Wie diese Stricktechnik heißt, weiß ich leider nicht. Sie ist dem Entrelac etwas ähnlich. Wenn man es erst mal begriffen hat, geht es ganz einfach. Was herauskam, ist ein hübsches Kleinod, das ich noch entsprechend ausgeschmückt habe. Ein Paar passende Socken habe ich gleich hinterher gestrickt.
Mittwoch, 7. November 2018
Familienzuwachs
Nein, der neue kleine Erdenbürger wurde nicht im August geboren - er heißt so! Die alten Namen kommen wieder und ich habe große Freude daran gehabt, diesen auf eine Babydecke zu sticken.
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Montag, 5. November 2018
Pagine im Herbst - mit Lieblingsbuch
Nicht nur ich habe meine herbstliche Garderobe aus dem Schrank geholt. Auch Pagine hat sich der Jahreszeit angepasst.
Sie will zur kleinen Literaturrunde, wo sich Bücherwürmer und Leseratten austauschen.
Dazu trägt sie einen gelben Trägerrock, darüber einen gelben Rolli mit langen Ärmeln, darüber eine Rippenweste in Gelb. Auch ihre gelben Stiefel passen sich der übrigen Garderobe und dem Herbst an.
Sie schmückt sich mit gelben Accessoires - einem Clutch, in dem sie Schlüssel, etwas Geld, Handy und ihr derzeitiges Lieblingsbüchlein verstaut, einer Häkelmütze und gelben Ohrsteckern.
Gegen die kalte Herbstluft schützt sie sich mit einem warmen Wollponcho in Blau-Grün-Tönen.
Ihr derzeitiges Lieblingsbuch?
Konzert ohne Dichter
von Konrad Modick
Ein Roman um die Worpsweder Künstlergruppe Heinrich und Martha Vogeler, Paula Modersohn-Becker u. a. und auch den Dichter Rainer Maria Rilke mit seiner Frau Clara. Man lernt viel über Kunststile, das Verhältnis der Künstler zueinander und über ihre Werke und Beziehungen zu anderen bekannten Künstlern der Jahrhundertwende (1900). Pagine ist gefesselt und liest sich das Buch selbst laut vor. So ergänzt sie dem Werk den Klang des Vorlesers. ;-)
Samstag, 3. November 2018
Abschiedsfotos
Da ich möglicherweise in einer Woche Abschied nehmen muss von diesem schönen Werk, soll es noch eine herbstliche Hommage erhalten ...
Hintergrund: Unser herrlich roter Amberbaum mit seinen letzten Blättern!
Und wenn sich Frost und Nebel noch einstellen, bevor er sein letztes Laub abgeworfen hat,
wird er uns mit solchen Eindrücken beglücken:
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Vasarely wird zu Vasaruli
Es ist Herbst und entsprechend bunt begegnet uns die Natur. Es ist so, als wolle der lange Sommer unseren Augen noch eine letzte Galgenfrist von Fröhlichkeit im Herzen gönnen, bevor die Kahlheit der grauen Eminenz Winter uns ins Innere schubst, wo wir die Wärme bei den Gelb-Orange-Tönen des Kerzenlichts erfahren.
In diesem Schal vereinen sich die warmen Herbstfarben der Natur und geben uns so nicht nur durch das kuschelige Garn, sondern auch optisch ein heimeliges Gefühl am Hals und auf der Brust.
Der Schal ist aufgeteilt in 10 unterschiedliche Rechtecke, deren Grundmuster identisch sind. Doch unterscheiden sie sich alle in der jeweiligen Mitte, die ich hier an zwei Beispielen vergrößert darstelle.
Vorder- und Rückseite gleichen sich als Positiv und Negativ. Auf der einen Seite kommt das schlichte rote Garn als Muster heraus, auf der anderen Seite das bunte Verlaufsgarn (Zauberball von Schoppel, Farbe Crazy Frische Fische).
Inspiriert hat mich die Op-Art-Kunst von Victor Vasarely, einem französischen Maler und Grafiker, dessen geometrische Werke weltweit bekannt wurden.
So entwarf ich das Schalmuster vor vier Jahren auf Kästchenpapier, setzte es dann digital um und begann mit dem Stricken.
Ich habe schon Interessenten für den Schal gefunden, werde ihn aber nur bei entsprechender Wertschätzung weggeben, ansonsten wird es mein eigener.
Der Materialwert allein beträgt schon an die 30 € (der Schal ist wegen der Doubleface-Technik ja doppellagig und entsprechend warm). Dazu kommt die lange Strickzeit und die hohe Konzentration, die diese Technik erfordert.
Hier nochmal alle Doubleface-Schals, die ich bisher gestrickt habe, nebeneinander. Einer fehlt, den bekam meine Mutter. Weitere sind begonnen bzw. neu geplant.
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Mein Pulli wächst ...
Vorder- und Rückenteil meines Polarlichtpullis sind fast fertig. Mangelndes dunkelblaues Garn zwang mich, eine Pause einzulegen. Das Garn ist inzwischen ergänzt, doch muss der Pulli trotzdem noch länger warten, bis ich am 10. und 11. November die Teilnahme an einer Verkaufsausstellung hinter mir habe. Dieses Jahr nehme ich zum zweiten Mal teil und ich bin sehr gespannt. Dazu später mal mehr in meinem anderen Blog (Rêvant-Uli).
Pulli in Wartestellung:
Freitag, 19. Oktober 2018
Rêvant-Uli träumt von Revontuli - das Polarlicht ruft
Vor einigen Monaten sah ich in der VERENA ein Pullimodell, das mich farblich nicht besonders ansprach. Bunt, dachte ich, mag ich ja, doch mein Bunt darf dann eher ins Nordlichtspektrum gehen. Also ging ich auf die Suche und wurde fündig bei Andreas Glücksmasche in Bad Meinberg. So stellte ich mir mein Farbspektrum zusammen:
Im Original wurde der Pulli aus Lana Grossa Cool Wool gefertigt, doch kann man dieses Garn gut ersetzen durch die Lifestyle aus dem Atelier Zitron.
Gestern begann ich mit dem Stricken, hatte auch noch ein Türkis hinzugefügt. So sieht nun meine Version des Modells bis jetzt aus:
Dass meine Farbwahl zu mir passt, kann man an der Kompatibilität mit meiner selbst designten Tasche erkennen:
Und nun wird weiter gestrickt ... die Nordlichter können kommen!
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Mittwoch, 3. Oktober 2018
Doubleface-Tsunami
Nein, nein, nein! Ich kaufe keine neue Wolle! Jedenfalls nicht jetzt ...
Das hat mehrere Gründe:
- Ich möchte endlich mal ein paar Projekte beenden, die schon lange vor sich hindösen.
- Halbfertige Projekte, von denen ich noch einige habe, sind Geldverschwendung, wenn man sie nicht endlich mal fertigstellt. Nach dem Motto: "Wenn später einmal, warum nicht jetzt und wenn nicht jetzt, wie später dann einmal?" Also JETZT!!! (Hm ... Leben im JETZT ist eh seit einiger Zeit meine Lebensphilosophie - und wenn man dabei ständig von seinen angefangenen Dingen mit vorwurfsvollem Blick angeschaut wird, dann aber ran ... ja, WIPs , also WORKS IN PROGRESS können einen wahrhaftig mit tadelndem Blick strafen.)
- Es ist nicht nur ein tolles Gefühl, neue Wolle für ein neues Projekt zu kaufen. Inzwischen habe ich es oft genug erlebt, dass ich mich riesig freue, wenn ich ein halbfertiges Projekt nur noch halb fertig zu machen brauche, weil ja die erste Hälfte (meistens sogar mehr) schon fertig ist.
- Eine aufgeräumte Schublade räumt auch das Hirn auf. Und ein aufgeräumtes Hirn kann viel klarer denken.
Also nahm ich mir mal alle meine Doubleface-Projekte vor. Die fertigen und die liegengelassenen. Und was dabei heute herauskam, ist einfach nur schön anzuschauen.
Für eine noch größere Darstellung bitte das erste Bild anklicken und dann eins nach dem anderen ansehen.
Derzeit habe ich drei Doubleface-Schals in Arbeit. Dabei machte es mir Spaß, mal alle bisher gestrickten Doubleface-Schals zusammenzusuchen. Einer fehlt, denn den bekam meine Mutter geschenkt.
Und da kommt mir noch ein angefangener Schal ins Blickfeld, der auch sehr verheißungsvoll beginnt, doch den habe ich beim Kramen noch nicht mal entdeckt, er muss irgendwo anders herumtrödeln.
Auf dem ersten Foto habe ich drei fertige Schals und drei begonnene nebeneinander gelegt. Der orangebraune Schal ganz rechts ist kein Doublefaceschal. Er besteht aus zwei Lagen, die ich mit der Strickmaschine gestrickt habe (sie besitze ich nicht mehr). Genauer zu sehen ist er in meinem "in Rente gegangenen" Strickblog mit maschinengestrickten Sachen. Hier!
Der begonnene Schal ganz links enthält als Motiv einen keltischen Knoten, ein Ornament, das ich besonders mag. Hier und hier und hier zu sehen.
Den zweiten Schal von links verdanke ich einer Freundin, die all ihre Strickreste zusammenlegte und nur die Fjord-kompatiblen Farben heraussuchte, dazu ein zweites Garn kaufte und mir beides als Materialpaket schenkte. "Mach was draus", war ihr Kommentar dazu. Und ich strickte einen einfachen Doubleface-Schal aus lauter kleinen Karos. Auch hier und hier.
Auf diese Weise zurechtgeschnitten könnte man aus dem Foto fast eine Fototapete machen ... so fröhlich-bunt!
Schal Nr. 3 von links wurde nach einem Muster gestrickt, das ich mal im Internet gefunden habe.
Schal Nr. 4 und Nr. 5 habe ich selbst entworfen. Nr. 4 soll zu meiner selbstgenähten Tasche und meinem Hut passen.
Auf dem nächsten Foto habe ich ganz rechts noch einen weiteren "Schal" dazugelegt, der nicht wirklich ein Schal ist, sondern Bestandteil meiner Nordic-Afghan-Decke. Sie wiederum ist auf den letzten beiden Fotos genauer zu sehen.
Vier von sieben Streifen sind fertig, da gibt es noch viel zu tun.
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Sonntag, 30. September 2018
Bald ist wieder Weihnachten - ach nee!
Das fiel mir neulich ein, als ich ein immer noch nicht fertiggestelltes Projekt in meiner Strickkommode fand. Es handelt sich um den Kometen COGGIA, den ich kurz vor Weihnachten des vorigen Jahres (2017) als Mystery-Knitalong mitstrickte. Der sollte doch nun dieses Jahr zu Weihnachten endlich in einen tragbaren Zustand kommen.
Also nahm ich mir das bis vor kurzem eher ungeliebte Teil vor. Ich hatte in der gekauften Farbkombination zwei Farben, die ich völlig unpassend fand. Okay, das Teil würde sowieso eher recht avantgardistisch rüberkommen, aber dennoch ... zu viel Schräges ist eben zu viel. Also entfernte ich alles, was Naturweiß und Grün aussah und behielt ein sicher ungewöhnliches, aber doch in sich stimmiges Farbenspiel übrig.
Das Ergebnis ... ich habe auf dem einen Foto das Tuch gelb umrandet, damit man besser erkennen kann, was Tuch und was Teppichmuster ist.
So mag ich das ungewöhnliche Stück wohl tragen, am liebsten zu Dunkelblau. Dennoch habe ich für mich eine Quintessenz gezogen. Einen Mystery-KAL, bei dem ja niemand vorher erfährt (mystery = Geheimnis), was da eigentlich entsteht, werde ich nicht ein zweites Mal mitstricken. Erstens mag ich den Zeitdruck nicht, in den man zwangsläufig gerät, weil man ja in der Gruppe immer mitkommen und zeigen möchte, wie weit man ist und wie das eigene Teil aussieht. Zweitens möchte ich bei dem hohen Wollpreis (der berechtigt ist - das gilt es, nicht falsch zu verstehen!) gerne vorher wissen, was da entsteht. Es wird sich ja nun zeigen, ob und wie oft ich das ungewöhnliche Strickstück tragen werde.
Eine andere Variante wäre, ältere Mystery-Projekte anzuschauen und sich dann Wolle und Anleitung zu kaufen, nachdem man gesehen hat, was in etwa dabei herauskommt.
Das Garn von dibadu in Holzhausen-Externsteine ist umwerfend angenehm zu tragen. Auch das Stricken war der reinste Genuss!
Ja, ja ... ein Tragefoto sollte nun noch folgen. Ich notier's mir gleich ... wenigstens meine Hulda soll es mal umhängen.
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