Donnerstag, 26. November 2009

Vorbereitung

Vier Stunden lang haben sie fleißig und ausdauernd geschnitten, geklebt und gemalt, meine Süßen. Die Engel werden auf einem Adventsbasar verkauft, die anderen Sachen werden die Schule und den Klassenraum schmücken. Eine tolle, aber auch anstrengende Sache, so ein Dekotag, den heute alle Klassen hatten. So ist mit einem Schlag die ganze Schule adventlich geschmückt.
Eine Mama hat einen Adventskranz gewickelt, an den am Montag nach Schulschluss die Söckchen kommen. Bis dahin sieht er mit den selbstgebastelten Sternen auch schon adventlich-strahlend aus.

Wir haben uns für künstliches Tannengrün entschieden, denn sonst sitzen wir bald unter Nadelregen und das bei Nadelfilz auf dem Boden! Na, das wäre ein Spaß!
So können wir den Kranz einfach hängen lassen und zu Karneval Clowns dranhängen. Mal was ganz Unorthodoxes, nicht?

Mittwoch, 25. November 2009

Kleine Geheimnisse

Dieses Foto wird morgen für meine Süßen im Klassenweblog zu sehen sein. Nein, ich verrate ihnen noch nichts. Ein bisschen Spannung muss sein!




Für Euch habe ich das Geheimnis gelüftet ... ich nähe gerade die Bändchen an die Söckchen und eine Mutter wird sie morgen füllen und an einen Adventskranz hängen, den der Hausmeister unter der Decke befestigen wird.
Alles schon fest terminiert!
Am Dienstag wird dann die Klassentür aufgehen ... mein Herz ist schon offen und sicher werden es auch die Augen der Kinder sein! Ich freue mich schon ...

Schaltagebuch mit Fehler

Der neueste Schal für meinen Schatz wächst stetig, betrübt mich aber ein wenig wegen eines unschönen Fehlers. An der gekennzeichneten Stelle war das Garn so dünn, dass man sogar den Teppichboden durchscheinen sieht. Meinen Schatz stört es gar nicht. "Ist doch Handarbeit und außerdem von dir", war sein Kommentar. Zurückgeben bringt ja nichts, wieder aufribbeln wollte ich auch nicht. Das Stück rauslassen unterbricht den Farbverlauf. Also bleibt's! Wenn man den Schal nachher doppelt um den Hals trägt, wird man es eh nicht sehen.
Habt Ihr mit Zauberbällen auch schon mal Ähnliches erlebt?
Sind die eigentlich handgesponnen?
Der nächste Schal für meinen Bruder wird wieder in Zweierringeln gestrickt. Das gefällt mir doch besser ... ja, man macht halt seine Erfahrungen ...

Sonntag, 22. November 2009

Schnaps(geburts)tag

Am 22.11.2003 haben meine beiden Wichtel Lupo und Ringa sich selbst ins Leben gerufen - HAPPY BIRTHDAY, Lupo und Ringa!

Und daher kommt es wohl auch, dass ich beim Öffnen meines Blogs diese Counterzahl vorfand (die 7 ist auch noch meine Hausnummer):
Sieht doch schön aus:
23 7 23
Dann habe ich mal wieder herumgespielt ... wollte wissen, was WORDLE aus meiner Startseite herausknabbert. Das Ergebnis ist hier zu sehen:
Ein Blümchen mit viel Norwegischem darin zu Ehren des Wichtelgeburtstags. Ja, und was für mich das Schönste heute ist: Am Geburtstag meiner Wichtel hat auch das Sandmännchen Geburtstag!!! Es wird heute 50 Jahre alt!
Gebt mal was bei Google ein - heute natürlich - dann sitzt es dort auf seinem Himmelswölkchen und winkt Euch zu.
Mitten in dem Wordle prangt auch noch der Name ALBIN, das ist ein keltischer Vorname und bedeutet FREUND DER ELFEN. Ja, wen wundert noch was?
Eigentlich sollte ich jetzt Lernstationen zum Thema EXPERIMENTE mit LUFT vorbereiten. Stattdessen hat mich der Spieltrieb voll im Griff ... au au! Daran sind natürlich nur Lupo und Ringa Schuld! Wer sonst? Schließlich ist es ihre Spezialität, die Verbindung zwischen den Gehirnhälften zu öffnen - jupphei!
Und jetzt gehe ich erstmal durch den Nachbargarten zum Blumenladen. Dort ist heute Adventsausstellung mit Kaffee und Kuchen. Mal sehen, was ich mir da mitbringe ...

Samstag, 21. November 2009

Zauberballnews

Ein neuer Zauberball ist angestrickt: STONE WASHED trifft GRASHALM. Den bekommt mein Schatz zu Weihnachten. Dabei habe ich die Ringel mal etwas abgewandelt. 4 R Farbe 1, 4 R Farbe 2 im Wechsel, dann 6 R mit 6 R ... mal sehen, wie ich es weitermache. Soll ja nicht langweilig werden!


Für meinen Bruder habe ich bestellt: STONE WASHED trifft STONE WASHED. Er soll am 16. Dezember zum Geburtstag fertig sein. Da muss ich mich ganz schön sputen, denn das Garn trifft erst am folgenden Donnerstag ein.

Hier der fertige Schal SCHOKO-CRÈME trifft SCHOKO-CRÈME für meinen Vater:


Den möchte ich für mich auch noch einmal stricken, denn er passt zu vielen meiner Sachen:


Stolz präsentieren Thorvald und Anna ihre zwei neuesten Weihnachtsgeschenke für meine Eltern - hier mal als Geschenkset dargeboten:


Sonntag, 15. November 2009

Norwegisch lernen

Wie macht man das schnell und mit Freude?
Indem man norwegische Kinderbücher liest und viel mit Norwegern spricht. Also ... Ferienhaus bei einem Bauern mieten, sich fürs Familienleben interessieren, viel sprechen und auch etwas zu bieten haben ... dazu gleich mehr ...
Hier ein Buch, das ich mir zum Zwecke des Lernens (und auch aus Spaß an der norwegischen Kultur in der Weihnachtszeit) in Lilliehammer gekauft habe:


Für die Skandinavier unter Euch eine kleine Leseprobe:

Jeg heter Even. For lenge, lenge siden, da jeg var liten, budde jeg langt ute på landet i ei lita bygd som hette Nordbygda. Der budde jeg på en gård sammen med mamma, pappa og storesøstera mi.
Ja, også bestemor og bestefar, da, som budde i kårstua. Dessuten budde det ganske mange høner og kyr og griser på gården, lurifaksen, Gråpus og en snill gammel hest som hette Bruna.
Vi hadde en dreng også, men bare om sommeren. Han hette Albin og var svensk. Om vinteren låg Albin på tommerhogst langt nord i allmenningen et sted, men sommers tid måtte Albin gjøre alt mulig rart på gården.
I Nordbygda hadde vi det fint året rundt, men sommeren var aller best for da kunne jeg bade i Storvatnet og springe barfot i graset. Men den hadde sine mørke sider også, sommeren.
Nepelugging, for eksempel, - ja, også tordenvær, da, som var det skumleste jeg visste. — Den Gud vil bevare er uten all fare, trøsta bestemor. Men likevel smatt jeg under det solide kjøkkenbordet når det begynte å buldre og brake. Det hadde tjukk bordplate og tjukke hengeklaffer på begge sidene så her følte jeg meg trygg både for sikksakklyn og beint ned lyn. Men verre var det med det lumske kulelynet som kunne snike seg inn over alt. Jeg hadde aldri sett kulelyn, men Albin kunne fortelle at det var ganske vanlig i Sverige. - Jaa, såmen, i gode somrar har vi kulelyn nesten varje torsdag, så han. — Men det er inte farlig bare du blir var det før det kommer for nerma. Du hiver bare en skvett kaldt vatten på det, og pifff! så er det borta.
Så sjøl om kulelynet nok var svært uvanlig i Nordbygda, brukte jeg alltid å fylle
vannpistolen med ise kaldt vatn før jeg søkte dekning under kjøkkenbordet.

Für die anderen habe ich hier was zum Anschauen. Anklicken und weiter herumklicken ... ist auch auf Deutsch verfasst, dazu auf Norwegisch und auf Englisch. Das war das, was ich oben schon andeutete ... etwas zu bieten haben. Und nun sind wir immer wieder mal "oben". Alle Jahreszeiten sind traumhaft schön, wenn es auch mal schauerlich sein kann. Selbst das ist schön in so fantastischer Kulisse!

Nur noch 15 Tage ...

Unser Klassenadventskalender braucht nur 17 Söckchen, denn
erstens ...
liegen zwischen dem 1. und dem 24. Dezember nur 16 Schultage,
zweitens ...
sind in meiner Klasse nur 17 Kinder.
Warum also mehr als 17 Söckchen stricken?
Damit sie sich nachher drum streiten, wer noch ein zweites leeren darf?

So habe ich heute die Wolle, die noch übrig ist, mit der Anleitung in ein Tütchen gepackt und beiseite gelegt. Ein Projekt weniger ...

Anna hat es mir sehr gedankt, denn sie hatte schon ganz wundgeriebene Fingerchen. Auch Torvalds zuverlässige Versorgung mit Rømmegrøt half da wenig. So ist sie froh, Euch heute ihr Werk präsentieren zu dürfen:


Natürlich hat sie sich im Zuge der großen Aktion auch ihren Nissemann und sich selbst bedacht. Schaut nur mal ihre Mützen, Handschuhe und Strümpfchen an! Selbst Annas Schuhe sind selbstgefilzt (nicht von mir dieses Mal).

Und hier noch einmal ein tiefer Blick in ihre norwegische Truhe:


Nun sind die Eltern aus meiner Klasse dran, die die Söckchen füllen dürfen. Dann kommen sie an einen dicken Adventskranz unter der Decke. Die Süßen wissen noch nichts davon ... es soll eine Überraschung sein! ... pssssssst ...
Na, Nadja? Hast Du sie gezählt? Ja, es sind nur 16, aber an dem 17. vernähen wir gerade die Fäden. - Und? Wie weit bist Du?

Donnerstag, 12. November 2009

Anekdötchen aus dem Schulalltag

Es ist Unterrichtsschluss.
Ein süßer kleiner Kerl räumt noch seine Sachen auf.
Wir unterhalten uns noch ein bisschen über die neue Lehrerin,
die in meiner Klasse Vertretung macht.
Ich frage ihn:
"Sag mal, was habt ihr denn bei Frau K.?"
Antwort:
"Lerrigohn."

Na?
Kommst Du drauf, welches Fach er bei ihr hat?

Kalte Hundeschnauze

Ein Retrokuchen ... vermutlich kennt Ihr ihn alle: Kalte Hundeschnauze.
Eine Schichtung aus Keksen und Schokolade.
Hier die Zutaten im Bild.
Und so sieht das Ergebnis aus:




Na? Welcher ist schöner? Der für den Rettungsring um die Hüften oder der für den Hals?

Ich kann momentan gar nicht genug bekommen von dieser hirnlosen Nadelei. Es ist immer so schön spannend, wie die nächsten Zentimeter aussehen werden.
Meine linke Kollegin im Lehrerzimmer war heute Morgen ganz aufgebracht, als ich sagte, ich wolle den Schal meinem Vater zu Weihnachten schenken.

Warum?

Hier, schaut selbst:

Nein, der Ponchopulli ist nicht selbst genadelt. Den habe ich selbst gekauft, obwohl ... ich habe auch schon herumgesponnen, wie man den nachstricken könnte. Jedenfalls hatte ich den heute Morgen an! Den Schal behalten? Kommt nicht in Frage! Dann wird eben noch einer gestrickt ... endless mindless knitting ...

Mittwoch, 11. November 2009

Mendelsche Vererbungslehre für zwei Schokobälle

Was dabei herauskommt, wenn sich ein Blaumann und eine Rotfrau vereinen, habt Ihr ja nun gesehen.
Doch nun kommt eine ganz konventionelle Verbindung zweier Wesen ein und derselben Rasse, die da heißt: Zauberball Schoko-Crème.
Es ist schon jetzt ziemlich spannend, was für ein Farbverlauf sich ergeben wird, wenn zwei gleichfarbige Schokobälle sich kreuzen. Sollte ich nochmal nach den Mendelschen Vererbungsregeln schauen um zu sehen, wie das Schalkindchen aussehen kann? ;-)
In den ersten Reihen jedenfalls zeigt es ein recht kontrastreiches Gesicht und fließt dann plötzlich zusammen in einen beigefarbigen Einheitssee, dem ein sanfter Kontrast zwischen Naturweiß und Beige entsteigt. Das erhält die Spannung beim Stricken ... ob wohl im gesamten Verlauf sich auch mal ein tiefdunkler Schokoladensee entwickeln wird? Oder eine dicke Schicht Schlagsahne?


Wenn man das Bild anklickt, tanzen in dem kontrastreichen Abschnitt lauter kleine Kinderchen Ringelreihen, wie man sie aus diesen Faltscherenschnitten kennt:

Mögen sie meinem lieben "alten Herrn" die kalten Wintertage aufhellen!