Freitag, 7. Mai 2010

Zipfeljacke - die Erste

Täterätäää! Das Rückenteil ist heute beim Stricktreff fertig geworden. Das Seidengarn verstrickt sich sehr angenehm, rutscht leicht über die Nadel und fühlt sich sinnlich-weich an. Das pure Strickvergnügen! Eben habe ich das kleine Teil noch gespannt, von hinten leicht gedämpft ... und voilà:

Wenn ich morgen früh aufwache, komme ich flott aus dem Bett. Wochenende und ein Hach-so-schönes-Strickprojekt!

Na ja, ein bissl für die Schule habe ich wohl auch noch zu tun. Und nicht vergessen darf ich natürlich das regelmäßige Dehnen und Trainieren meines Beins.

Allen Lesern wünsche ich sinnliche Wochenendstrickerlebnisse!

Mittwoch, 5. Mai 2010

Neues steht an ...

Mein Herz hüpft vor Freude! Ein Päckchen ist gekommen!
Am kommenden Freitag ist wieder Stricktreff und da möchte ich dieses Mal ein neues Projekt beginnen - eine Zipfeljacke aus einem sehr kostbaren Garn von SCHULANA (Fashon Silk). Das Blau hat einen leicht violetten Stich und passt hervorragend zu Jeans (die ich ja meistens trage). Das Bändchengarn ist wunderbar weich und lässt sich bestimmt sehr angenehm verstricken. Das Modell ist mal wieder ganz nach meinem Geschmack (ich liebe Zippel!).


Auf der gegenüberliegenden Seite der LEA MASCHEN MODE (LH 888) gibt es noch einen hübschen Pulli, den ich mir vielleicht auch noch in diesem Sommer stricke. Sieht so frisch und luftig aus ... ich träume schon mal ... und spüre einen frischen Meereswind ... aaah!

Yepp ... geschafft!

Nachdem ich so viele Sockenzüglein gesehen habe, wollte ich auch einen ... und es hat geklappt! Schade, es gibt keine Zahl 1/2, denn ich habe drei halbe Sockenpaare (= Einzelsocken) zusätzlich fertig. Aber wahrscheinlich gar nicht so schlecht, dann halte ich mich wenigstens ran ...

Dienstag, 4. Mai 2010

Muttertag




Von diesen Socken habe ich seit gestern Abend bis heute Nachmittag die erste genadelt. Sie sollen meine Mutter am Muttertag erfreuen. Allerdings werde ich sie in Ermangelung eines schönen Glases (die sind gerade alle mit Marmelade gefüllt) doch wieder mit Sockenbanderole verschenken. Und die ist auf dem Foto abgebildet (zum Vergrößern anklicken).

Warum Juister Meerwasser?

Der erste Urlaub an die See, den ich mit meinen Eltern gemacht habe (ich war 6 Jahre alt), ging nach Juist. Daran erinnert meine Mutter sich gern. Die Farben entsprechen denen des Meeres ... alles klar?

Montag, 3. Mai 2010

Für Uschi


Dieses Foto habe ich heute für Dich gemacht, liebe Uschi, weil Du so neugierig auf die Fortsetzung der bunten Socke bist.
Sie wird irgendwie ziemlich ausgefallen, weil ich nämlich ein Knäuel von SCHOPPEL-Zauberball Farbe "Stone washed" verwende, sozusagen als Grundfarbe. Die verläuft in unterschiedlich hellem Blau. Die andere Farbe ist das regenbogenbunte "Frische Fische" der gleichen Marke. Dann hatte ich noch einen Rest der Farbe "Cranberry", den ich nur zum Absetzen des Musterstreifens verwende, der im Foto mit roten Pfeilen gekennzeichnet ist.
Die Socken werden ziemlich einmalig, da ich mich ganz vom Zufall leiten lasse. Ich setze keines der Knäuel ab, auch wenn sich mal ein Blau aus "Bunte Fische" mit dem Blau aus "Stone washed" paart.
Die zweite Socke wird dementsprechend auch ganz anders aussehen. Nur den roten Musterstreifen im Fuß werde ich wieder in Rot stricken. Aber vermutlich in ganz anderer Farbkombination. Irgendwie spannend und lustig ...

Sonntag, 2. Mai 2010

Gartenspaziergang

Das hat sich hier ganz von selbst eingefunden und klettert überall auf dem Mäuerchen entlang - das Mauer-Zimbelkraut, ein Rachenblütler:


Ein ganz besonders schönes Schmuckstück, das keck seine jungen Blättchen in Rot zur Schau stellt:



Diese Semperviven (Hauswurz) liebe ich in allen Varianten. Sie nehmen nichts übel, überstehen Kälte und Hitze und bedecken steinige und unfruchtbare Flächen:


An der Mauerecke werden jedes Jahr um diese Zeit Gäste mit dem leuchtenden Steinkraut begrüßt:


Auch dies ist ein farbiges Polster, das jedes Jahr üppiger wächst:

Eine Neuentdeckung im letzten Herbst: Tulpenbäumchen mit mehreren Blüten an je einem Stängel:


Ich habe mir einen Traum erfüllt: Eine Ecke mit verschiedenen Funkien. Sie sind natürlich noch winzig, doch bestimmt wieder zu dicht gepflanzt. Es sind sechs Sorten:

Samstag, 1. Mai 2010

Frühlingsgesichter


Mal etwas anderes ...
mit einer Digitalkamera mit ausklappbarem Display kann man am Boden wachsende Blumen so wunderbar ohne Knien oder Hocken fotografieren. So bin ich mal durch den Garten gegangen und habe sie gesammelt, die hübschen Frühlingsgesichter!
Das Cape in Natur ist inzwischen zu fast 3/4 fertig und ich denke, dass ich es in der nächsten, höchstens übernächsten Woche fertig haben werde.
Am Montag (3. Mai) beginne ich mit ein paar Stunden wieder zu arbeiten. Die Physiotherapie wird in etwas reduziertem Umfang fortgeführt (werden müssen). Es sind noch immer Fortschritte möglich. Na, ich bin ja gespannt, wie sich meine Süßen in 4 Monaten verändert haben ...

Samstag, 24. April 2010

Sehr froh ...

... bin ich, dass ich mich für das Cape entschieden habe. Es gefällt mir schon jetzt sehr gut und es wird auch keine Probleme mit der Größe geben, da es ja in einer Einheitsgröße gestrickt wird.
Das erste Teil habe ich fertig. Das Garn lässt sich sehr schnell verstricken und das Projekt ist ideal um es unterwegs zu stricken. Mit der Rundstricknadel passt es in jede Handtasche. Hier ein erster Eindruck:

Donnerstag, 22. April 2010

Sockensucht

Dieses Posting ist besonders eine Antwort auf Uschis Frage, ob ich die nächsten Socken in Schwarzbunt schon angefangen hätte. Ja, ich habe!
Derzeit stricke ich mal wieder multiman, 5 Arbeiten gleichzeitig in der Mache! Tja, so ist das mit uns Strickwütigen - man ist immer so neugierig auf die Wirkungen der Fingertanzerei, dass man sich nicht auf ein Objekt beschränken kann. Wer kennt das nicht? Mir gelingt es nur selten, ganz streng an nur einer Sache zu arbeiten. Ich brauche auch immer verschieden Anspruchsvolles für unterschiedliche Gelegenheiten.
Dies ist wieder ein Objekt zum Stricken am Küchentisch unter einer hellen Lampe, die Strickschrift und die Knäuel liegen dabei auf dem Tisch.
Schwarz wollte ich mit "Frische Fische" von SCHOPPEL kombinieren, doch fand ich noch zwei recht volle SCHOPPEL-Knäuel in Blautönen. Die sollten es nun sein, nicht das platte Schwarz aus einem REGIA-Knäuel. So wird auch das Blau während der Musterreihen langsam wechseln. Oder ich suche immer die dunkelblauen Abschnitte heraus. Es wird ein bisschen Herumexperimentierei. Es kann sein, dass ich für die zweite Socke nicht genau die gleichen Farbabläufe hinbekomme. Egal ... es wird dann halt originell. So wie neulich einer meiner Physiotherapeuten, der zwei verschiedenfarbige Schuhe trug. Was handelte er sich damit ein? Ständig angesprochen zu werden und viele lustige Späßchen.
À propos Physiotherapeuten ...
ab Anfang Mai beginne ich wieder mit dem Unterrichten. Noch ganz wenig ... muss erst mal sehen, wie es gehen wird, also ... wie mein Bein in der Schule treppauf und treppab gehen wird, wie ich ohne Knien und Hocken zurecht komme. Ich hätte ja nie geglaubt, dass das Einnähen eines Reißverschlusses in den Unterschenkel solche massiven und langwierigen Folgen haben könnte. Hm ... sonst hätte ich es mir vielleicht anders überlegt (ach nee, ging ja gar nicht - hatte ja keine Wahl). Aber erstens: NIX GEHT FIX! und zweitens: OHNE PREIS KEIN SCHMUCKSTÜCK!
Tja, diese Haltung habe ich nun bestätigt bekommen, als ich in der BRIGITTE-WOMAN neulich eine Reihe von Fotos sehr stolzer vernarbter Frauen sah, die ihre Narben wie Schmuck betrachteten und eine sehr positive Haltung dazu hatten.
Hat schließlich nicht jeder, so einen Reißverschluss am Bein ... allerdings darf auch niemand mehr dran und ihn aufziehen - ist sozusagen eine Attrappe. Deswegen auch Schmuckstück. Das hat ja auch keine andere Funktion als dass man es anguckt. ;-)

Jacke oder Cape

Um Missverständnissen vorzubeugen: Ich wollte keine Entscheidung von Euch, nur mal eine Meinung. So, wie man beim Stricktreff seine Meinungen austauscht. Vielleicht hätte ich mal ein Foto von meinem Entenpopo machen sollen ... quakquak ...
;-)
Kann auch sein, dass ich das Modell an mir dann doch etwas albern finde ... bin ja eigentlich im Katalog drauf geflogen, aber es ist irgendwie sehr brettig und die nette Kleine, die darin steckt, ist wohl geschätzte 1,5 Generationen jünger als ich. Na ja, ich verrate es Euch (und zugleich danke für Eure Meinungsäußerung, die mir die Entscheidung nun doch etwas leichter gemacht hat):
Ich stricke jetzt beim Ribbeln das Cape. Ganz MONOPOLY-tanisch: Gehe direkt auf LOS! Wickele erst gar keine Knäuel! Garn von Fischer habe ich mir auch nicht bestellt, denn ich fand für die Musterbordüre noch einen passenden Rest in Grau-Natur-meliert. Fotos folgen, wenn sich das Anschauen lohnt.
Nachtrag:
Inzwischen ist mir eingefallen, wie der MONOPOLY-tanische Spruch wirklich heißt. Ich habe ihn falsch zitiert. Es heißt nicht: Gehe direkt auf LOS! Es heißt: Gehe direkt ins Gefängnis! Gehe nicht über LOS!
Damit passt das Zitat überhaupt nicht mehr! Beim Stricken fühle ich mich nämlich nicht gefangen, sondern frei. Und auf einen Lohn, wie man ihn bei Monopoly beim Gehen über Los erhält, muss ich auch nicht verzichten, denn die Freude beim Stricken ist doch der größte Lohn.