ei lita bygd som hette Nordbygda. Der budde jeg på en gård sammen med mamma, pappa og storesøstera mi.
Ja, også bestemor og bestefar, da, som budde i kårstua. Dessuten budde det ganske mange høner og kyr og griser på gården, lurifaksen, Gråpus og en snill gammel hest som hette Bruna.
Vi hadde en dreng også, men bare om sommeren. Han hette Albin og var svensk. Om vinteren låg Albin på tommerhogst langt nord i allmenningen et sted, men sommers tid måtte Albin gjøre alt mulig rart på gården.
I Nordbygda hadde vi det fint året rundt, men sommeren var aller best for da kunne jeg bade i Storvatnet og springe barfot i graset. Men den hadde sine mørke sider også, sommeren.
Nepelugging, for eksempel, - ja, også tordenvær, da, som var det skumleste jeg visste. — Den Gud vil bevare er uten all fare, trøsta bestemor. Men likevel smatt jeg under det solide kjøkkenbordet når det begynte å buldre og brake. Det hadde tjukk bordplate og tjukke hengeklaffer på begge sidene så her følte jeg meg trygg både for sikksakklyn og beint ned lyn. Men verre var det med det lumske kulelynet som kunne snike seg inn over alt. Jeg hadde aldri sett kulelyn, men Albin kunne fortelle at det var ganske vanlig i Sverige. - Jaa, såmen, i gode somrar har vi kulelyn nesten varje torsdag, så han. — Men det er inte farlig bare du blir var det før det kommer for nerma. Du hiver bare en skvett kaldt vatten på det, og pifff! så er det borta.
Så sjøl om kulelynet nok var svært uvanlig i Nordbygda, brukte jeg alltid å fylle
vannpistolen med ise kaldt vatn før jeg søkte dekning under kjøkkenbordet.

Für die anderen habe ich hier was zum Anschauen. Anklicken und weiter herumklicken ... ist auch auf Deutsch verfasst, dazu auf Norwegisch und auf Englisch. Das war das, was ich oben schon andeutete ... etwas zu bieten haben. Und nun sind wir immer wieder mal "oben". Alle Jahreszeiten sind traumhaft schön, wenn es auch mal schauerlich sein kann. Selbst das ist schön in so fantastischer Kulisse!

Nur noch 15 Tage ...

Unser Klassenadventskalender braucht nur 17 Söckchen, denn
erstens ...
liegen zwischen dem 1. und dem 24. Dezember nur 16 Schultage,
zweitens ...
sind in meiner Klasse nur 17 Kinder.
Warum also mehr als 17 Söckchen stricken?
Damit sie sich nachher drum streiten, wer noch ein zweites leeren darf?

So habe ich heute die Wolle, die noch übrig ist, mit der Anleitung in ein Tütchen gepackt und beiseite gelegt. Ein Projekt weniger ...

Anna hat es mir sehr gedankt, denn sie hatte schon ganz wundgeriebene Fingerchen. Auch Torvalds zuverlässige Versorgung mit Rømmegrøt half da wenig. So ist sie froh, Euch heute ihr Werk präsentieren zu dürfen:


Natürlich hat sie sich im Zuge der großen Aktion auch ihren Nissemann und sich selbst bedacht. Schaut nur mal ihre Mützen, Handschuhe und Strümpfchen an! Selbst Annas Schuhe sind selbstgefilzt (nicht von mir dieses Mal).

Und hier noch einmal ein tiefer Blick in ihre norwegische Truhe:


Nun sind die Eltern aus meiner Klasse dran, die die Söckchen füllen dürfen. Dann kommen sie an einen dicken Adventskranz unter der Decke. Die Süßen wissen noch nichts davon ... es soll eine Überraschung sein! ... pssssssst ...
Na, Nadja? Hast Du sie gezählt? Ja, es sind nur 16, aber an dem 17. vernähen wir gerade die Fäden. - Und? Wie weit bist Du?

Donnerstag, 12. November 2009

Anekdötchen aus dem Schulalltag

Es ist Unterrichtsschluss.
Ein süßer kleiner Kerl räumt noch seine Sachen auf.
Wir unterhalten uns noch ein bisschen über die neue Lehrerin,
die in meiner Klasse Vertretung macht.
Ich frage ihn:
"Sag mal, was habt ihr denn bei Frau K.?"
Antwort:
"Lerrigohn."

Na?
Kommst Du drauf, welches Fach er bei ihr hat?

Kalte Hundeschnauze

Ein Retrokuchen ... vermutlich kennt Ihr ihn alle: Kalte Hundeschnauze.
Eine Schichtung aus Keksen und Schokolade.
Hier die Zutaten im Bild.
Und so sieht das Ergebnis aus:




Na? Welcher ist schöner? Der für den Rettungsring um die Hüften oder der für den Hals?

Ich kann momentan gar nicht genug bekommen von dieser hirnlosen Nadelei. Es ist immer so schön spannend, wie die nächsten Zentimeter aussehen werden.
Meine linke Kollegin im Lehrerzimmer war heute Morgen ganz aufgebracht, als ich sagte, ich wolle den Schal meinem Vater zu Weihnachten schenken.

Warum?

Hier, schaut selbst:

Nein, der Ponchopulli ist nicht selbst genadelt. Den habe ich selbst gekauft, obwohl ... ich habe auch schon herumgesponnen, wie man den nachstricken könnte. Jedenfalls hatte ich den heute Morgen an! Den Schal behalten? Kommt nicht in Frage! Dann wird eben noch einer gestrickt ... endless mindless knitting ...

Mittwoch, 11. November 2009

Mendelsche Vererbungslehre für zwei Schokobälle

Was dabei herauskommt, wenn sich ein Blaumann und eine Rotfrau vereinen, habt Ihr ja nun gesehen.
Doch nun kommt eine ganz konventionelle Verbindung zweier Wesen ein und derselben Rasse, die da heißt: Zauberball Schoko-Crème.
Es ist schon jetzt ziemlich spannend, was für ein Farbverlauf sich ergeben wird, wenn zwei gleichfarbige Schokobälle sich kreuzen. Sollte ich nochmal nach den Mendelschen Vererbungsregeln schauen um zu sehen, wie das Schalkindchen aussehen kann? ;-)
In den ersten Reihen jedenfalls zeigt es ein recht kontrastreiches Gesicht und fließt dann plötzlich zusammen in einen beigefarbigen Einheitssee, dem ein sanfter Kontrast zwischen Naturweiß und Beige entsteigt. Das erhält die Spannung beim Stricken ... ob wohl im gesamten Verlauf sich auch mal ein tiefdunkler Schokoladensee entwickeln wird? Oder eine dicke Schicht Schlagsahne?


Wenn man das Bild anklickt, tanzen in dem kontrastreichen Abschnitt lauter kleine Kinderchen Ringelreihen, wie man sie aus diesen Faltscherenschnitten kennt:

Mögen sie meinem lieben "alten Herrn" die kalten Wintertage aufhellen!

Grippen oder grippen

Wir haben inzwischen den dritten Tag mit Kindergrippen. Das hat nichts mit Grippe zu tun (in der Zeit der viel diskutierten Schweinegrippe, die in meinem Umfeld gar kein Schwein hat.

Das Verb grippen bedeutet wohl heimliches Entwenden, aber eher von Kleinigkeiten. Nicht ein regulärer Diebstahl ist damit gemeint. Heute Nachmittag in einem Fernsehmagazin habe ich erfahren, dass das Wort grippen oder gripsen in NRW angeblich auch für das herbstliche Betteln der Kinder an den Haustüren steht. Noch nicht gewusst? Ich auch nicht.

Nun waren sie zu Halloween da als nette kleine Hexen und Gespenster, dann gestern Abend zum Geburtstag von Martin Luther und heute Abend schon wieder. Ein armseliges kleines Dreierhäuflein verschüchterter Mennunitenkinder, die brav ihr Verslein absangen (Trat in die Welt nun ein Licht - hä? Zu St. Martin???), dann scheu in das dargebotene Körbchen mit Bonbons griffen und anschließend eine ihrer Ziehharmonika-Laternen auch noch so ungeschickt in der Hand hielten, dass sie damit fast unser Haus abgefackelt hätten. Wir bekamen ein kostenloses Lagerfeuerchen von nur kurzer Dauer, die Laterne war hin, der Blick der Drei wurde noch scheuer und statt über ihr Ungeschick zu schimpfen, war uns nur nach Trösten zumute. Für das Süße dankend zogen sie schnell mit eingezogenen Köpfen von dannen.

Anschließend mussten wir unsere Diele lüften, deren Luft rußgeschwängert waberte, die Eingangstreppe von schwarz verkohlten Papierresten reinigen und lächelnd den Kopf schütteln über eine solche Kombination von Frömmigkeit und Ungeschick.

Vielleicht hätte ihnen etwas mehr Grips gut getan ...


Zum Schluss kam uns noch eine Idee:

Was tun, um dem immer mehr zunehmenden Bettelstrom Einhalt zu gebieten?

Ein paar Papierlaternen abbrennen und die verkohlten Reste (noch als Laternen erkennbar) vor die Haustür legen?

Wie würdet Ihr als Kind reagieren, wenn ihr so ein Bild vorfinden würdet?


Ich wäre früher mit Sicherheit schnell davongelaufen ... aber waren wir nicht anders gestrickt?


Zum Thema Grippe hörte ich heute (als Lehrerin von der Schulleitung) den dringenden Rat, wir möchten doch bitte Kindern, die zuhause einen Fall von Schweinegrippe haben, sagen, dass sie zuhause bleiben sollen.
Ja, es kommt vor, dass Eltern ihre gesunden Kinder trotzdem in die Schule schicken ... mit etwas mehr Grips ... ach, das hatten wir ja schon!

Ich gebe zu, bei Grippe handelt es sich ja um ein ernstes Thema, doch gerade um allzu ernste Phänomene werden oft besonders markante Witze gemacht. Ist ja auch viel gesünder zu lachen als sich Vorschusssorgen zu machen ... lachen hier! Kann ein bisschen haken, lange Ladezeit ... lohnt sich trotzdem.

Dienstag, 10. November 2009

> 20000


PROST!

Sooooo schnell geht das! Da wollte ich noch drauf hinweisen, dass der Besucherzähler die 20000 bald überschreiten wird und schon ist es vorbei! Wer war der 20000. Besucher?

Bist Du es gewesen?

Na, dann herzlichen Glückwunsch!
Nachtrag am 11.11.2009:
Eben gerade stelle ich fest, dass der Eintrag von gestern zudem auch noch der 150. Eintrag ist! Na denn frohes Schunkeln!

Sonntag, 8. November 2009

Himmelsleiter zum Glück


Mit diesem Werk machen Fotosession und Bildbearbeitung so richtig Spaß!
Vielleicht sind es meine beiden Wichtel, die unsichtbar mitwirken ... so bekommt der Schal auch einen Namen, der dem Programm der Beiden entspricht: Stairway to my Luck - Himmelsleiter zu meinem Glück!

Samstag, 7. November 2009

48 Tage bis Weihnachten ...

Dieser Schal geht sehr leicht von der Hand. Zauberbälle stricken sich einfach wunderbar! Durch die Faltung kann man die unterschiedlichen Farbkombinationen sehen, die durch den Farbverlauf des Garns zustande kommen.
Gestern Abend war ich beim Stricktreff im Städtchen und habe "schwarz" gekauft ... der Schal hat mich süchtig gemacht. So verließen wir spät in der Nacht für einen Einbruch im benachbarten Wollgeschäft die Eisdiele und ich klaute mir 4 weitere Zauberbälle für zwei Schals - einmal in Schoko-Crème und einmal in Grashalm in Kombination mit Stone washed.



So wird es unterm Weihnachtsbaum bei meinen Eltern und bei meinem Schatz schöne flauschige Schals geben.
Zur Aufklärung des nächtlichen Einbruchs:
Polizei holen überflüssig!
Die Inhaberin des Wollgeschäfts strickte auch in der Eisdiele und sie hat den nächtlichen Einbruch selbst verschuldet, denn sie öffnete heimlich die Ladentür. Aus der Kasse wurde auch merkwürdigerweise nichts entwendet - im Gegenteil, in ihr fanden sich am nächsten Morgen knappe 40 Teuronen mehr!
Weitere Schals sind also demnächst hier zu erwarten!