Freitag, 14. Mai 2010

Heute gehe ich mal fremd ;-)

Oben links findet sich ein Link zu einer Website, auf der man solche tollen Hintergründe bekommt, wie ich ihn gerade eingerichtet habe. Danke, Susanne!
Heute mal nix Eigenes ... ich gehe mal fremd ... ;-)

Mittwoch, 12. Mai 2010

Meine PIAs oder UFOs

Heute möchte ich mal zusammenstellen, was ich derzeit in Arbeit habe. PIA = ProjekteInArbeit (oder UFO = UnFertigeObjekte).
Da ist zunächst der Beginn eines Tuchs aus ONLINE-Garn, Linie 242 BATIK, einem wunderbar weichen Mikrofasergarn, aus dem ich schon diesen Schal gestrickt habe. Eigentlich wollte ich aus dem Garn die Sommerstola "Tina B." nach einer Anleitung von Colette stricken, doch fand ich das Garn für den Zweck dann doch zu unruhig. Liebe Colette, wenn ich sie doch mal stricke, muss es ein schlichteres Garn sein. Dieses verlangt irgendwie doch nach glatter Strickart, damit der Batikeffekt gut zur Geltung kommt. Heute beim Autofahren auf dem Beifahrersitz angestrickt ... hach, passt so toll zu meiner Filztasche mit dem Lederbändchen! Ich stricke einfach einen Rand in 5 M kraus-rechts, dazwischen glatt rechts. Das Tuch wird vor dem linken Rand in jeder zweiten Reihe immer um eine Masche erweitert (Querfaden aus der Vorreihe rechts verschränkt aufnehmen). Ich habe vor, es nach dem Baktus-Prinzip zu stricken. Bis zur breitesten Stelle zunehmen, dann ebenso wieder abnehmen. Die rechte Seite wird dann die lange Tuchseite sein.


Der folgende Zopf wird meine rote Walkjacke am Halsrand schmücken. Er ist mir beim Nähen etwas zu weit geraten und deshalb werde ich diesen Zopf zum Hals hin an den Stoffrand nähen.

Dieser Karius wächst auch so stetig vor sich hin. Er entsteht nach einer netten Gabe meiner Tante Henny, die keine noch so kleinen Reste wegwerfen mag (hier und farblich sortiert, aufgewickelt und angestrickt hier). Wird ein lustig-buntes Teil. Auf den großen hellblauen Abschnitt will ich kleine durchsichtige Glassteinchen in Grün und Türkis setzen, die die eintönige Fläche unterbrechen sollen. Eine Hommage an meine Tante Henny, die dieses Jahr stolze 99 wird!



Dem Cape in BEEESCH fehlt nur noch das letzte Viertel, das aber bereits bis zur Bordüre angestrickt ist. Das wird wohl nach der Zippeljacke zügig fertig gestrickt. Es ist ein Projekt, das man gut auch irgendwo unterwegs stricken kann. Ich freue mich schon drauf und hätte es in diesen kühlen Tagen noch gut gebrauchen können, aber auch an Sommerabenden auf der Terrasse ist es bei einziehender Nachtfrische sicher ein angenehm wärmendes Stück.

Dann liegen auf dem Küchentisch noch die halb fertigen Fair-Isle-Socken und ein paar Knäuel für eine Auftragsarbeit. Der Herr wünscht Socken in dezenten Farben. Bei seiner Wunschbeschreibung zeigte er auf sein Sakko. "So", sagte er ... das Sakko sah etwa so aus.

Genug zu tun ... ich geh wieder stricken ... und - upps - immer wieder auf die Beine und DEHNENDEHNENDEHNEN! Habe mir bei meinem Erstkontakt mit meinen Süßen doch tatsächlich nach 4-monatiger Schülerabstinenz einen richtig fetten Schnupfen zugezogen und musste meine "Turnstunden" diese Woche alle absagen. Ich desensibilisiere also gerade meine Schülerallergie (die ich gar nicht habe ... hä hä ...).

Zipfeljacke - die Dritte


Inzwischen brauche ich für jede Reihe eine Viertelstunde. Das zieht sich ... es liegt auch daran, dass man mit den Zehnernadeln nicht so flutschig stricken kann. Nach etwa 15 Maschen muss ich von dem Seil wieder einen neuen Schwung nachschieben ... uff. Und das geht richtig schwer. Ich habe nur noch drei Knäuel und höre einfach auf, wenn das Garn aufgebraucht ist. Der Zipfelrock soll 40 cm lang werden. Hm ... wird wohl knapp werden, ist aber nicht so tragisch, wenn er etwas kürzer wird. Bin ja gespannt. Ach ja, für die Umrandung muss ich ja auch noch etwas übrig behalten. Nur wie viel???
Verliebt bin ich in das gute Stück schon jetzt.
Einen kleinen Nachteil hat das Garn allerdings:
Man muss sehr aufpassen mit spitzen Gegenständen, z. B. der Nadel einer Brosche oder hakeligen Fingernägeln, denn der Strickschlauch zieht sehr leicht Fädchen. Wenn die dann reißen, au weia! Dann ribbelt der feine Strickschlauch auf und man muss mit Kunststopfen anfangen ... trotzdem - das Garn ist einfach eine Wucht! Das Herstellungsverfahren stelle ich mir sehr aufwändig vor. Inwendig befindet sich ein ungedrehter Faden in stumpfem Blau, um den das superfeine Gestrick herumgewirkt wurde. Der Wahnsinn! Kein Wunder, dass das Garn so teuer ist ...

Sonntag, 9. Mai 2010

Zipfeljacke - die Zweite

Nur die NRW-Landtagswahl konnte mich heute vom Stricken abhalten. Hach - herrlich, dieses seidige Garn! Dieser Strickspaß für die Seele! Gestern Abend hatte ich das Leibchen ohne Ärmel fertiggestellt. Schnell noch ein Foto gemacht ... Omas Erbstück, die silberne Brosche mit blauem Steinchen als Schließe drangesteckt ... da ist es:

Heute Morgen habe ich mich dann an die Ärmel begeben, sie eingesetzt und mit einer Reihe Luftmaschen und einer Reihe Krebsmaschen umhäkelt:


Wie das am Körper sitzt? Das Foto ist leider etwas unscharf, aber ich glaube, man kann es sich so vorstellen:


Nun wird fleißig der schlichte "Rock" genadelt. das ist etwas weniger angenehm, weil man die Maschen mit viel Kraft über die Spitze einer Rundstricknadel mit der Stärke 10 schieben muss. Es geht deswegen auch langsamer voran.
Ja, und was trägt frau dazu? Natürlich BEEESCH!!! ;-))
Hier noch zwei Details ... der gehäkelte Krebsmaschenrand am Ärmel:

Das einfach zu merkende Muster im Großformat:

Freitag, 7. Mai 2010

Zipfeljacke - die Erste

Täterätäää! Das Rückenteil ist heute beim Stricktreff fertig geworden. Das Seidengarn verstrickt sich sehr angenehm, rutscht leicht über die Nadel und fühlt sich sinnlich-weich an. Das pure Strickvergnügen! Eben habe ich das kleine Teil noch gespannt, von hinten leicht gedämpft ... und voilà:

Wenn ich morgen früh aufwache, komme ich flott aus dem Bett. Wochenende und ein Hach-so-schönes-Strickprojekt!

Na ja, ein bissl für die Schule habe ich wohl auch noch zu tun. Und nicht vergessen darf ich natürlich das regelmäßige Dehnen und Trainieren meines Beins.

Allen Lesern wünsche ich sinnliche Wochenendstrickerlebnisse!

Mittwoch, 5. Mai 2010

Neues steht an ...

Mein Herz hüpft vor Freude! Ein Päckchen ist gekommen!
Am kommenden Freitag ist wieder Stricktreff und da möchte ich dieses Mal ein neues Projekt beginnen - eine Zipfeljacke aus einem sehr kostbaren Garn von SCHULANA (Fashon Silk). Das Blau hat einen leicht violetten Stich und passt hervorragend zu Jeans (die ich ja meistens trage). Das Bändchengarn ist wunderbar weich und lässt sich bestimmt sehr angenehm verstricken. Das Modell ist mal wieder ganz nach meinem Geschmack (ich liebe Zippel!).


Auf der gegenüberliegenden Seite der LEA MASCHEN MODE (LH 888) gibt es noch einen hübschen Pulli, den ich mir vielleicht auch noch in diesem Sommer stricke. Sieht so frisch und luftig aus ... ich träume schon mal ... und spüre einen frischen Meereswind ... aaah!

Yepp ... geschafft!

Nachdem ich so viele Sockenzüglein gesehen habe, wollte ich auch einen ... und es hat geklappt! Schade, es gibt keine Zahl 1/2, denn ich habe drei halbe Sockenpaare (= Einzelsocken) zusätzlich fertig. Aber wahrscheinlich gar nicht so schlecht, dann halte ich mich wenigstens ran ...

Dienstag, 4. Mai 2010

Muttertag




Von diesen Socken habe ich seit gestern Abend bis heute Nachmittag die erste genadelt. Sie sollen meine Mutter am Muttertag erfreuen. Allerdings werde ich sie in Ermangelung eines schönen Glases (die sind gerade alle mit Marmelade gefüllt) doch wieder mit Sockenbanderole verschenken. Und die ist auf dem Foto abgebildet (zum Vergrößern anklicken).

Warum Juister Meerwasser?

Der erste Urlaub an die See, den ich mit meinen Eltern gemacht habe (ich war 6 Jahre alt), ging nach Juist. Daran erinnert meine Mutter sich gern. Die Farben entsprechen denen des Meeres ... alles klar?

Montag, 3. Mai 2010

Für Uschi


Dieses Foto habe ich heute für Dich gemacht, liebe Uschi, weil Du so neugierig auf die Fortsetzung der bunten Socke bist.
Sie wird irgendwie ziemlich ausgefallen, weil ich nämlich ein Knäuel von SCHOPPEL-Zauberball Farbe "Stone washed" verwende, sozusagen als Grundfarbe. Die verläuft in unterschiedlich hellem Blau. Die andere Farbe ist das regenbogenbunte "Frische Fische" der gleichen Marke. Dann hatte ich noch einen Rest der Farbe "Cranberry", den ich nur zum Absetzen des Musterstreifens verwende, der im Foto mit roten Pfeilen gekennzeichnet ist.
Die Socken werden ziemlich einmalig, da ich mich ganz vom Zufall leiten lasse. Ich setze keines der Knäuel ab, auch wenn sich mal ein Blau aus "Bunte Fische" mit dem Blau aus "Stone washed" paart.
Die zweite Socke wird dementsprechend auch ganz anders aussehen. Nur den roten Musterstreifen im Fuß werde ich wieder in Rot stricken. Aber vermutlich in ganz anderer Farbkombination. Irgendwie spannend und lustig ...

Sonntag, 2. Mai 2010

Gartenspaziergang

Das hat sich hier ganz von selbst eingefunden und klettert überall auf dem Mäuerchen entlang - das Mauer-Zimbelkraut, ein Rachenblütler:


Ein ganz besonders schönes Schmuckstück, das keck seine jungen Blättchen in Rot zur Schau stellt:



Diese Semperviven (Hauswurz) liebe ich in allen Varianten. Sie nehmen nichts übel, überstehen Kälte und Hitze und bedecken steinige und unfruchtbare Flächen:


An der Mauerecke werden jedes Jahr um diese Zeit Gäste mit dem leuchtenden Steinkraut begrüßt:


Auch dies ist ein farbiges Polster, das jedes Jahr üppiger wächst:

Eine Neuentdeckung im letzten Herbst: Tulpenbäumchen mit mehreren Blüten an je einem Stängel:


Ich habe mir einen Traum erfüllt: Eine Ecke mit verschiedenen Funkien. Sie sind natürlich noch winzig, doch bestimmt wieder zu dicht gepflanzt. Es sind sechs Sorten: