Samstag, 26. November 2011

Elfenstille Chart 2

Noch gestern Abend habe ich begonnen und ich finde die Eichelhütchen schon mal okay so:


Neu entdeckt habe ich heute Lee-Ann aus der Schweiz (sie strickt in violetten Farbtönen), die SEIFENSIEDERIN (ihr Tuch erscheint auf dem Foto rostbraun) und SaLü hat sich - so wie ich - auch für die große ELFENSTILLE entschieden und zeigt bereits die Hütchen der Eicheln, GANIMADE hat erstmal eine Musterprobe angefertigt, die sie zu einem Schal oder Loop erweitern will, KATRIN hat ihr Tuch inzwischen begonnen in der Farbe Naturweiß, GWENDOLIN schwankt noch etwas bei der Wahl der Farbe.


Sehr virenanfällig!

Nicht allein die ELFENSTILLE hat mich infiziert, nun kommt noch die JULEKULE dazu und Schluckbeschwerden habe ich auch noch. Ein Multivirus - au weia!

Schaut mal, was das mit einem macht:

Meine erste Weihnachtskugel

Angesteckt hat mich meine Freundin TV (kuckuck!), der gegenüber ich noch äußerte, dafür hätte ich dieses Jahr nun wirklich keine Zeit mehr. Doch dann lag ich vorletzte Nacht schlaflos im Bett, irgendwelche Gedankenkarussells nahmen Fahrt auf und das war für mich Anlass genug aufzustehen (statt mich hin und her im Bett herumzudrehen), mir Milch mit Honig zu erwärmen und dann zwei Restknäuel REGIA 4-fach hervorzukramen. Ausgedruckt hatte ich die bei ARD Buffet JULEKULER (mal googeln, man kann die Sendung im Netz sehen) verfügbare Anleitung bereits vorher. Irgendwie hatte ich es schon geahnt, dass es an mir nicht vorbeigehen würde. Ich freue mich auch schon auf zukünftige Eigenentwürfe!

Hier andere Infizierte:
Steffi (die auch Anfängerin im Kugeln ist und zudem zwei nette Videoclips mit den Designern der Kugeln verlinkt hat), Jutta (auch mit einem Videoclip mit der Buchankündigung und gefühlten tausend Julekuler im Film). Ich gehe noch weiter auf die Suche nach Euch infizierten Kranken *lach* ... Treffen dann hier!

Übrigens:
Es wird JÜLEKÜLER ausgesprochen und der Artikel dazu müsste eingedeutscht DIE sein, denn KULE = norw. KUGEL und JUL = norw. WEIHNACHTEN. Also DIE JULEKULE (das R wird für den Plural angehängt). Okay, haste bestimmt jetzt gedacht: Typisch Lehrerin! Kannix dafür, aber Juhlecooler geht mir einfach gegen den akustischen Strich! ;-)

Donnerstag, 24. November 2011

Nein - ich stricke nicht nur ...

So ganz nebenbei gehe ich auch noch in die Schule (nicht zur Schule - man beachte den feinen Unterschied!). Und das nimmt den größten Anteil meiner Tageszeit ein. Weil es aber Spaß macht, ist es okay so ...

Heute mal ein Beispiel dafür, warum es so einen Spaß macht. Meine Banausen hatten kürzlich Herbstferien. Viele Kinder müssen danach einen Aufsatz schreiben "Meine Ferienzeit" ... ätzend, oder? Immer wieder diese blöden Ferienaufsätze - wie altmodisch und lästig! Da lassen sich doch viel schönere Geschichten schreiben.

Ich hatte eine andere Idee um das in den Ferien Erlebte zu würdigen. Ich ließ sie Bilder malen. Große Buchstaben, die sich zum Wort FERIEN fügten, durften nach Herzenslust ausgemalt und gestaltet werden. Herbstfarben sollten dabei vorkommen und Motive aus den Ferien. Kaum war die Aufgabe besprochen, legte die Bande los:

Anklicken und groß genießen!

Habe ich nicht einen schönen Beruf? Umgeben von so viel kindlicher Farbenfreude und Lebendigkeit!

Wenn da nur nicht der viele Papierkram wäre ... Dokumentationionionionionion ...

Dienstag, 22. November 2011

Die Apostellinde in Gehrden

Die Apostel-Linde im Schlosspark in Gehrden im Kreis Höxter

Herbstferien - mein Mann und ich fliegen aus, um einem alten Baum in der Nähe zu lauschen.
Es ist die Zwölf-Apostel-Linde in Gehrden.
Unserem Navigationsgerät folgend landen wir in Gehrden in der Schlossstraße, wo ein netter junger Mann uns den Weg durchs Tor des Schlossgeländes erklärt.
Es ist ganz einfach: Wir brauchen nur den Weg rechts um das Hauptgebäude herum zu gehen. Dort finden wir die alte Linde hinten links am Schulhof der kleinen Schule.
Bereits von Weitem sieht man die alte Linde protzig ihre Krone ausbreiten. Stolz strahlt sie ihre Kraft aus und in ihrem direkten Umfeld werden alle anderen Bäume zart und klein, ja fast unsichtbar.


Wir nähern uns der Linde und erkennen, dass sie einen massiven Stamm mit vielen Furchungen hat. "Fest und bodenständig bin ich!", so spricht ihre Standfestigkeit zu mir.


Und doch erzählt sie mir, während ich mich ihr immer mehr nähere, dass auch sie schon harte Zeiten hinter sich hat, denn Menschen mussten ihr helfen, damit ihre dicken Äste nicht auseinanderbrachen.
Im Inneren sehe ich hoch oben dicke Drahtseile, die den Baum zusammenhalten. Und unten hält ein Drahtgitter den Innenraum geschlossen. Ein kleines Loch nur zeigt mir, dass es neugierige Naturen gab, die den Innenraum erforschen wollten.
Oder waren es gelangweilte Jugendliche, die das Loch in den Draht rissen, um dem Baum mit Feuerwerkskörpern mal richtig einzuheizen? Solcherlei dumme Scherze mussten schon viele alte Bäume über sich ergehen lassen.


Die Apostel-Linde schweigt in dieser Beziehung.

Ich gehe auf ihre andere Seite. Auch dort erzählt sie mir vom Eingriff des Menschen. In diesem Fall muss es ein Baumarzt gewesen sein, denn die senkrechten Ränder der Höhle sind mit einer dunkelgrünen Substanz bestrichen, die wohl verhindern soll, dass der lebendige Stamm ausblutet.


Ich gehe ein Stück weiter, nähere mich dem Stamm der Lindenseniorin und entdecke bei genauem Hinschauen eine Ansiedlung winziger Pilze in einer ihrer Furchen. Wie kleine Lampenschirmchen strecken sie ihre Hütchen nach oben, obwohl genau zu sehen ist, dass ihre Wuchsrichtung zunächst in die Waagerechte führte.


Ich trete noch näher heran, luchse in den Innenraum hinein und erkenne, dass auch hier das Moderwesen Einzug gehalten hat. Dicke Stammteile und Äste aus der Vorzeit verrotten in der feuchtkalten Atmosphäre des schattigen Inneren. Pilzige Gerüche ziehen unter meiner Nase her.


Die alte Dame hinterlässt einen tiefen Eindruck bei mir. Neugierig befasse ich mit der Geschichte des Baumes, von der in dem Buch Deutschlands alte Bäume (S. Kühn, B. Ullrich, U. Kühn, 2002 BLV Verlagsgesellschaft München) erzählt wird. Zum Stammumfang geben die Autoren 9,80 m (im Jahre 1999) an.

Ich will gerade das Gelände verlassen, als mein Mann mich auf ein "Baby" aufmerksam macht. (In diesem Fall waren seine Baum-Sinne wohl wacher als meine, denn ich dachte nur noch an den Kaffee, der in Kürze meinen herbstfröstelnden Körper wieder aufwärmen sollte.)
So gehe ich zu einem anderen Baum, der nicht weit entfernt von der dicken Linde steht. Unsichtbar fast ... wie ich weiter oben schon sagte ...
Deutlich erkenne ich sofort an den Blättern, dass es sich auch bei diesem Baumfrischling um eine Linde handelt ... EINE? Ein ganzes Bündel von dünnen Stämmchen ragt aus dem Boden hervor!


Mein Mann hat sie zweimal gezählt: "Dreizehn sind es." - "Bist du sicher?" "Moment ... 1, 2, 3, 4... ja ... 13, es sind 13."


Wenn ich könnte, würde ich jetzt gern selbst noch einmal nachzählen, denn bei meinen Recherchen im Internet fand ich folgendes zum Tag des Baumes (30.4.2006):
Die "Golddorflinde" pflanzte man als Bündel aus 14 Linden! In der Nachbarschaft der alten Apostellinde wolle man auf die vereinliche Vielfalt der Vereine im Dorf Gehrden hinweisen.
Zuerst frage ich mich, ob da jemand den Pfahl mitgezählt hat, mit dem das Baumbündel noch heute gestützt wird. Dann sage ich mir:
Schade ... einen tieferen Hintergrund hat die Zahl 14 nicht? Was mag man auch mit der 14 verbinden? Zur 13 fiele einem ja noch etwas ein ... die 13. Fee etwa. Mit den 12 Aposteln scheint man wohl nicht mehr viel zu verbinden, denn von ihnen wird im Zusammenhang mit der neuen Gehrdener Lindengruppe kaum noch gesprochen. Oder hat Gehrden vielleicht 14 Vereine, denen man mit der Zahl Rechnung tragen will?

Nachdem ich die neue Pflanzung betrachtet habe, bin ich geneigt zu glauben, dass zu damaliger Zeit auch die alte Apostellinde aus einem Bündel von Junglinden gepflanzt wurde, die sich im Laufe der Jahrhunderte zu einem Baum vereinten.
Nun denn ... ein schmucker Stein vor der neuen Lindenanpflanzung erinnert an deren Gönner.

Seitenansicht:


Von oben:


Wer weiß, ob der Stein den Baum bis zu dessen Tod begleiten wird oder ob er gar eines schönen Tages umgesetzt werden muss, weil ein neuer massiver Stamm majestätisch seinen Raum fordert? - Mit dieser Frage im Kopf wende ich mich ein letztes Mal der alten Würdenträgerin zu und höre ein leises Lied in mir erklingen:

Am Brunnen vor dem Tore
Da steht ein Lindenbaum
Ich träumt in seinem Schatten
So manchen süßen Traum
Ich schnitt in seine Rinde
so manches liebes Wort
Es zog in Freud und Leide
Zu ihm mich immer fort

(Volkslied v. Wilhelm Müller, berühmt durch Franz Schuberts Liederzyklus „Die Winterreise - keine Urheberrechtsverletzung, da der Dichter schon über 70 Jahre verstorben ist)


Meine Website baumfluestern.de existiert nicht mehr. Die Bildsignaturen deuten noch auf die Website hin, deren mir wertvolle Inhalte ich hier und da in mein Strickblog einfließen lassen werde.

Feierabend mit Sahnehäubchen

Hach, tut das gut, so ein schönes Werkeln am Abend! Ich werde gleich richtig gut schlafen. Dass ich heute auf Anett gestoßen bin, macht mich total glücklich! Der erste Chart ist so weit gestrickt, wie Anett ihn mit Excel skizziert hat. Nach der Reihe 23 bin ich nun drin im Muster des ersten Charts und habe mir die nächsten Maschenzahlen bis 145 schon notiert. Die kann ich dann nach und nach abhaken. Alles ganz easy!
Jetzt bin ich an einer Stelle, an der ich bis morgen Abend das gute Stück ruhen lassen kann. Vielleicht hole ich gleich noch ein Stück Baum hierher. Das habe ich beim Betrachten von Anetts schöner Website gedacht ... ich hole meine Baumflüsterseite Stück für Stück hierher ... ohne Nutzungs- oder Urheberrechtsverletzung - alles nur meins! Lasst Euch überraschen!

Hier der aktuelle Stand:


Und so sieht das Knäuel aus, aus dem ich stricke:

Ich kann nicht anders

Durch Sabine aus Bad Driburg wurde ich aufmerksam auf das Blog FADENSTILLE, auf dem eine Tuchanleitung zum Mitstricken angeboten wird. Ich war sofort Feuer und Flamme! Habe ich nicht noch genug zu stricken? Ja, schon, aber ...
Ich habe noch Zauberbälle liegen und nahm den Crazy Zauberball HERBSTWIND zur Hand. Nun sitze ich nach Feierabend (spät genug war's heute wieder) am PC und stricke mit. So was habe ich noch nie gemacht. Guckt mal, der Anfang:


Werde weiter berichten ...

Das Tuch trägt den Namen ELFENSTILLE und ich finde HERBSTWIND passt dazu, auch wenn er die Elfen manchmal übertönt.

Montag, 21. November 2011

Hinweis für Blogger und Websitebetreiber

Rechts habe ich einen neuen Button eingefügt. Vielen ist mein derzeitiger Trouble bekannt. Die Site ist lesenswert für alle, die vermeiden wollen, dass ihnen Ähnliches widerfährt. Nach einer ganz speziellen Mail fühle ich mich heute ein bisschen mehr auf aufsteigendem Ast. Verlautbaren lassen will ich darüber an dieser Stelle nichts.
Crawler durchzinken systematisch das ganze Netz!
Klickt einfach auf den Button, wenn Ihr wissen wollt, worum es geht.
Geschädigte, vereinigt Euch gegen diese Abzockerei!

Besonders empfehle ich Euch den dritten Artikel auf der Startseite:
Jetzt mahnt die ganze Welt Deutschland ab

Samstag, 19. November 2011

Vorder- und Rückenteil zusammengenäht

Ja ... endlich! Es geht weiter!
Der VERENA-Pullover, der mit dem Pelerinenkragen, wächst. Habe eben Vorder- und Rückenteil zusammengenäht. Passt!


Heute wird gleich der erste Ärmel angeschlagen ...

Was mir super gefällt, ist der doppelte Kreuzanschlag und die einfach zu strickende Musterbordüre am unteren Rand:


Freitag, 18. November 2011

Karussell für Geli

Geli erzählt in ihrem Blog von ihrer neuen Wollhaspel. Ja, so eine habe ich mir dieses Jahr auch gekauft. Geli schreibt wörtlich (ich darf das ja in diesem Fall wohl zitieren *g*):

Endlich, endlich habe ich mir mal eine Haspel zugelegt.


Und was soll ich sagen, es ist soooo genial, es macht einen riesengroßen Spaß damit zu arbeiten. So eine Erleichterung, hätte ich nie gedacht.

Und so putzelig, fehlen nur noch ein paar kleine Figürchen untendran, dann könnten die schön Karussel fahren *lach*

Kuckuck, Geli, hier hast du sie, die Figürchen an der Wollhaspel. Ich lach mich putzelig!!!



Dieses wunderschöne Spielzeug hat mein Schwiegerpapa-selig vor vielen Jahren für seinen Enkel gebaut, der die Waldorfschule besuchte. Da hat man für die Basare auch immer die talentierten Anverwandten mit eingespannt. Die Püppchen bastelte derzeit meine Schwiegermutter-selig. Ach, wenn die das wüssten ... die würden sich freuen, dass das gute Stück noch immer in Ehren gehalten wird und unseren Kamin verziert.

Die Aufräumerin

Sodele ... da bin ich mal wieder ... völlig entspannt und locker den Besen schwingend ...

Einige Posts sind bereits rausgeflogen, auf anderen habe ich Links entfernt (googeln kann schließlich jeder selbst) und dann ... ups ... ja dann fand ich doch tatsächlich ein zitiertes Gedicht. Schnell weg damit! Man weiß gar nicht mehr, was man alles gepostet hat. Aber es bleibt noch viel zu tun. Schließlich bin ich hier schon länger als drei Jahre tätig. Nett aber auch, die alten Einträge mal wieder zu lesen. Auch nett zu sehen, wer quasi von der Geburtsstunde an dabei war (winke winke Lunacy!).

Weiter machen ... bin erst beim 10.6.09 gelandet ...